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PR-Branche distanziert sich von dubiosen Praktiken
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 18:36 Uhr Montag, den 15. Februar 2010 um 13:22 Uhr
Die Vorwürfe gegen den PR-Berater Norbert Essing, Westerkappeln haben auch die Public-Relations-Branche aufgeschreckt. Ihr Organ der freiwilligen Selbstkontrolle, der Deutsche PR-Rat, wird sich am 26. Februar damit beschäftigen. Dies bestätigte der Vorsitzende des PR-Rates, der frühere BMW-Kommunikationschef Richard Gaul. Man habe dazu von Essing und seinem früheren Mandanten, dem Unternehmer und SPD-Politiker Harald Christ, schriftliche Stellungnahmen erbeten. Christ wirft Essing vor, er habe ihn verleumdet sowie zu erpressen und nötigen versucht; er lässt deswegen eine Strafanzeige prüfen. Essing weist die Vorwürfe zurück.
Sollten die Vorwürfe zutreffen, würde wohl auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) ihr Mitglied Essing ausschließen. Ob der PR-Rat jedoch bereits zu einer abschließenden Beurteilung kommt, gilt als ungewiss. Sollte sich nämlich die Justiz der Vorgänge annehmen, wären dem Gremium zunächst die Hände gebunden.
Den Artikel von Andreas Müller am 15. Februar in der "Stuttgarter Zeitung" hier online weiterlesen.
Interessant auch dieser StZ-Artikel: Schlechte Schlagzeilen dank PR-Berater.

geschrieben von Klaus Kocks , Februar 22, 2010
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