Es ist wohl eine der irritierendsten Thesen zu Public Relations, die ich seit langem gehört habe: „PR“, so David Phillips, „ist auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen.“ Autsch. Wer sagt denn sowas? Und wie kommt er drauf? Vorneweg: Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stimme ich David zu, wenn wir sein Statement als Beschreibung eines Risikos sehen. Aber von vorn. David Phillips ist PR-Praktiker und lehrt gleichzeitig an der University of Gloucestershire. Ende der 90er Jahre war er in Europa unter den Ersten, der von Online-PR gesprochen und diese im vermutlich ersten Buch dazu skizziert hat.

Nachdem sich David vergangene Woche bereits in seinem Blog Sorgen um die Zukunftsfähigkeit der PR-Forschung gemacht hat, legte er in seinem Eröffnungsvortrag zum Euprera Spring Symposion 2011 (ehemals Euroblog-Konferenz) mit dem zitierten Statement nach. Das Publikum: PR-Forscher aus Europa, Studenten v.a. der gastgebenden Lissabonner Universität und ein paar wenige PR-Praktiker.
Den Artikel von Thomas Pleil am 7. März in seinem Blog "Das Textdepot" hier online weiterlesen. Pleil ist Professor für Public Relations der Hochschule Darmstadt.

Auch die im Blog beginnende Diskussion ist interessant.
Auch Mirko Lange hat in seinem talkabout-Blog dazu eine Diskussion eröffnet.

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