Studien Defense bestimmt Agenda Armin Papperger führt CEO-Impact-Ranking an

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung veröffentlicht das CEO-Impact-Ranking von Unicepta für das zweite Quartal 2026. Rheinmetall-Chef Armin Papperger rückt von Platz 9 an die Spitze und verdrängt Volkswagen-Chef Oliver Blume, Ola Källenius von Mercedes-Benz folgt auf Rang 3. Unicepta analysierte für das Ranking 2.975 Beiträge aus 116 Print- und Online-Quellen aus, die zwischen April und Juni 2026 erschienen sind.

Papperger, Blume und Källenius sind auf dem Treppchen des CEO-Impact-Rankings von Unicepta. (Grafik: Unicepta)

Das Ranking zeigt, wie stark Sicherheit, industrieller Umbau und strategische Eigenständigkeit die mediale Wirtschaftsagenda bestimmen. Pappergers Präsenz speist sich aus Geschäftsaussichten, Auftragserwartungen und Debatten über europäische Rüstungskooperation, Drohnenabwehr und militärische KI. Zur Kontrolle autonomer Systeme sagte er dem "Handelsblatt": „Wir stellen kein einziges System her, bei dem nicht der Mensch die finale Entscheidung trifft.“

Auch die geplante Zusammenarbeit von Rheinmetall und Deutscher Telekom bei der Drohnenabwehr zahlte auf seine Sichtbarkeit ein. "Bild" zitierte Papperger mit den Worten: „Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital.“ Zur Debatte um das deutsch-französische Panzerprojekt MGCS sagte er mit Blick auf mögliche französische Budgetkürzungen laut "Welt": „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam.“

Blume und Källenius stehen für den Umbau der Autoindustrie

Blume fällt nach mehreren Quartalen an der Spitze auf Platz 2 zurück. Die Berichterstattung konzentrierte sich auf Sparprogramme, Stellenabbau, Überkapazitäten und den Konzernumbau. Gegenüber der Tagesschau sagte er: „Unsere Lage ist angespannt und anspruchsvoll.“ Für das Werk Osnabrück schloss er eine Waffenproduktion aus: „Wir werden keine Waffen produzieren.“

Källenius verbessert sich von Platz 8 auf Platz 3. Im Fokus stehen Elektrifizierung, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. In der Welt sagte er: „Wir stehen an einem Wendepunkt und müssen wirtschaftlichen Erfolg, Resilienz und Dekarbonisierung jetzt parallel erreichen.“

Anderson und Orlopp komplettieren die Top 5

Bill Anderson bleibt auf Platz 4. Bei Bayer stehen der Glyphosat-Rechtsstreit und der Konzernumbau im Mittelpunkt. Bettina Orlopp folgt auf Platz 5. Ihre Präsenz prägt der Abwehrkampf der Commerzbank gegen UniCredit. Auf den Plätzen 6 bis 10 folgen Christian Klein, Christian Sewing, Bjørn Gulden, Timotheus Höttges und Markus Kamieth.

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