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(nsb) Sie erinnern sich an die Anmerkungen zur Schwarzwurzel in der vergangenen Woche? Bleiben wir noch einen Moment dabei. – Der französische Name „salsifis“ für den Winterspargel wird unterschiedlich abgeleitet. Die einen führen ihn vom italien...
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(nsb) Bevor die Kartoffel die klassische Sättigungsbeilage auf unseren Tellern wurde, war es der in vielen Märchen und noch von Wilhelm Busch genannte „Brei“: Geschrotete oder gemahlene, in Wasser oder Milch gekochte Getreidekörner. In Norditaliens...
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(nsb) „Mehr essen können die Leute kaum – aber teurer essen!“ Das Zitat stammt von einem deutschen Professor der Ernährungswissenschaft und ist vor rund 35 Jahren gefallen. Es steht am Beginn einer Entwicklung, die nicht unproblematisch verläuft....
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(nsb) Viele Menschen vertragen Muscheln gar nicht. Dabei ist die Ursache für ihr im Durchschnitt zwei Tage anhaltendes Leiden ein ganz anderer Organismus: Bestimmte Rotalgen, die von den Muscheln verzehrt wurden, können beim Menschen heftige Reaktionen ...
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(nsb) Es war einmal ein Dackel, der ein Wolf sein wollte. Im schläfrigen Osnabrück, wo er laufen gelernt hatte, gründete er die Union der lernenden Dackel und machte schon in jungen Jahren durch beständiges Kläffen auf sich aufmerksam. Das hörte man...
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Hauptgang: Im klassischen Geflügelland Frankreich ist ein Kapaun (fast) überall erhältlich – in Deutschland kann die Suche dauern. Am besten ist es, sich den kastrierten Hahn über den Delikatesshandel im Internet zu besorgen. Sein Fleisch ist besond...
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Ein festliches Weihnachtsmenu sollte mit einem guten Champagner starten. Warum feiern wir denn? Ursprünglich war der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres dem unbesiegbaren Gott des Lichts geweiht, dem „Sol invictus“: Die antiken Römer fei...
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(nsb) Der zweite Adventssonntag ist vorüber – es wird Zeit, sich Gedanken um das festliche Weihnachtsmenu zu machen. Heute und in den folgenden Wochen werden hier die nötigen Rezepte stehen. Die Sitte, während der Weihnachtstage ordentlich aufzutisch...
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(nsb) Vor neun Monaten war’s „Bild“, jetzt macht es die „Zeit“, und alle anderen folgen blind und blöd. Wenn die Medien den neuen Startversuch des Lügenbarons Guttenberg einfach missachten würden, hätte sich die Angelegenheit bald erledigt. ...
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(nsb) Unser deutscher Mann in Brüssel ist schon oft maßlos unterschätzt worden. Günther Oettinger, als EU-Kommissar zuständig für Energiefragen, gilt als seelenloser Buchhalter, politisch erzkonservativ und unflexibel. Den Deutschlehrern hierzulande...
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(nsb) „An apple a day, keeps the doctor away“, wissen die Briten. Sicher ist immerhin, dass frisches Obst den Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt und das Immunsystem stärkt. In der Provence geht die Volksmedizin einen großen Schritt weiter. D...
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(nsb) Dem Vernehmen nach haben sie alle aufgeatmet, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Barack Obama, als Silvio Berlusconi endlich seinen Rücktritt erklärt hatte. Ähnlich wie einige Wochen zuvor, als Muammar al-Gaddafi sein Leben aushauchte. Beider Halt...
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(nsb) Wer einmal eine Weile lang Rinder auf der Weide beobachtet hat, weiß bescheid: Die Viecher kauen fast ohne Unterlass. Entweder rupfen sie Gras, Klee und Kräuter von der Weide und mampfen darauf herum, oder sie liegen schläfrig herum und käuen no...
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(nsb) – Hach, das tut gut! Zwar hat es nie geschadet, aber die Nagespuren am Selbstbewusstsein sind auch viele Jahre später nicht vernarbt. Wie tröstlich, dass ein Manko offenbar viel verbreiteter ist, als alle schlechten Schüler glaubten: Wir, ja ic...
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(nsb) Bekanntlich sind die Briten ein äußerst selbstbewusstes Volk. Sie können jemand sehr nett finden – aber hinter vorgehaltener Hand sagen sie: „What a pity, he’s not british!“ Fremde Essgewohnheiten sind dem Inselvolk besonders verdächtig....
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(nsb) Vor rund dreißig Jahren lieferte die Wissenschaft den Beweis: Wer gesund und munter ins Greisenalter kommen will, sollte sich wie ein kretischer Bauer ernähren. Also viel Gemüse und frisches Obst, wenig Fleisch, mehr Fisch, Schafs- und Ziegen- st...
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(nsb) Griechenland ist schon einmal bankrott gewesen, vor 118 Jahren. Die damalige Regierung hatte zur Rückzahlung ihrer Kredite, die sie vor allem von Frankreich und England bekommen hatte, ganz auf den hohen Preis für ihr Monopolprodukt gesetzt: Korin...
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(nsb) Vermutlich haben die Franzosen die Methode aus ihren Kolonialgebieten in Indochina mitgebracht: Das Garen in Papier – en papillote. In Vietnam nimmt man Bananen- oder Papayablätter; der europäische Ersatz ist Pergamentpapier. Wobei nicht etwa te...
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(nsb) „Fünfzig Prozent der Wirtschaft sind Psychologie“, wusste Ludwig Erhard. Was er darunter verstand, ist auch belegt: Vertrauen in die Gestalter von Wirtschaft in Unternehmen und Politik. Heute weiß man, dass dieses Vertrauen eine unmittelbare F...
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Unser herbstliches Feinschmecker-Menu schließt mit einem Klassiker der Jahreszeit. Reife Birnen galten schon den alten Griechen als große Delikatesse. Die Perser hatten die kultivierten Wildformen bis ans Mittelmeer gebracht. Eigenartigerweise wurde die...