Die beiden Ideengeber der Aktion: Daniel Eder (r.), Geschäftsführer der FNBW, und Clemens Gjertsen, Hotelier des Suit‘ & Frühstück zum Latschen.

Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW) hat im März / April die Aktion „System-Helden-Bonus“ ausgerufen. Die Idee dahinter: Menschen mit „systemrelevanten“ Jobs, die in der ersten Phase der Corona-Krise Großartiges geleistet haben, etwas Gutes zu tun. Alle „System-Helden“ sollten per Gutschein die Möglichkeit bekommen, in einem der 70 an der Aktion teilnehmenden Hotelbetriebe einen kostenlosen, zweitägigen Kurzurlaub zu verbringen. Interessenten mussten nur auf der FNBW-Webseite das „System-Helden-Bonus“-Kontaktformular ausfüllen. Sie brauchten dazu lediglich eine aktuelle Bestätigung vom Arbeitgeber über den Einsatz während der Corona-Krise. Die Dank-Aktion wurde zu einer überraschend erfolgreichen PR-Aktion.

Rund 1.000 Personen meldeten sich. Letztlich konnten knapp 250 Kontingente an die Systemhelden mit Hilfe des First-come-first-serve-Prinzips vergeben werden. In Summe sind weit über 500 Übernachtungen zusammengekommen, da viele Betriebe mehr als die geplanten zwei Übernachtungen gesponsert haben und darüber hinaus auch noch weitere Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine Wellnessanwendung, zur Verfügung gestellt haben.

Ausdrücklich heben die Verantwortlichen des FNBW die Bereitschaft der Hotelbetriebe hervor, sich an der Aktion zu beteiligen. Sie sei angesichts der damaligen Lage sehr zu würdigen. Denn die Hotels mussten als erstes zusperren und durften erst sehr spät wieder öffnen. Daniel Eder, Geschäftsführer der FNBW, sagte: „Dass dann eine solch große Bereitschaft vorhanden war, war schon sehr beeindruckend und überwältigend.“

In puncto Eigen-PR hat die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald von der Aktion profitiert. Daniel Eder: „Durch die Aktion ist es uns gelungen, für die Ferienregion auch in der Corona-Zeit ein gewisses ‚mediales Grundrauschen‘ aufrechtzuerhalten. Das ist wichtig, um auch für die Zeit nach Corona im Fokus der möglichen Urlaubsgäste zu bleiben. Aufgrund der Aktion haben wir zahlreiche Veröffentlichungen in der Presse erzielen können. Sowohl regionale als auch überregionale Medien, unter anderem Tageszeitungen, Fachmagazine und das Radio, sind so auf uns aufmerksam geworden.“ Eine Fortsetzung im kommenden Jahr sei nicht ausgeschlossen, sagt Eder. Und auch dann sollen wieder Menschen davon profitieren, die es am meisten verdienen.

Weitere Information finden sich hier.


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