Das junge Team von aclipp mit CEO Raphael Buchberger (oben links) an der Spitze will die PR-Branche von Ingolstadt aus revolutionieren. (© aclipp GmbH)

Das Ingolstädter Software-Startup aclipp gewinnt frisches Kapital für seine Expansionspläne in die DACH-Region. Der Münchner Unternehmer Ludwig Schroedl beteiligt sich auf Basis einer Millionenbewertung mit einer sechsstelligen Summe an dem Newcomer-Start-up. Die Software-Erfindung von aclipp, so der O-Ton in der Pressemitteilung, „revolutioniert die Public Relations Branche“. Ein hoher Anspruch! Das Versprechen: Die PR-Software schaffe es, stundenlange manuelle Reporting-Prozesse deutlich einfacher und effizienter zu gestalten. So soll ein präsentationsfertiger Report in nur vier Minuten erstellt werden können – inklusive aller erforderlicher Kennzahlen. Mit dem großzügigen Investment kann aclipp sein Produkt nun weiter ausfeilen und die angestrebte Expansion in der DACH-Region beschleunigen.

Wie weit ist die Digitalisierung von der PR entfernt?

Eine eigene Marktstudie des Software-Start-ups aclipp soll belegen: in Sachen Digitalisierung gibt es in der PR-Branche noch viel zu tun. 86 Prozent der befragten 200 PRler sehen hier einen Bedarf. Genau dort setzen die aclipp-Gründer Raphael Buchberger, Sascha Kirstein und Michael Oldenburger mit ihrer Software an. Vor einem Jahren ist es den Dreien gelungen, ein Produkt zu entwickeln, mit dem PRler in gerade mal vier Minuten aussagekräftige Reportings mit deren Arbeitsergebnissen erstellen können. Die Software ist inzwischen bei über 20 Kunden im täglichen Einsatz. Die Basis für die ersten Erfolge: über 500 Interviews mit PR-Managern, für ein zielgruppengerechtes Produkt. “Die aclipp-Jungs haben bei ihrer Software-Entwicklung von Anfang an die Erfahrungswerte aus der PR-Branche mit eingebunden. Die positive Resonanz ihrer Kunden und etablierter Traditionsunternehmen, wie Landau Media oder Observer, zeigt, dass ihre Strategie aufgeht. Als Investor hat mich neben dem Marktpotenzial, vor allem der datengetriebene Ansatz überzeugt”, so der Münchner Unternehmer Ludwig Schroedl.

Für die Innovation ausgezeichnet

Die PR-Software schafft es nach eigenen Angaben, stundenlange manuelle Reporting-Prozesse deutlich einfacher und effizienter zu gestalten. So können relevante und kundenindividuelle Reports mit nur wenigen Klicks erstellt werden. Für dieses revolutionäre Konzept wurde das Start-up bereits mit mehreren Gründerpreisen ausgezeichnet. Der Ansatz ist, alle Medienbeobachtungen zentral in einer Anwendung zu verwalten und automatisch mit relevanten Daten anzureichern. Dieses kundenzentrierte Konzept hat letztlich Investor Schroedl überzeugt.

Marktführer setzen auf aclipp

Inzwischen nutzen sowohl PR-Agenturen als auch PR-Abteilungen von Unternehmen aclipp, um ihr Reporting zu automatisieren. Medienbeobachter, wie Landau Media und Observer arbeiten nach Angaben von aclipp aktiv mit dem Start-up zusammen. Regelmäßige Marktstudien und die enge Zusammenarbeit mit Kunden werden genutzt, um die Software stetig weiterzuentwickeln. “Dazu noch einen erfahrenen Investor an der Seite zu haben, der neben Kapital auch Netzwerk und Expertise im Vertrieb und Unternehmertum mitbringt, ist für uns die Chance, schnell weiter zu wachsen”, sagt Raphael Buchberger, CEO von aclipp.


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