Pfeffer & Salz & Senf (Kolumne)
Westerwelles Wiedergeburt
Montag, den 15. Februar 2010 um 14:34 Uhr
In der Debatte über die umstrittenen Äußerung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (die er wohl eher als gewählter FDP-Bundesvorsitzender getätigt hat) zur Diskussion um die Hartz-IV-Sätze hat sich der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler zu Wort gemeldet. Zu Westerwelles Warnung vor "spätrömischer Dekadenz" sagte Geißler der "Welt": "Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat." Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei "ein Esel Bundesaußenminister geworden".
Dieser pointierten Aussage ist eigentlich nichts hinzuzufügen - auch wenn der Esel in diesem Fall das Lieblingspferd Incitatus des größenwahnsinnigen Caligula (Gaius Caesar Augustus Germanicus (* am 31. August 12 in Antium; † ermordet am 24. Januar 41 in Rom)) war! -fff-

| < Zurück | Weiter > |
|---|


Archiv