Branche

PR-Rat: Auseinandersetzung Essing ./. Christ bleibt auf der Agenda

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR), Berlin hat bei seiner Sitzung am 26. Februar entschieden, dass die Auseinandersetzung Essing ./. Christ weiter verfolgt wird. Außerdem will sich der PR-Rat - vor dem Hintergrund der in den Medien gegen Essing erhobenen Vorwürfe - grundsätzlich für den PR-Bereich mit der Rolle der Auftraggeber, der Auftragnehmer und der Medien befassen.

Ohne den konkreten Fall zu kommentieren, hält der PR-Rat die im "Spiegel" Artikel vom 1. Februar 2010 beschriebenen Praktiken ganz allgemein für unzulässig und mit den Regeln guter PR auf keinen Fall vereinbar. Ein solches Vorgehen ist unlauter und würde, von wem auch immer angewandt, vom Rat in jedem Fall scharf verurteilt, so Richard Gaul, Vorsitzender des DRPR.

Parallel dazu wird der PR-Rat den Herren Christ und Essing einen Fragenkatalog mit der Bitte um Beantwortung zusenden, um sich in diesem komplexen Fall einen eigenen Eindruck machen zu können. Weil sowohl Unternehmer Harald Christ als auch PR-Berater Norbert Essing rechtliche Schritte angekündigt haben, wird der Rat die juristische Auseinandersetzung verfolgen und dann gegebenenfalls tätig werden.

Der Dt. PR-Rat wird getragen von den Kommunikations-Branchenverbänden BdP, degepol, DPRG + GPRA.

Kommentare (2)Add Comment
Essing steckt sie alle in die Tasche
geschrieben von PRView , März 02, 2010
Erneut zeigt sich die Machtlosigkeit des PR Rates. Während man sich in anderen Situationen schon lautstark zu Wort meldet, schafft man es hier noch nicht einmal die erdrückende Beweislast zu bewerten und im Sinne der Branche Flagge zu zeigen. Vielleicht liegt es auch daran, dass man mit einem Herrn Essing gemeinschaftlich an der Uni Leibzig lehrt? http://www.communicationmanage...hp?id=1226
Da kann man sich ja schon auf die Zukunft der PR freuen!
Aber auch die sonstigen ewigen Mahner sind merkwürdig still. Dauermahner Thomas Leif ist nicht zu vernehmen. Na ja, als "investigativer" Journalist ist er natürlich auf solche Nachtschattengewächse wie Essing angewiessen und hat wahrscheinlich die ein oder andere Leiche mit ihm im Keller.
Auch von unserem ersten lebenden moralischen Zeigefinger, Heiko Kretschmer, ist nicht zu hören. Zu hoffen währe ja mal, dass er sein Amt als Ethikbeauftragter nicht zu Eigenvermarktung seines Unternehmens nutzt sondern auch mit Leben füllt. Oder ist da die Angst vor einem Norbert Essing größer als die Darstellungssucht?
Essing und die Tasche
geschrieben von Heiko Kretschmer , März 05, 2010
Die Angst vor Essing liest sich gut, ist aber unbegründet. Das aktuelle Verhalten des DRPR hat wirklich andere Gründe:

1. Es ist eine juristische Auseinandersetzung der beiden Seiten angekündigt. Im Rahmen dieses Verfahren müssen beide Seiten Ihre Behauptungen belegen. Es macht daher Sinn für das Ratsverfahren das juristische und das eigene Verfahren zu parallelisieren.

2. Der Pressemeldung ist zu entnehmen, dass es uns nur zum Teil um den Konflikt Essing ./. Christ geht. Uns interessiert vielmehr auch die Diskussion um das dahinter liegende Geschäftsmodell, gerne auch als Borderline-PR bezeichnet. Dann reden wir über eine Trias aus Auftraggeber, Berater und Journalist, die solcher Art Dossiers beauftragen, anfertigen und ohne Absenderkennung absetzen und schließlich ohne ausreichende Prüfung redaktionell übernehmen. Als Branche sollten wir das Interesse haben, diese Form der PR zu problematisieren.

3. Hat der DRPR ja auch dazu aufgefordert, sich vertraulich mit Informationen zum Fall Essing ./. Christ, aber auch anderen Fällen der Borderline-PR an uns zu wenden, um hier ein ganzheitliches Bild zu erlangen. Es scheint, dieser Aufruf zeigt Wirkung.

Fazit: Ja, der DRPR ist meistens kein Ort für Schnellverfahren. Aber Angst vor Essing oder Christ war in der Sitzung nicht zu verspüren.

Anmerkung am Rande: M.W. muss Herr Essing in Leipzig seine Tätigkeiten ruhen lassen.

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy

Werbung

Werbung

12. Februar 2012 - 20:12

Letzte Änderung: gestern

Werbung Premium (max.4)



Werbung Plus (max.12)






Werbung

Effektiv Online-Marketing


Social Media News
OA News ist ein kostenloser Service für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.


Nachrichten von Sueddeutsche.de. Erfahren Sie Neuigkeiten aus aller Welt als erste in den
Nachrichten von Sueddeutsche.de


-Werbung-

Sie sind hier: HOME Archiv
top

Statistik

Jan.-Dez.2011:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, agenturcafe etc.)
481.000 Visits
1.318 Tagesdurchschnitt
1.312.757 PageImpressions
3.597 Tagesdurchschnitt
13:24 Min. Besuchszeit
2,73 Seitenaufrufe je Besucher
145 Kommentare
Rang 185.248 bei alexa.com weltweit
Rang 12.169 bei alexa.com in Deutschland
421 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 
5.210 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
1.476 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
1.753 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
560 Personen haben die 3 PRJ-Seiten in ihren Kreisen

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

102.055 Impressum
86.852 Werbung + Medien-Infos
62.418 Medien-Partner

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez.2011:
15.686 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2011)
3.936 Einzelmeldungen 01.-12.2011
15,2 Meldungen je Arbeitstag
seit Dezember 2004:
318 Newsletter-Ausgaben (86 Monate)
27.637 Einzel-Meldungen
30.248 Aufrufe Newsletter-Archiv
14.183 NL-Bestellbestätig.
112.105 RSS-Newsfeeds-Bestellseite

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

auf der eigenen Startseite

Kontakt

Herausgeber: Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86, 53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201 30 60
Telefax: +49 (0)2241 201 30 61
Mobilfon: +49 (0)160 9463 57 77
E-Mail: redaktion@pr-journal.de, gerhard@pfeffer.de