Der rote Teppich ist ausgerollt: Rund 200 Pressesprecher und Krisenmanager treffen sich zum 30. Gipfeltreffen im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. (© Haus der Wirtschaft)

Die Kritik am Krisenmanagement des australischen Premierministers Scott Morrison im Zuge der Buschbrände oder die Debatte um die Krisenkommunikation des WDR-Intendanten Tom Buhrow in der Causa "Umweltsau" zeigen, dass professionelles Krisenmanagement und zielführende Krisenkommunikation kein Kinderspiel sind. Welche Strategien Erfolg versprechen und welche Fehler Kommunikationsverantwortliche besser vermeiden sollten, zeigen 15 namhafte Referenten aus Wirtschaft, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen des 30. Gipfeltreffens des Kieler Krisennavigators am 4. März 2020 in Stuttgart. Sie erläutern aus erster Hand, wie sie ihre Institutionen erfolgreich durch unruhige Zeiten geführt haben.

Stefan Rojacher von Kaspersky beschreibt, wie das internationale Cybersicherheitsunternehmen eine Hacker-Attacke auf die eigene Infrastruktur kommunizierte und dadurch die Reputation des Unternehmens bei Marktpartnern und Mitarbeitern stärkte. Corinna Seide vom WWF Deutschland zeigt auf, wie die Umweltschutzorganisationen auf Vorwürfe und Falschmeldungen des US-Magazins BuzzFeed News zeitnah reagierte und konsequent Stellung bezog. Anke Schmidt von der BASF verdeutlicht, wie der nach Umsatz weltweit größte Chemiekonzern im digitalen Zeitalter Krisen und Schadensereignisse kommunikativ begleitet.

Die zentrale Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wie sich Organisationen in der zunehmenden Protestkultur mit fast wöchentlichen Demonstrationen gegen Kohlekraftwerke, Kreuzfahrtschiffe, SUV & Co. kommunikativ behaupten können. Mit dabei sind Vertreter vom Flughafen Stuttgart, der EnBW Kernkraft, Meyer Werft, Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Volksbegehrens Artenvielfalt sowie von Greenpeace.

Teilnehmen am Gipfeltreffen werden erneut rund 200 Kommunikationsmanager und Krisenbeauftragte aus der DACH-Region. Last-Minute-Anmeldungen zum Frühbucherpreis sind noch bis zum 24. Januar 2020, möglich.

Detaillierte Informationen und das Anmeldeformular können auf der Website zum Krisenkommunikationsgipfel abgerufen werden. Das PR-Journal begleitet die Veranstaltung erneut als Medienpartner.


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