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Zum Schluss des Jahres gute Nachrichten aus der Wirtschaft

Der Nürnberger GfK-Konsumklima-Index verbessert sich nach fünf negativen Monaten auf nunmehr 5,6 Punkte. Dies unterstreicht die wichtige Rolle der Verbraucher und des privaten Konsums. Der Münchener Ifo-Geschäftsklima-Index bleibt ebenfalls auf dem Weg nach oben: er stieg von 106,6 auf 107,2 Punkte. Auch die deutsche Autobranche freut sich auf gute Aussichten, die Käufer sind bereit, tiefer in die Taschen zu greifen, insbesondere im Premium-Segment. Ebenso optimistisch geht die Messewirtschaft in das neue Jahr, 30% der Unternehmen erhöhen die Messe- und Ausstellungs-Budgets. Das Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach hat heraus gefunden, dass 49 Prozent der Bevölkerung dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen blicken. Also keine Eintrübung der Geschäftsaussichten in Deutschland. Infolge der guten Zahlen stiegen am 20. Dezember auch die Börsenkurse an - sowohl Dax und Euro verbesserten sich, wenn auch nur minimal.

Die Verbraucherstimmung zeigt zum Jahresende 2011 ein differenziertes Bild.
Während sich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen verbessern, muss die Anschaffungsneigung spürbare Einbußen hinnehmen. Trotz steigender Konjunkturrisiken und der weiteren Verschärfung der Schuldenkrise sehen die Deutschen wieder positiver in die Zukunft. Zum ersten Mal seit fünf Monaten legt die Konjunkturerwartung im Dezember zu. Passend zum gestiegenen Konjunkturoptimismus rechnen die Verbraucher im nächsten Jahr auch mit höheren Einkommen und verbessern das ohnehin schon gute Niveau noch einmal. Die Anschaffungsneigung kann davon allerdings nicht profitieren. Sie erleidet spürbare Verluste, verzeichnet aber dennoch weiterhin einen überaus guten Wert. → gfk.com  

Das Ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Dezember weiter verbessert,
nachdem es sich bereits im Vormonat stabilisiert hatte. Die momentane Geschäftslage wird von den Unternehmen als unverändert günstig angegeben. Die Geschäftserwartungen der Firmen haben sich zum zweiten Mal in Folge verbessert. Die deutsche Wirtschaft scheint dem Abschwung Westeuropas erfolgreich zu trotzen. Insofern ist für Weihnachten Gutes zu vermelden. Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima unverändert geblieben. Für das kommende halbe Jahr schätzen die Unternehmen ihre Perspektiven sogar als etwas günstiger ein. Auch im Auslandsgeschäft werden wieder mehr Chancen gesehen. → cesifo-group.de  

Die Finanzkrise bereitet der Automobilbranche offenbar wenig Kopfzerbrechen.
Im Gegenteil: Automobilzulieferer, Händler und Käufer zeigen sich optimistisch und erwarten allenfalls eine Abschwächung des Wachstums. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der Nürnberger Puls Marktforschung bei 200 Automobilzulieferern, 275 Autohändlern und 1.000 Autokäufern in Deutschland. Insgesamt zeigt sich fast die Hälfte der Verbraucher (48 %) unbeeindruckt von der Euro-Krise. Knapp jeder zehnte Deutsche (8 %) gibt sogar an, mehr ausgeben zu wollen, da der Euro immer unsicherer wird. Diese positive Konsumstimmung schlägt sich auch im Autokauf nieder. 18 % der Autokäufer erwarten keine Auswirkungen der Euro-Krise auf die Automobilkonjunktur, 53 % rechnen lediglich mit einer Abschwächung des Wachstums. Besonders positiv ist die Kauflaune für Autos deutscher Premiummarken und asiatischer Importeure. → puls-navigation.de  

Deutsche Messen: Vorsichtiger Optimismus für 2012
Trotz wachsender Unsicherheit über die künftige Wirtschaftsentwicklung wollen zahlreiche deutsche Aussteller ihre Messe-Etats für 2012/2013 erhöhen. Nach den Ergebnissen des AUMA_MesseTrend, einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller durch TNS Emnid, wollen 30 % der ausstellenden Unternehmen mehr Geld für Messen ausgeben, 55 % gleich viel und nur 15 % wollen ihr Budget senken. Offensichtlich lässt sich die Realwirtschaft in ihrer Marketingplanung noch nicht von Finanz- und Währungsproblemen irritieren. Dies betonte Hans-Joachim Boekstegers, Vorsitzender des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, im Herbst-Pressegespräch des Verbandes am 14.12.2011 in Frankfurt. → auma.de  

Mit Zuversicht ins neue Jahr
Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt. → ifd-allensbach.de  

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