FAZ-Institut-StudieStudien TitelEine Mehrheit großer und mittlerer Unternehmen gibt Studien heraus, um sich als Experten und Meinungsführer im jeweiligen Produkt- und Themenbereich zu positionieren. So auch das F.A.Z.-Institut aus Frankfurt am Main, das die vorliegende Studie erstellt hat und publizieren möchte. Es handelt sich um eine Studie über Studien, also darüber, warum und mit welcher anstrebten Wirkung Unternehmen und andere Institutionen Themen untersuchen lassen. 165 Kommunikationsentscheider deutscher Unternehmen wurden für die Publikation „Studien in der Unternehmenskommunikation“ befragt. Hauptzielgruppe dieser Untersuchung wie auch der Studien der befragten Unternehmen sind Medien und Fachöffentlichkeit sowie potentielle Kunden.

Studien als erfolgversprechendes Werkzeug in der Unternehmenskommunikation
Das F.A.Z.-Institut hat ermittelt, dass Unternehmen im Wettbewerb um Aufmerksamkeit zunehmend auf Fakten und Daten setzen. Diese sollen interessant sein und Journalisten, Mediennutzern und Kunden einen Mehrwert bieten. Eine der Hauptquellen solcher Informationen sind Studien, die die Unternehmen allein oder in Kooperation mit Marktforschungsinstituten herausgeben. Wie die Befragung des F.A.Z.-Instituts zeigt, halten 78 Prozent der Kommunikationsentscheider Studien für ein erfolgsversprechendes Werkzeug. 61 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits Studien herausgegeben, die meisten davon planen dies auch für die Zukunft.

Als Meinungsführer positionieren
Mit Studien wollen die Unternehmen vor allem Kompetenz zeigen und sich als Meinungsführer in ihrem jeweiligen Themenbereich positionieren (85 Prozent der Befragten). Außerdem verbinden die Unternehmen damit die Absicht, Medienresonanz zu erzeugen (71 Prozent) sowie ihre Reputation und Marke zu stärken (61 Prozent).

Journalisten als wichtigste Zielgruppe
Die wichtigsten Zielgruppen für Studien sind Journalisten (91 Prozent), die Fachöffentlichkeit (76 Prozent) und potentielle Kunden (66 Prozent). Zur Verbreitung nutzen die Unternehmen unterschiedliche Präsentationsformen. Am häufigsten sind Pressemeldungen (90 Prozent), PDF-Dateien (84 Prozent) und Pressekonferenzen (73 Prozent). Die gedruckte Ausgabe der Studie soll vor allem (potentielle) Kunden, Politiker und andere Entscheider erreichen (69 Prozent).

Digitale und klassische Formate zur Präsentation
Digitale Formate liegen im Trend. Zur Studienpräsentation und -verbreitung halten die Befragten insbesondere Microsites für sinnvoll, das sind schlanke Websites, die die Studienergebnisse multimedial darstellen (73 Prozent). Letztlich sorgen die Kombination aus digitalen und gedruckten Formaten sowie Pressekonferenzen, Workshops oder Roundtables für die größte Resonanz in den gewünschten Zielgruppen.

Für die Publikation „Studien in der Unternehmenskommunikation wurden im Dezember 2013 insgesamt 165 Kommunikationsentscheider aus allen Wirtschaftsbereichen befragt.

Titel: Studien in der Unternehmenskommunikation; Herausgeber: F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH; ISBN: 978-3-89981-381-4; Erscheinungstermin: Januar 2014; Preis: 25,00 Euro


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