"PR-Journal" Roadshow "GPRA im Dialog" folgt der Einladung des Zentralen Praktikumsbüro der Universität Duisburg-Essen.

Studierende der geisteswissenschaftlichen Fächer finden in vielen Bereichen der Wirtschaft adäquate berufliche Positionen. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig – Studierende sind geübt darin, sich verschiedensten Fachdisziplinen interdisziplinär anzunähern. Der Entscheidung für ein geisteswissenschaftliches Studium liegt oftmals ein großes gesellschaftliches Interesse und leidenschaftliche Neugier für kulturelle, geistige und mediale Phänomene zugrunde. 

„Jedoch lässt sich Leidenschaft nicht ganz so leicht in ein eindeutiges Berufsziel umwandeln“, erklärt Dr. Claudia Drawe, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dekanat Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Leiterin des Zentralen Praktikumsbüros. Sie freut sich daher, mit dem Branchenverband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) einen neuen strategischen Partner gefunden zu haben, der den Studierenden einen Einblick in die Praxis gewähren kann.

Den passenden Beruf finden – schon während des Studiums

„Gerade bei den Studierenden in den Geisteswissenschaften beobachten wir, dass das eindeutige Berufsziel oftmals fehlt“, sagt Drawe. „Das Studium an sich schafft zwar ein hohes Potential an Flexibilität, den einzelnen Studierenden hingegen möchten wir mit konkreten Einblicken in die Praxis ein wenig unter die Arme greifen.“ Bereits 2005 wurde deshalb das Zentrale Praktikumsbüro an der UDE eingerichtet. Es strebt eine engere Vernetzung von Studium und Berufspraxis an. 

Den Studierenden dieser Fachrichtung bieten sich verschiedenste Einstiegsmöglichkeiten dar, dazu zählen beispielsweise Public Relations, Öffentlichkeit, Marketing, Medien, Verlage, Eventmanagement, Kulturmanagement oder auch Unternehmensberatung. „Um hier erfolgreich zu starten, ergreifen viele während ihres Studiums die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren, die dazu verhelfen, Berufspraxis zu sammeln und fachliche Kenntnisse praktisch umzusetzen“, sagt Drawe. Eine wichtige und wertvolle Ergänzung zu den Praktika sind Informations-Veranstaltungen. 

Am Dienstag, den 31.05.2022, ist die GPRA gemeinsam mit dem "PR-Journal" am Campus vor Ort, um mit Studierenden über Einstiegsmöglichkeiten und Arbeiten in Agenturen zu diskutieren.

Anforderungen an künftige Professionals klar kommunizieren

„Verbände haben einen holistischeren Blick, wenn man so will“, erklärt Drawe weiter. „Der Branchenverband GPRA beispielsweise ist Impulsgeber für die Kommunikationsbranche und entwickelt verbindliche Standards am Markt mit. Das macht die Verbandsvertreter zu den idealen Ansprechpartnern für unsere Studierenden.“ Es geht eben nicht darum, einzelne, besonders große, besonders bunte Werbefeuerwerke für einzelne Unternehmen oder Agenturen vor den potentiellen Nachwuchskräften abzufeuern, sondern klare Anforderungen an die künftigen Professionals zu kommunizieren.

„In unseren Dialogen mit Studierenden stellen wir immer wieder fest, dass Arbeiten in Agenturen oft unvollständige, manchmal auch falsche Vorstellungen zugrunde liegen. Die Kommunikationsbranche ist wahnsinnig vielfältig und bietet unterschiedliche Jobprofile und Themenschwerpunkte“, sagt Jelena Mirkovic, Präsidiumsmitglied der GPRA und Geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion. „Für Geisteswissenschaftler:innen bieten insbesondere Kommunikationsagenturen mit hohem Anspruch an die Beratungs- und Umsetzungsqualität spannende Einstiege und die Möglichkeit, sich sehr schnell individuell weiter zu entwickeln – von daher freue ich mich sehr auf die Veranstaltung an der Universität Duisburg-Essen.“

Geplant ist die Veranstaltung unter Moderation von „PR-Journal“-Chefredakteur Thomas Dillmann für den 31. Mai ab 14 Uhr. Auch Externe sind herzlich eingeladen. Anmeldungen sind bis einschließlich Mittwoch, den 25. Mai, bei Claudia Drawe (E-Mail: claudia.drawe@uni-due.de) oder bei der Studierendeninitiative KommEct e.V. (E-Mail: hallo@kommect.de & Social Media-Kanäle) möglich.


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Heute NEU im PR-Journal