Personalien
Wulff-Sprecher Glaeseker entlassen
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Dezember 2011 17:55
- Geschrieben von Stefan d'Hone, Hamburg
Olaf Glaeseker, Sprecher des Bundespräsidenten Christian Wulff in Berlin wurde von Staatssekretär Lothar Hagebölling, Chef des Bundespräsidialamtes, von seinen dienstlichen Aufgaben entbunden. Die Aufgaben des Sprechers des Bundespräsidenten und Leiters des Kommunikationsstabes im Bundespräsidialamt werden ab sofort kommissarisch von Petra Diroll wahrgenommen. Glaeseker hat selbst um seine Entlassung gebeten. Wie es heisst, sei er nicht bereit gewesen, im Rahmen der Berichterstattung über den Privatkredit und die privaten Urlaubsreisen Wulffs eine öffentliche Erörterung auch seines Privatlebens hinzunehmen. → welt.de
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Und hier noch einige Verlinkungen mit nachlesenswerten Texten/Interviews zu dem Thema:
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Politik- und Kommunikationsberater Klaus-Peter Schmidt-Deguelle am 22. Dezember im Gespräch mit Peter Kapern im Deutschlandfunk zu den Vorwürfen an Bundespräsident Christian Wulff: (Er) "müsste einfach sagen, ich habe Mist gebaut". Christian Wulff war nicht gut beraten, sagt der Politikberater Klaus-Peter Schmidt-Deguelle. Der Bundespräsident hätte sich längst persönlich zu den Vorwürfen äußern, sich öffentlich entschuldigen und so die Vorwürfe gegen ihn aus der Welt räumen müssen. Hier online nachlesen.
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Jörg Schillinger (BdP) am 23. Dezember im Deutschlandfunk im Gespräch mit Anne Raith. Pressesprecher-Vertreter zum Rückzug von Wulffs Sprecher: "Herr Glaeseker tut nichts unüberlegt". Pressesprecher haben die Aufgabe, ihre Dienstherren möglichst positiv darzustellen, sagt Jörg Schillinger vom Bundesverband deutscher Pressesprecher. Gelinge dies nicht, diene der Kommunikationsschef wie im Falle von Bundespräsident Wulff oftmals als Sündenbock. Hier online nachlesen.
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Meedia: Stimmen zur Entlassung des Bundespräsidenten-Sprechers - "Wulff entlässt seinen treuesten Mann". Am Donnerstag wurde zuerst gemeldet, dass Glaseker selbst um seine Entlassung gebeten habe, weil er befürchtete, dass sich die Affäre auf sein Privatleben ausweiten könnte. Eine ganz andere Geschichte erzählt allerdings die Bild. Nach Informationen des Boulevard-Blattes kursiert unter Wulff-Vertrauten in Niedersachsen die Version, dass es zu einem „handfesten Streit zwischen dem Bundespräsidenten und seinem Sprecher in den letzten Tagen“ gekommen sei. „Die Taktik Glaesekers, allen Vorwürfen nur juristisch zu begegnen“, sei fehlgeschlagen. Hier online weiterlesen.
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Und auch in diesem Meedia-Beitrag gibt es interessante Informationen: Stern-Recherchen sollen für Kündigung verantwortlich sein. Die Hintergründe des Glaeseker-Rauswurfs. Mit Hinweisen auf den Eventmanager und Netzwerker Manfred Schmidt.


