Branche Digitale Spielekultur United Communications unterstützt Computerspielemuseum beim Fundraising
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- von Joris Duffner, Dortmund
United Communications begleitet das Berliner Computerspielemuseum beim Aufbau eines neuen Förderkreises. Die Berliner PR- und Marketingagentur soll helfen, Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen für die Arbeit des Museums zu gewinnen, digitale Spielekultur zu sichern.
Mit dem Förderkreis will das Computerspielemuseum Mittel für Archivierung, Forschung sowie Dokumentations- und Bildungsangebote zur Geschichte und Zukunft digitaler Spiele einwerben. Hintergrund ist die schnelle technische Alterung vieler Spiele, Geräte und Formate. Hardware verschwindet, Betriebssysteme werden abgelöst, viele Titel sind nach wenigen Jahren nur noch schwer oder gar nicht mehr spielbar.
Das Museum versteht Computerspiele nicht nur als Unterhaltungsmedium, sondern auch als Teil der Kultur-, Medien- und Wirtschaftsgeschichte. Es dokumentiert die Entwicklung des Gamings und hält alte Spiele, soweit möglich, spielbereit. Davon sollen Besucherinnen und Besucher ebenso profitieren wie Forschung und Bildung.
Förderkreis soll neue Unterstützer gewinnen
„Computerspiele sind ein fester Bestandteil unserer Kultur- und Mediengeschichte. Ihre Bewahrung ist entscheidend für den Erhalt und die Weitergabe dieses kreativen Erbes an zukünftige Generationen“, sagt Martin Görlich, Geschäftsführer des Museums. Man freue sich, dass United Communications dabei unterstütze, neue Mitglieder im Kreis der Fördernden zu gewinnen.
Sammlung umfasst mehr als 35.000 Titel
Das Computerspielemuseum wurde 1997 gegründet. Seine Sammlung umfasst mehr als 35.000 Titel sowie hunderte historische Konsolen und Computersysteme und zählt nach eigenen Angaben zu den größten Gaming-Sammlungen in Europa.
Elena Strzelczyk, Managing Partner von United Communications, verweist auf die technische Dynamik der Branche: „Gerade bei unserer Arbeit mit führenden Displayherstellern erleben wir, wie die Anforderungen der Gaming-Community wichtige Innovationen vorantreiben und zu rasanten Entwicklungen in der Technologie führen. Was heute Maßstäbe setzt, ist oft schon wenige Jahre später Geschichte.“ Deshalb wolle die Agentur gemeinsam mit dem Museum dazu beitragen, die Geschichte der digitalen Spielekultur zu bewahren.