Buchhinweis: So überleben Unternehmen im Schraubstock von Profit und Nachhaltigkeit
Ethische und ökologische Standards in der gesamten Lieferkette durchsetzen. Fair und fördernd mit der Belegschaft umgehen. Mit der eigenen Geschäftstätigkeit das Leben der Menschen bereichern oder verbessern: Die Erwartungen an Unternehmen, auch gesellschaftlich verantwortlich zu handeln, steigen. Wer sich im Hinblick auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung keinen guten Ruf verdient, verliert das Vertrauen von Kunden, Kapitalgebern, Mitarbeitern, Politik und anderen Stakeholdern – und damit quasi seine gesellschaftliche „Licence to operate“. Warum das so ist und wie Entscheider in Unternehmensführung und -kommunikation auf diese neue Situation reagieren sollten, zeigen Michael Neumann, Jörg Forthmann und Roland Heintze in ihrem neuen Buch „Im Schraubstock von Profit und Nachhaltigkeit – Warum Nachhaltigkeitsreputation für Unternehmen überlebenswichtig wird“.
Wie trägt gute Kommunikation zur Wertschöpfung von Unternehmen bei? Wer es genau belegen kann, der hat den Heiligen Gral des modernen Kommunikationsmanagements gefunden. Gibt es ihn denn, diesen Heiligen Gral? So sehr sich die Fachwissenschaften über die wachsende Bedeutung der Internen Kommunikation einig sind, so sehr sind sie sich doch eher uneinig in der Frage, ob und wie der Erfolg dieser Kommunikation (eindeutig) messbar ist. Dieser Frage nimmt sich ein Gemeinschaftsprojekt der Buchele CC, Unternehmensberatung für Kommunikationscontrolling und Kommunikationsmanagement, und Staffbase, Plattform für Mitarbeiterkommunikation, an. Beide beraten und führen vor allem große Unternehmen in der Digitalisierung von Kommunikation.
Seit der Präsidentschaft von Donald Trump herrscht große Sorge über den Zustand der demokratischen Debattenkultur. Und auch hierzulande lässt sich eine zunehmend unversöhnliche und aufgeheizte Rhetorik beobachten. Birand Bingül, ehemaliger ARD-Kommunikationschef, heute Geschäftsführer bei fischerAppelt Advisors, legt in seinem beunruhigenden Weckruf dar, dass dies Teil einer Propaganda-Strategie ist, die den Kollaps des politischen und gesellschaftlichen Dialogs anstrebt – und damit den Kern der liberalen Demokratie angreift. Deutlich wird: Zum Schutz unserer Demokratie müssen wir die Propaganda durchschauen, denn nur so können wir Gegenstrategien entwickeln.
Mit Beginn der Corona-Krise war es noch sehr ungewohnt, doch mit zunehmender Dauer entwickelten sich viele Routinen. Gemeint sind die veränderten Rahmenbedingungen, die Umstellung auf Homeoffice in vielen Unternehmen, das Umstellen auf Online-Vorlesungen und -Kurse an Hochschulen und Bildungsträgern. Doch trotz aller Gewöhnung an Videokonferenzen, eine Frage blieb immer präsent. Wie komme ich am besten rüber, wenn die Kamera eingeschaltet und auf mich gerichtet ist? Wie kann ich über Stunden hinweg, ja oft über den gesamten Tag bis in den Abend hinein, eine gute Figur vor der Kamera machen? Sehr genaue Antworten auf diese und weitere Fragen sowie Hinweise, worauf es ankommt, liefert das Buch von Autorin Monika Matschnig.
Das Fazit vorweg: ein sehr konkreter Buch-Beitrag zum Projektmanagement der Internen Kommunikation, praxistauglich. Vorgelegt 2020 von dem etablierten Autoren- und Berater-Duo Ulrike Führmann und Klaus Schmidbauer. Schmidbauer ist zwischenzeitlich leider verstorben. Führmann bringt ihre Expertise unverändert an vielen Stellen ein, sei es als versierte Dozentin oder als Mitglied der Final-Jury beim renommierten Branchen-Award für exzellente Interne Kommunikation Inkometa. Das hier vorgelegte, völlig neu konzipierte Buch löst den viel zitierten Vorgänger „Wie kommt System in die Interne Kommunikation“ ab, verfasst vom gleichen Erfolgs-Autoren-Duo.