Studien KI-Analyse Burson-Studie untersucht Mechanismen hinter GEO
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- von Jana Pietsch, Hamburg
Für die neue Studie „The Credibility Paradox“ hat die Kommunikationsberatung Burson eine tiefgreifende empirische Untersuchung zur Generative Engine Optimization (GEO) durchgeführt. Die Analyse rückt die Funktionsweise von KI-Systemen in den Fokus und untersucht, wie Algorithmen Unternehmensreputationen bewerten. Ziel der Erhebung war es, den genauen Mechanismus zu entschlüsseln, der darüber entscheidet, ob KI-generierte Antworten von den verschiedenen Zielgruppen überhaupt als glaubwürdig eingestuft werden.
Die Ergebnisse der Datenauswertung belegen, dass die Algorithmen der Large Language Models (LLMs) stark faktenbasierte Belege belohnen. Unabhängig überprüfbare Daten zu Produkten oder Arbeitsplatzbewertungen erzielen in den KI-Schnittstellen messbar höhere Glaubwürdigkeitswerte. Subjektive Botschaften der Chefetagen oder reine Imagekampagnen fielen in der Analyse dagegen branchenübergreifend durch, da die Systeme primär unabhängige Validierungen aus Medien und Foren gewichten.
Zudem dokumentiert die Studie signifikante Unterschiede bei den Empfängern. Geschäftsentscheider stufen KI-Ergebnisse im Schnitt um 10 Prozent glaubwürdiger ein als die Allgemeinbevölkerung. Die Daten zeigen, dass Fachzielgruppen weitaus empfänglicher für innovationsgetriebene Kontexte in KI-Antworten sind. Die Studienautoren leiten daraus ab, dass GEO-Strategien zwingend datenbasiert und zielgruppenspezifisch aufgesetzt werden müssen, um in KI-Umgebungen dauerhaft zu bestehen.
Für die Studie wurden gemeinsam mit der KI-Plattform Profound tausende reputationsbezogene Antworten auf sieben großen KI-Plattformen systematisch untersucht. Die Methodik umfasste die Analyse von 85 Unternehmen anhand von acht festgelegten Reputationshebeln – darunter Innovation, Finanzen und Arbeitsplatzkultur. Mithilfe des KI-Tools „Decipher“ wurden die Daten ausgewertet, was zu einer Datenbasis von über 55.000 gezielten Glaubwürdigkeitsprognosen für drei definierte Zielgruppen führte.
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