Jan Frankowski (l.) im Gespräch mit PR-Journal Chefredakteur Thomas Dillmann.

Nur noch wenige Tage, dann finden am 15. März die Kommunalwahlen in Bayern statt. Interessant für ein Fachmedium der PR- und Kommunikationsbranche ist das deshalb, weil wir interessante Fakten zum Thema Wahlkampf in den sozialen Medien zusammengetragen haben. Besonders genau hingeschaut hat hier die Fürther Kommunikationsagentur Kontext public relations GmbH. Sie hat analysiert, wie die Spitzenkandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in den Kommunen Social Media genutzt haben. Darüber und über den Fluch und Segen von Social Media generell haben wir im Podcast-Interview des Monats # Februar mit Jan Frankowski gesprochen. Er ist Kommunikationsberater bei Kontext und hat die zitierte Studie mit aufgesetzt. Das rund 15-minütige Gespräch ist hier im Podcast-Interview des Monats zu hören.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Podcast-Gesprächs mit Jan Frankowski ging gerade eine kleine Empörungswelle durch die Medienlandschaft. Der Grund: Friedrich Merz, einer der drei Bewerber um das Amt des CDU-Vorsitzenden, hatte gesagt, dass Politiker die klassischen Medien nicht mehr wirklich bräuchten, weil sie ihre Botschaften mit Hilfe der Sozialen Medien selbst an ihr Publikum liefern könnten. Merz hat das später geradegerückt und sich zu einer freien Presse bekannt.

Im Interview nimmt Jan Frankowski dazu Stellung und sagt, dass Medien möglicherweise umdenken müssten und die Social-Media-Accounts von Politikern künftig einfach als zusätzliche Quelle begreifen sollten.

Umgesetzt hat das „Zeit“-Autor Francesco Giammarco. Unter der Überschrift „Die Sendeanstalt Merz“ berichtet er in einer Art Social-Media-Rezension über drei Instagram-Auftritte von Friedrich Merz und seinen beiden Konkurrenten um den CDU-Vorsitz Armin Laschet und Norbert Röttgen. Ein lesenswertes Stück, das hier hier auf „Zeit online“ zu finden ist.


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