Der PRSH fordert die Politik dazu auf, die Hochschulbildung auf die Tagesordnung zu setzen.

Unvergessen und gebraucht?

„Sie werden gebraucht, gerade wegen der Erfahrungen, die Sie aus dieser Krise mitbringen. Wir brauchen Sie! Unser Land braucht Sie!“ Das sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der gestrigen Rede an die Studierenden in Deutschland. Bereits Ende Januar betonte Steinmeier in einem Gespräch mit Studierenden, dass sie nicht vergessen seien und jetzt gebraucht würden. In der Realität nehmen wir Studierenden das anders wahr: Über uns wird nicht hinreichend gesprochen und es gibt keine klare Perspektive für Hochschulbildung.

Ein Beispiel dafür ist der Stufenplan vom 3. März 2021: Es wird die Öffnung von Schulen und Kitas genannt, aber kein Wort über die Öffnung von Hochschulen verloren. Wie passt das zusammen? Auch für ein erfolgreiches Studium ist nicht nur eine gute Lehre, sondern gleichermaßen der persönliche Austausch von zentraler Bedeutung.

Wünsche an die Politik

Wir wollen, dass die Politik auch die Hochschulbildung und damit uns Studierende auf der Tagesordnung hat. Wir brauchen eine klare Perspektive. Was kann es für alternative Lehrkonzepte in Präsenz geben? Wie kann die Qualität der Lehre zukünftig gewährleistet werden? Wie Steinmeier bereits darlegte, sollten wir uns nicht den Stempel der verlorenen Generation aufdrücken lassen, sondern aus den vorhandenen Mitteln das Beste machen. Ohne eine klare Perspektive wird das jedoch immer schwieriger.

Der PRSH e.V. ist ein Verein von Studierenden aus dem Bereich Kommunikation der Hochschule Hannover. Er verbindet Wissenschaft mit Praxis, Nachwuchs mit Professionals und Interesse mit Engagement. Der Verein veranstaltet während des Semesters Events, bei denen sich die Studierenden fortbilden und mit Experten und Expertinnen aus der Praxis austauschen können. Als Kommunikatoren und Kommunikatorinnen der Zukunft wollen sich die Mitglieder des PRSH e.V. schon jetzt an der Entwicklung der Branche beteiligen. Er versteht sich als Mittler zwischen Studierenden und PR Professionals und gibt der studentischen Perspektive eine Stimme.


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