Als nach eigenen Angaben erster Wettbewerb für Mitarbeitermedien/-kommunikation widmet sich der „EWA Award 2020“ den internen Kommunikationskonzepten, die in der Corona-Zeit erstellt oder verändert und angepasst wurden. Mit diesem Hinweis auf eine neue Bewertungskategorie hat das Institut für Interne Kommunikation e.V., Dortmund, den Startschuss für die diesjährige Ausschreibung gegeben. Einsendeschluss ist der 6. Oktober 2020.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Interne Kommunikation seien nicht zu leugnen, unterstreicht Instituts-Vorsitzender Michael Kalthoff-Mahnke. Was sich daraus vorbildlich entwickelt habe, will der EWA Award bewerten. „Es dürfte spannend sein, wie die internen Kommunikationsverantwortlichen mit diesem Thema und den damit verbundenen Herausforderungen umgegangen sind.“ Sein Stellvertreter und Jury-Vorsitzender Hermann-Josef Berg hofft, dass in der bisherigen Corona-Zeit möglichst viele Chancen ergriffen wurden, um den Mitarbeiterdialog zu stärken. Aktuellen Studien zufolge soll die Mehrheit der befragten Beschäftigten mit der innerbetrieblichen „Corona-Kommunikation“ in ihren Unternehmen zufrieden sein. Berg: „Wie dies bewerkstelligt wurde, würden wir gerne wissen. Vielleicht sind ja auch Interne Kommunikation, Human Resources und die IT-Abteilungen endlich näher zusammengerückt?“

Der EWA Award (EWA steht für Evaluation, Wertschätzung und Anspruch), Nachfolger des früheren „inkom. Grand Prix“, zeichnet seit 2017 Formate und Maßnahmen der Internen Kommunikation aus. Neben dem Corona-Thema können Arbeiten in diesen Kategorien eingereicht werden: Maßnahmen zur Direktkommunikation, Print- und E-Medien (Zeitungen/Magazine, Newsletter), Online-Medien (Mitarbeiter-Apps, Blogs, Podcasts, mitarbeiterbezogene responsive Webseiten, Social Media-Feeds) und Crossmedia.

Im Vergleich zu anderen Preisen im Kommunikationsmarkt hat die Jury einen besonderen Fokus auf die Wertschätzung, sprich: wie die Informationen den Mitarbeitern vermittelt werden und wie sich die Belegschaft in der Berichterstattung widerspiegelt.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Institutionen (auch Behörden oder Industrie- und Handelskammern), Verbände, Agenturen und Verlage. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Anmeldung finden sich hier.


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