Branche Sabine Clausecker bleibt Präsidentin DPRG wählt neuen Bundesvorstand
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- von Joris Duffner, Dortmund
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft hat am 27. Mai 2026 in Berlin ihren Bundesvorstand für die Wahlperiode 2026 bis 2029 neu aufgestellt. Sabine Clausecker bleibt Präsidentin des Berufsverbands. Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden Alexandra Rößler und Matthias Biebl.
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) geht mit Sabine Clausecker an der Spitze in die kommenden drei Jahre. Bei der Mitgliederversammlung in Berlin wurde Clausecker (CBE Digiden) als Präsidentin bestätigt. Die Mitgliederversammlung fand im Rahmen des Deutschen PR-Preises und des Deutschen PR-Tages 2026 statt. Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden Alexandra Rößler (Schwarz Digits) und Matthias Biebl (Rlvnt AI). Beide übernehmen stellvertretende Funktionen. Patrick Herrmann (VAA) wurde als Schatzmeister bestätigt.
Neue Namen im Beisitz
Auch der Beisitz wurde neu zusammengesetzt. Neu in den Bundesvorstand gewählt wurden Lara Busch (Busch Kommunikation), Nadine Ernst (Siemens), Dr. Alena Kirchenbauer (SEW-Eurodrive), Christian Maertin (Bayer), Marion Par-Weixlberger (Dentsply Sirona) und Annette Siragusano (Otto Group). Aus dem bisherigen Vorstand bleiben Dr. Juliane Kiesenbauer (Staffbase), Ulf Mehner (Weichert Mehner Unternehmensberatung) und Andrea Petzenhammer als Beisitzerinnen beziehungsweise Beisitzer dabei. Nina Höhler (Klenk & Hoursch) wurde als Young-Professionals-Beauftragte im Amt bestätigt. Die Funktion der ehrenamtlichen Compliance-Verantwortlichen übernimmt Jana Lautenschläger (Lautenschläger & Metz).
Clausecker: „Eine sehr gute neue Mischung“
Clausecker sprach nach der Wahl von einer „sehr guten neuen Mischung“ im Vorstand. Es gebe „Kontinuität auf wichtigen Positionen“, zugleich aber auch „neue Köpfe und großartige Unternehmen im Hintergrund“. Für die kommenden drei Jahre erarbeite der Vorstand einen Fahrplan, um den Mitgliedern Bewährtes und neue Angebote wie den DPRG-Campus bieten zu können. Schatzmeister Patrick Herrmann sieht den Verband „gut aufgestellt für die kommenden drei Jahre und auch für die Zukunft darüber hinaus“. Die Finanzlage der DPRG sei trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage solide, die Mitgliederstruktur gesund. Herrmann kündigte zugleich an, letztmals für das Amt des Schatzmeisters zur Verfügung zu stehen.
Sieben Mitglieder scheiden aus
Nicht mehr im Bundesvorstand vertreten sind Caren Altpeter (Ista), Janine Langlotz (DHL), Beate Kiep (Landau Media), Andreas Möller (Trumpf), Clara Piroth (Markenzeichen), Jan Runau und Prof. Dr. Annika Schach (Universität Hannover). Die neue Wahlperiode läuft satzungsgemäß von 2026 bis 2029. Für die DPRG fällt die Neuaufstellung in eine Phase, in der sich Kommunikationsarbeit durch KI stark verändert, was sich auch auf dem PR-Tag zeigte. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Agenturen, Unternehmen, Beratung, Industrie und Young-Professionals-Umfeld bildet der neue Vorstand ein breites Spektrum der Branche ab und ist damit gerüstet, um verschiedene Aspekte des Wandels in die Verbandsarbeit aufzunehmen.
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