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PMG TrendAnalyse: Weihnachtsmann vor Christkind
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Januar 2012 17:12
- Geschrieben von Stefan d'Hone, Hamburg
Alle Jahre wieder findet im Dezember die Diskussion statt, ob der heilige Sankt Nikolaus, das Christkind oder doch der omnipräsente Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Auch wenn bei Traditionalisten in Deutschland die Sympathien auf den erstgenannten Geschenkebringern liegen, hat der Weihnachtsmann zumindest medial gesehen die rote Nase vorne. Das zeigt die aktuelle Auswertung der PMG TrendAnalyse.
Im Zeitraum vom 01. Dezember bis 31. Dezember sind insgesamt 35 632 Beiträge mit Nennung des "Weihnachtsmannes" erschienen. Damit erreicht er einen Share ofVoice von rund 69 % und liegt damit deutlich vor dem Christkind (10 603 Beiträge, ca. 20 %) oder dem Nikolaus (1 908 Beiträge, ca. 4 %) –wobei letzterer sogar noch hinter seinem Gehilfen Knecht Ruprecht liegt. Allerdings wird der Weihnachtsmann auch stark kritisiert. So wird ihm vorgeworfen, als Kulturimport das heimische Brauchtum zur Verdrängen und es wird sogar für "Weihnachtsmann-freie Zonen" geworben ("Der Weihnachtsmann-Boykott", Leipziger Volkszeitung vom 06.12.11).
Deutlich sympathischer und vertrauenswürdiger kommen deshalb der Nikolaus und das Christkind in der Berichterstattung weg –auch weil es zwischen beiden eine klare kalendarische Aufgabentrennung zu geben scheint. Kommunikativ kann es deshalb eine große Chance sein, kulturelle Besonderheiten und Bräuche sowie ihre Wirkung auf die Zielgruppen zu berücksichtigen.
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