Victora Wagner

Eine „alte“ Bekannte meldet sich zurück: Victoria Wagner, Vorgängerin von Sabine Hückmann als CEO der PR-Agentur Ketchum Pleon und 2019 Gründerin der Strategieberatung Alternativlos, hat die Initiative BeyondGenderAgenda (BGA) ins Leben gerufen. BeyonGenderAgenda hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancengleichheit von Führungskräften anderen Geschlechts, Alters, kultureller Herkunft, sexueller Orientierung sowie Geschlechteridentität zu fördern und dadurch einen kulturellen Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik herbeizuführen. Unterstützt von einem Beirat mit 18 Mitgliedern, will Gründerin Victoria Wagner die Themen Diversität und Inklusion öffentlichkeitswirksam platzieren und so zu einer Bewegung machen.

Die Ziele sind hoch gesteckt: BGA will durch die integrale Verankerung von Diversität und Inklusion in der DNA deutscher börsennotierter und mittelständischer Unternehmen die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Wagner will – durch nachhaltiges Agenda-Setting, Social-Media-Campaigning, Studien und aktive Botschafterkommunikation – die Chancengleichheit von Führungskräften anderen Geschlechts, Alters, kultureller Herkunft, sexueller Orientierung sowie Geschlechteridentität bei der Besetzung von Vorstandsposten und Aufsichtsratsmandaten sicherstellen. So soll zeitnah ein grundlegender Kulturwandel unter Einbindung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft herbeigeführt werden.

BeyondGenderAgenda Initiative SchriftzugEin prominenter Befürworter der Initiative ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er wird zitiert mit den Worten: „Nur wenn wir unser volles Potenzial ausschöpfen bleibt Deutschland in den 20er-Jahren ökonomisch stark. Wer mit anpacken will, darf keinen Nachteil aufgrund von Geschlecht, Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung haben. Deshalb unterstütze ich das Anliegen von BeyondGenderAgenda, solche Kategorien zu überwinden.“ Wagner präsentiert einen Beirat mit insgesamt 18 Unterstützerinnen und Unterstützern. Mit dabei sind unter anderem Fränzi Kühne, Co-Gründerin von Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG), Claudia Oeking, Geschäftsführerin und Director External Affairs bei Philip Morris, Wigan Salazar, CEO Germany von MSL, und Thorsten Sperlich, Head of Communications Grohe.

Die Initiative, die sich zunächst auf die Chapter: Gender, Generation, kulturelle Herkunft und LGBT+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Andere) fokussiert, soll über die nächsten Monate zur Marke für Diversität und Inklusion aufgebaut werden.

Victoria Wagner, CEO von BeyondGenderAgenda, sagte: „Deutschland belegt in internationalen Studien bei Diversität & Inklusion die hinteren Rankingplätze. Damit gefährdet unsere Wirtschaft langfristig ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kommt, dass es ohne ein inklusives, wertschätzendes Arbeitsumfeld für Unternehmen immer schwieriger werden wird, die Top-Talente vom Markt für sich zu gewinnen und vor allem dauerhaft zu binden. Diversität ohne echte Inklusion ist nicht mehr als PR und wird nicht die positiven Ergebnisse bringen, die divers aufgestellte Führungsteams erzielen können.“


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