Branche Noch-DPRG-Präsident Nies kündigt Vertrag mit F.A.Z.-Institut

nies ulrichDer Beschluss des Hauptausschusses der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), Berlin, die laufende Kooperation zwischen der DPRG und dem F.A.Z.-Institut zu kündigen (wir berichteten am 2. Juni), wurde in die Tat umgesetzt. Laut Rundschreiben des scheidenden DPRG-Präsidenten Ulrich Nies (Foto) an die Mitglieder hat er selbst am 13. Juni „vorsorglich die Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut in Bezug auf den ‚Kommunikationsmanager‘ fristgemäß zum Jahresende gekündigt.“ Dies, so Nies weiter, diene dem Ziel, einem neuen Vorstandsteam die Gelegenheit zu geben, ohne terminlichen Druck über die Fortsetzung der Kooperation Gespräche führen zu können. Doch auch das F.A.Z.-Institut zeigte Entgegenkommen und verlängerte die Kündigungsfrist bis Ende September. Damit hat der neu zu wählende Vorstand die Zeit, die er sich erbeten hatte, um über diesen Punkt in Ruhe befinden zu können.

Gleichwohl macht Nies keinen Hehl daraus, dass der noch amtierende Vorstand mehrheitlich für die Fortsetzung der Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut in Bezug auf den „Kommunikationsmanager“ sei. Nies wirbt in dem Rundschreiben mit Hinweis darauf, dies sei eine Richtungsentscheidung für den Verband, für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit und erklärt: „Wir können nicht eine Entwicklung in Richtung Kommunikationsmanagement befürworten und gleichzeitig ein zentrales Werkzeug und Symbol hierfür abschaffen.“ Zudem verweist er auf er auf den Deutschen PR-Preis, den die DPRG in enger Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut ausrichte.

Nun darf man gespannt sein, wie der neue Vorstand nach seiner Wahl entscheidet. Die nötige „Beinfreiheit“ scheint nun gegeben.

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