Veränderung der Auftragslage deutscher Influencer 2020 (© Grafik: eqolot)

Deutsche Influencer zeigen sich optimistisch: 36 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre Umsatzsituation zum Ende dieses Jahres verbessert. Davon sind elf Prozent überzeugt, einen erheblichen Anstieg der Auftragslage verzeichnen zu können. Lediglich sieben Prozent fürchten einen kompletten Einbruch an Aufträgen in November und Dezember. Das zeigt eine Umfrage von eqolot, Full-Service-Anbieter im Bereich Influencer Marketing mit Sitz in Berlin. Befragt wurden insgesamt 123 Influencer zu ihrer Umsatzsituation zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns, im Herbst und als Prognose bis zum Jahresende.

Es war kein leichtes Jahr für Influencer. Mehr als 60 Prozent der Multiplikatoren geben an, mit dem Lockdown im März 2020 erhebliche Auftragseinbußen erlitten zu haben; sieben Prozent verzeichneten einen kompletten Einbruch. Vor allem Tourismus-, Gastronomie- und Eventbranche kürzten ihre Budgets – Wirtschaftsbereiche, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind. Entsprechend konnten nur zwei Fünftel der Influencer ihre finanzielle Situation mindestens halten; immerhin 21 Prozent sogar verbessern.

Im Laufe des Jahres zog die Auftragslage insgesamt deutlich an, wie die Umfrage belegt: Ende Oktober bestätigten 36 Prozent eine bessere Umsatzsituation. Nur noch 44 Prozent klagen über Umsatzrückgänge. Einher geht das mit einer übergreifenden Neugewichtung im Kundenportfolio der Influencer: Einbußen im gesamten Out-of-Home-Bereich stehen jetzt Mehreinnahmen gegenüber, die auf Heimaktivitäten einzahlen: Vor allem die Buchbranche, Home Fitness oder auch Gaming haben demnach ihre Budgets im Bereich des Influencer Marketings erhöht. 


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