Social Media + Web 2.0
Krisenteams sind nicht auf Social-Media-Attacken vorbereitet
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. August 2010 um 12:30 Uhr Mittwoch, den 18. August 2010 um 12:28 Uhr
Gefahr durch Social Media wird erkannt, aber nicht gebannt: Obwohl Unternehmenskommunikatoren die hohe Bedeutung von Social Media in Krisensituationen erkennen, sind die wenigsten auf Attacken im Internet vorbereitet. Diesen Schluss legt eine internationale Umfrage der Kommunikationsberatung Gartner Communications nahe.
Die befragten Kommunikationsprofis auf Unternehmensseite bewerteten die Wichtigkeit von Social Media in Krisensituationen durchschnittlich mit sieben auf einer Skala von eins bis zehn, und zwei Drittel glauben, dass diese Bedeutung weiter zunehmen wird. Nur 20 Prozent der Befragten jedoch verfügen über definierte Strukturen und Prozesse zum Krisenmanagement von Social Media .Zum Vergleich: 85 Prozent sind auf den Umgang mit traditionellen Medien professionell vorbereitet.
PR-Agenturen sind den Unternehmen einen Schritt voraus. Immerhin über 60% der Agenturen, die an der Umfrage teilnahmen, bieten nach eigenen Angaben ihren Kunden definierte Prozesse zum Umgang mit Social Media in Krisensituationen an.
Zur Umfrage: Zwischen dem 16. Juli und dem 12. August füllten 91 PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen in 31 Ländern, die überwiegende Mehrzahl davon in Führungspositionen, einen Online-Fragebogen auf surveymonkey aus.
Der komplette Report ist abrufbar unter gartnercommunications.com

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