Eine nicht wirklich heiße Pressemitteilung mit "EILT + WICHTIG + EILT" zu verschicken: Das ist nur eine Möglichkeit, sich die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu erschweren. W&V Online hat die nervigsten PR-Tricks einer Branche aufgelistet, die es eigentlich viel besser kann.

1. "EILT!!! SEHR!!!-Mails an einen möglichst großen Verteiler schicken
Kommt zum Glück nur sehr selten vor. Das oben dokumentierte Beispiel einer PR-Agentur aus Berlin ("Carmen Nebel erhält die Goldene Henne") kann eigentlich auch nicht als Trick durchgehen, weil ein Trick eigentlich.....aber lassen wir das. Etwas häufiger sind PR-Mails, die mit "hoher Priorität" verschickt werden und beim Empfänger mit einem roten Ausrufungszeihen ankommen. Wobei ankommen hier rein versandtechnisch gemeint ist. Inflationäre Super-Wichtig-Mails sind einfach nur albern.

Den Artikel von Frank Zimmer am 19. September in "W&V Online" hier weiterlesen.

2. "Achtung, da ist eine Sperrfrist drauf"; 3. "Sie kriegen's exklusiv....."; 4. Hinhalten und verschleppen; 5. Hinhalten und nicht verschleppen, sondern breit kommunzieren; 6. "Ich habe das schon mit Ihrer Kollegin besprochen"; 7. Und jetzt noch der Klassiker: Sinnlos nachtelefonieren.

Anmerkung: Hoffentlich helfen die Hinweise von Kollege Zimmer. Vor allem, da W&V ja auch von Werbeagenturen gelesen wird, die oft das bisschen PR so nebenbei - und damit unprofessionell - mitmachen. Das "PR-Journal" weist ebenfalls immer wieder auf amateurhaftes Arbeiten und Verhalten in der Pressearbeit hin. Gerhard A. Pfeffer und andere PR-Trainer sagen es fast seit Generationen: arbeit professionell, denn sonst landet ihr garantiert in der großen Papierkorb-Ablage. Und da gehört der Schrott zumeist auch hin. Deshalb auch hier nochmals der Hinweis: im Footer unserer PRJ-Starseite finden Sie passendse Checklisten für eine gute Pressearbeit - auch für Online-Kommunikation. (-fff-)


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