Aufgesang Kommuniaktion in Wikipedia Cover 2020Viele Unternehmen sind stolz darauf, einen Wikipedia-Artikel zu haben – schließlich hat die Online-Enzyklopädie eine immense Außenwirkung. Nicht wenige Unternehmen arbeiten selbst an ihrem Artikel mit, um diesen aktuell zu halten. Wer den eigenen Eintrag zitieren und andere über Inhalte informieren will, muss aber aufpassen. Die Wikipedia-Experten von Aufgesang und Sucomo verraten, was dabei zu beachten ist …
„Alle Texte unterliegen einer zitierfähigen Lizenz. Die Krux bei Wikipedia-Zitaten besteht jedoch darin, dass sich die Artikel permanent verändern – so kann, was heute korrekt wiedergegeben ist, morgen schon nicht mehr aktuell beziehungsweise als Inhalt dort nicht mehr zu finden sein“, erklärt Peter Montag, Wikipedia-Experte der PR-Agentur Aufgesang. „Wer unzutreffend zitiert, weil er über die Artikel- oder die Google-Suche auf den Inhalt zugreift, gefährdet seine Reputation. Dabei steht mit dem permanenten Link – auch kurz Permalink genannt – eine Option bereit, das Problem ganz einfach zu umgehen.“

Markus Franz, Geschäftsführer der PR-Agentur Sucomo, führt dazu aus: „Wikipedia-Artikel ändern sich ständig – wie andere Webseiten auch. Deshalb stellt die Online-Enzyklopädie ihren Nutzern links im Menü gleich mehrere Werkzeuge zur Verfügung, um die aktuell gültige Version eines Artikels festzuhalten. Änderungen, die später vorgenommen wurden, bleiben dann außen vor. Zusammen mit dem Zeitpunkt des letzten Abrufs sind Unternehmen dann auf der sicheren Seite.“

Mitunter ist Wikipedia auch eine gute Quelle für Fotos. „Wer Bilder in eigenen Publikationen verwenden will, nutzt am besten den Lizenzhinweisgenerator von Wikimedia Deutschland“, so Franz. Das Tool schützt vor Abmahnungen, weil der Fotograf möglicherweise nicht korrekt genannt wurde.

Rat und Unterstützung zu allen Fragen rund um die Wikipedia bietet ein kostenloser Leitfaden, der via Website der PR-Agentur Aufgesang bestellt werden kann.


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