Skepsis gegenüber KI-Inhalten
Wenn AI-Slop zum Krisenkommunikationsrisiko wird
Krisenkommunikation findet ihren bekanntlich Platz dort, wo Dinge schieflaufen: Wenn Prozesse versagen, Fehlverhalten öffentlich wird, aber auch, wenn ein Claim einen aktuellen gesellschaftlichen Nerv trifft. Mit generativer KI kommt ein neues Risiko hinzu. Es liegt nicht zwingend in der Botschaft selbst, sondern in der Art, wie sie entwickelt wurde. Mit dem Aufstieg von KI reagieren Menschen zunehmend ablehnend oder skeptisch auf Inhalte, die ihnen automatisiert, austauschbar oder lieblos erscheinen: egal, ob es ein fehlerhaftes Bild, ein seelenloses Video oder ein Text ohne erkennbare eigene Perspektive ist. Was intern als Effizienzgewinn gilt, kann extern als Geringschätzung wahrgenommen werden. Es reicht der Eindruck: Hier hat sich jemand keine wirkliche Mühe gegeben.
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