Sie bringen die Kreativität in deutsche KiTas zurück: Regine Wagenblast und Susanne Alm-Hanke.

Mit nextARTlevel melden sich zwei gestandene Kommunikationsprofis zurück: Regine Wagenblast und Susanne Alm-Hanke wollen mit ihrem neu gegründeten Verein für mehr Kreativität in den KiTas sorgen. Und das nicht etwa mit Tanz- und Töpfertrainings, sondern mit einem Mix aus Einzelcoaching, Partnerübungen, Solo-Arbeit und Gruppendynamik in Live- und Online-Trainings. Wagenblast war in den letzten Jahren unter anderem als Geschäftsführerin der wellcome gGmbH im Einsatz. Alm-Hanke hielt mehr als 25 Jahre in verschiedenen Positionen die Stellung bei der dpa.

„Ich möchte ein kleines Stück die Welt verändern“, sagt Alm-Hanke. Sie selbst stammt aus einer Künstlerfamilie und weiß aus Partnerschaften mit diversen NGOs, dass die Arbeit mit Kindern leider in vielen Fällen formalen Vorgaben und systemischen Zwängen zum Opfer fällt: „Gemeinsam und mit frischen Impulsen holen wir die Teilnehmenden raus aus gefühlter Endlosschleife. Erzieherinnen und Erzieher werden so in die Lage versetzt, ihre eigene Kreativität wiederzuentdecken und als Role Models das Erproben und Ausleben der Kreativität der Kinder zu ermöglichen und zu stärken.“

Kreativität als Haltungsfrage begreifen und so die Kinder stärken. „Ein Wir, das Kindern Mut macht und das gesellschaftliche Klima positiv düngt und schützt“ heißt es auf der Website. Ein nobles Ziel. Und so kommt auch die Gründung als Verein nicht von ungefähr: Bildung und Erziehung gehören für die beiden Gründerinnen ganz klar zum Gemeinwohl.

„Wir wissen: Das Ausleben von Kreativität ist ein Bedürfnis für Menschen jeglichen Alters und zur Lösung vieler heutiger Herausforderungen wichtig“, sagt Alm-Hanke. „Dies gelingt umso besser, je früher Kindern der Zugang zur eigenen Kreativität ermöglicht bzw. dieser durch Prozesse der formalen Bildung nicht verschüttet wird.“ Mit dem WABE e.V., einem Kindergarten-Träger in der Metropolregion Hamburg, hat das Duo bereits einen großen Kunden an Land gezogen. Mit weiteren Trägern sei man im Gespräch.

Bleibt abzuwarten, ob das Konzept nicht auch auf andere Bereiche und Branchen ausgeweitet werden kann. Der eine oder andere freut sich vielleicht über einen kleinen Schubs in Richtung Kreativität …


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