Studien Befragung des Ersten Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation B2B-Social-Media-Studie startet neue Erhebungswelle

Die B2B-Social-Media-Studie, die einzige Langzeitstudie zu diesem Thema im DACH-Raum, startet ihre neue Erhebungswelle. Im Fokus stehen der konkrete Nutzen von KI, der zusätzliche Aufwand durch Kontrolle und Freigaben sowie die Frage, wie sich die Zusammenarbeit von Inhouse-Teams, KI-Tools und Agenturen verändert. Das PR-Journal begleitet die Studie als Kooperationspartner.

„Wer eine Viertelstunde in die Befragung investiert, gewinnt eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage für ein ganzes Jahr", sagt Studien-Herausgeberin Jaqueline Althaller. (Foto: Susi Knoll)

Die neue Befragung knüpft an die Ergebnisse der Vorgängerstudie 2025/26 an. Demnach setzen bereits rund 76 Prozent der befragten Unternehmen KI-basierte Tools für die Textgenerierung ein, etwa 31 Prozent für Grafikvorschläge und knapp 20 Prozent für strategische Planung. KI ist damit im B2B-Social-Media-Alltag angekommen und für viele Unternehmen Teil der operativen Infrastruktur.

Entwicklung von KI bei B2B-Social-Media im Fokus

Nun soll genauer erfasst werden, wie sich dieser Einsatz in der Praxis auswirkt. Die Studie fragt unter anderem:

  • Spart KI tatsächlich Zeit oder verlagert sie Aufwand in Qualitätskontrolle, Abstimmung und Freigaben?
  • Wie verändert sie Qualität, Tonalität und Markenstimme im B2B?
  • Wie organisieren Unternehmen Compliance, Datenschutz und Urheberrecht, wenn KI im Social-Media-Prozess mitarbeitet?

„KI wird zur heimlichen Taktgeberin von B2B-Social-Media. Mit der Studie 2026/27 schauen wir auch hin, wo diese Entwicklung hinführt – jenseits von Hype und Bauchgefühl“, sagt Jacqueline Althaller, Herausgeberin der Studie und Geschäftsführerin von Althaller Communication.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Agenturen und externen Dienstleistern. Die Studie untersucht, welche Leistungen interne Teams künftig mit Unterstützung von KI selbst übernehmen und wo Agenturen weiter gefragt bleiben. Im Blick steht dabei auch, ob sich das klassische Agenturmodell stärker in Richtung strategische Beratung, Governance und Sparring verschiebt, während operative Aufgaben wie Content-Erstellung oder Distribution stärker im Unternehmen und KI-gestützt organisiert werden.

Praktischer Nutzen für Marketing-Verantwortliche

Für Kommunikations- und Marketingverantwortliche in B2B-Unternehmen bringt die Teilnahme zugleich praktischen Nutzen. Teilnehmende erhalten ein kostenloses Management Summary mit Benchmarks zu Plattformnutzung, Team-Setups, KI-Einsatz und Agenturzusammenarbeit. Die Daten sollen außerdem Argumente für Budgetentscheidungen, Ressourcenplanung und die Ausgestaltung von Inhouse- und Agenturmodellen liefern. Der Zeitaufwand liegt bei rund 15 Minuten.

„Wer eine Viertelstunde investiert, gewinnt eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage für ein ganzes Jahr – und zwar auf Basis der einzigen B2B-Social-Media-Langzeitstudie im DACH-Raum“, so Althaller.

Seit 2010 dokumentiert die Studie die Entwicklung von Social Media in der B2B-Kommunikation. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass Unternehmen ihre Plattformen konsolidieren, gezielter investieren und Social Media stärker an Business-KPIs ausrichten. Zugleich entwickelt sich der Kanal für viele Unternehmen zum strategischen Instrument – von Markenaufbau und Recruiting bis Leadgenerierung und Stakeholder-Dialog.

Die Online-Befragung läuft bis zum 31. Juli 2026 und ist hier verfügbar.

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