Von der UN-Ermittlerin zur Top-Journalistin: Helena Smolak ist das beste Beispiel dafür, dass der Journalismus mehr Mut zum Quereinstieg verträgt. Nach ihrer Zeit bei den Vereinten Nationen – wo sie als Ermittlerin für Fälle von Korruption und sexueller Gewalt für Aufklärung sorgte – schrieb sie für das Wall Street Journal und ist heute als Pharma-Reporterin beim Handelsblatt sowie als Gastautorin für die New York Times tätig. Im Interview verrät die "Top 30 under 30"-Preisträgerin, warum echtes journalistisches Handwerk für sie vor allem darin besteht, die richtigen Fragen zu stellen und ein starkes Netzwerk aufzubauen. Außerdem haben wir mit ihr darüber gesprochen, wie sie sich in männlich dominierten Chefetagen behauptet und weshalb KI niemals das „Hören zwischen den Zeilen“ ersetzen wird.