Studien B2B-Social-Media-Studie 2026/27 Social Media und KI werden fester Teil der Unternehmenskommunikation
- Details
- von Joris Duffner, Dortmund
Social Media und KI sind in der B2B-Kommunikation etabliert. Die B2B-Social-Media-Studie 2026/27 von Althaller Communication zeigt, dass für die weitere Entwicklung vor allem das Zusammenspiel von Strategie, Führung, Teams, Daten und Governance entscheidend ist. Das PR-Journal hat die Studie als Kooperationspartner begleitet.
99 Prozent der befragten B2B-Unternehmen nutzen Social Media. Die nächste Entwicklungsstufe liegt deshalb nach Angaben der Studie nicht im Aufbau weiterer Kanäle, sondern in der Verbindung von Social Media mit den Entscheidungs- und Arbeitsprozessen der Unternehmen.
„Wir sehen durch unsere B2B-Daten, dass sich soziale Medien zunehmend von einem Kommunikationskanal hin zu einer Geschäftsinfrastruktur bewegen. Da KI dies beschleunigt, zeigt die diesjährige Erhebung bereits jetzt, wo künftig die Stellschrauben für die strategische Rolle der Kommunikation liegen“, erläutert Jacqueline Althaller, Herausgeberin der Studie und Geschäftsführerin von Althaller Communication.
Die Langzeitstudie „Social Media in der B2B Kommunikation“ erscheint zum 16. Mal. Sie wird seit 2010 im Auftrag des Ersten Arbeitskreises Social Media in der B2B-Kommunikation durchgeführt.
KI wird zum Prüfstein der Governance
Erstmals untersucht die Studie in einem eigenen Schwerpunkt, wie und wofür KI in der Social-Media-Arbeit eingesetzt wird. Neben der grundsätzlichen Nutzung betrachtet sie Häufigkeit und Einsatzgebiete, Mehrwert und Risiken sowie die organisatorischen Regeln für den Einsatz.
„Dass KI inzwischen fast überall genutzt wird, ist nicht mehr die überraschende Nachricht. Spannend ist die Governance: Wissen die Teams, welche Tools das Unternehmen erlaubt und fördert, welche Daten sie verwenden dürfen und was sie besser nicht einsetzen sollten? Genau hier fehlt vielen noch die notwendige Orientierung“, erklärt Althaller.
Nur jedes zweite Unternehmen verfügt laut Studie über klare Regeln und Orientierung im Umgang mit KI.
Nur jedes dritte Unternehmen bringt die Bausteine zusammen
Die KI-Governance zeigt nach Angaben der Studie exemplarisch, dass einzelne Tools oder Regeln allein noch keine integrierte Social-Media-Steuerung ergeben. Entscheidend ist, wie Strategie, Zuständigkeiten, Messung, Prozesse und Content miteinander verbunden sind.
Der AC-SMMI soll die organisatorische Reife sichtbar machen. 33,5 Prozent der untersuchten Unternehmen erreichen fünf der sieben relevanten Reifekriterien.
Die vollständigen Studienergebnisse sind hier erhältlich.