Branche GWA-Präsidentin Larissa Pohl fordert nach Sachsen-Anhalt-Wahl Verantwortung in der Kommunikation
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- von Joris Duffner, Dortmund
Larissa Pohl, Präsidentin des GWA, hat den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 mit der AfD als erstmals stärkste Kraft in einem Bundesland als Signal an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet. Unabhängig davon, wie die Regierungsbildung in den kommenden Wochen aussehen werde, nehme der Verband das Wahlergebnis sehr ernst.
Auch die Kommunikationsbranche müsse sich mit dem Wahlergebnis auseinandersetzen. Pohl verweist dabei auf die Bedeutung von Vielfalt, Offenheit und internationaler Zusammenarbeit für die Wirtschaft. „Wir werden nicht aufhören, diese für uns alle so wichtigen Werte und Anforderungen zu betonen und als Verband und jede einzelne Mitgliedsagentur zu leben.“
Eine besondere Rolle weist Pohl der öffentlichen Kommunikation zu. Sie solle dazu beitragen, gesellschaftliche Gegensätze nicht weiter zu verschärfen. „Jetzt geht es – auch und gerade in der öffentlichen Kommunikation – darum, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die vielbeschworene Spaltung in der Gesellschaft nicht größer wird, sondern perspektivisch überwunden werden kann.“ Der GWA will dazu weiter beitragen. Der Verband verweist in diesem Zusammenhang auf sein Engagement zur Stärkung der Demokratie, darunter die Hamburger Erklärung von 2025.