Über 1.000 deutsche Unternehmen und Marken rufen inzwischen zum Impfen auf. (© #ZusammenGegenConrona)

BMW: Freude am IMPFEN; Deutsche Bahn: Sänk ju for impfen; Lidl: Impfen lohnt sich

Der am Dienstag dieser Woche unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona gestartete Impfaufruf aus der deutschen Wirtschaft bricht alle Rekorde. Innerhalb von nur vier Tagen haben sich mehr als 850 weitere Unternehmen und Marken der Initiative angeschlossen, die mit gut 150 Teilnehmern gestartet war. Insgesamt rufen mittlerweile über 1.000 deutsche Unternehmen und Marken auf ihren Social-Media-Kanälen und Internetplattformen mit umgetexteten Werbeslogans zum Impfen auf – sympathisch, humorvoll, oft leidenschaftlich. Das große Interesse an der Kampagne zeigt sich auch bei uns im „PR-Journal“. Die erste Veröffentlichung zum Thema am 6. Dezember hat binnen einer Woche schon mehr als 9.200 Zugriffe erreicht. (Beachten Sie zur Kampagne auch den Kommentar im „PR-Journal“.)

Zu den neuen Unterstützern gehören Unternehmen und Marken aller Branchen und Bereiche – von adidas und Nivea über LinkedIn, Aldi und Siemens bis zu Lufthansa und zahlreichen Fußball-Bundesliga-Vereinen. Aber auch Institutionen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Kindernothilfe, die Stiftung Deutsche Krebshilfe und Aktion Mensch engagieren sich.

Bei der in ihrer Form und Dimension einmaligen Kampagne nutzen die teilnehmenden Brands die Bekanntheit und Popularität ihrer Slogans und Claims und stellen diese in abgewandelter, zugespitzter Form für den guten Zweck zur Verfügung. Zu den neuen Impf-Slogans gehören beispielsweise „Sänk ju for impfen“ (Deutsche Bahn), „Impf your way“ (Europcar) oder „Impfen can do“ (O2).

Die Initiatoren der Kampagne für das Impfen gegen Corona, eine kleine Gruppe von Kreativen und Managern aus der Markenwirtschaft, ist vom Erfolg überwältigt. „Mit dieser unglaublichen Resonanz haben wir ganz sicher nicht gerechnet“, sagt Sven Dörrenbächer, Managing Partner der Berliner Werbeagentur antoni, die sich die Kampagne ausgedacht hat. „Aus den Unternehmen und der allgemeinen Öffentlichkeit haben sich unzählige Menschen an der Kampagne beteiligt, sie geteilt und auf diese Weise gemeinsam weiter vorangetrieben. Alle Vernetzungseffekte zusammen haben dafür gesorgt, dass sich ein beträchtlicher Teil der deutschen Bevölkerung durch diese Initiative positiv angesprochen fühlt und die Bedeutung des Impfens als einen wichtigen Weg zur Eindämmung der Pandemie sieht und versteht.“

Bei einer Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts appinio unter 1002 Deutschen (16- bis 65-Jährige, repräsentativ nach Alter und Geschlecht) am Donnerstag dieser Woche sagten mehr als 53 Prozent, sie hätten die Kampagne wahrgenommen. Auch das Echo hierfür scheint überwiegend positiv zu sein: 73 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie glauben, dass die Kampagne eher gut bis sehr gut innerhalb der Gesellschaft ankommt und begrüßen damit die Aktion der Unternehmen.

Die Wahrnehmung der Social Campaign ist ebenfalls groß: Die Reichweite hat mittlerweile die 500-Millionen-Marke übersprungen.

Sven Dörrenbächer: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass aktive Kommunikation für das Impfen etwas bewirken kann, wenn sie sympathisch und nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Wir freuen uns über alle Unternehmen und Institutionen, die jetzt noch bei unserer Initiative mitmachen, die innerhalb weniger Tage zu einem Selbstläufer für den guten Zweck geworden ist.“

Weitere Informationen und eine Liste der Unterstützer finden sich auf der Kampagnen-Website.


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