Ein Screenshot der Website „Anrufen hilft“ des Unabhängige Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM).

Der sogenannte „Missbrauchsskandal“ jährt sich aktuell zum zehnten Mal. Nach wie vor ist sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche eine große gesellschaftliche Herausforderung. Am 28. Januar wurde daher in Berlin der Spot „Anrufen hilft!“ gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorgestellt, um die Gesellschaft weiter für das Thema zu sensibilisieren und zum Handeln zu ermutigen. Parallel wurde die Website „Anrufen hilft“ mit weiteren Informationen und Hilfeangeboten gestartet.

ressourcenmangel hat mit Teams aus Dresden und Berlin die Idee, Konzeption und Umsetzung des TV-Spots sowie der begleitenden Kommunikation übernommen. Durch TV- und Kinospots, Webformate auf allen relevanten Social-Media-Kanälen sowie mit Online-Anzeigen und der Landingpage „Anrufen hilft“ soll die Gesellschaft für das Thema weiter sensibilisiert und auf das telefonische Hilfeangebot aufmerksam gemacht werden.

Kinder brauchen Erwachsene, die ihre Signale erkennen und ihnen helfen, anstatt aus Scham, Unwissenheit oder Angst, etwas „falsch“ zu machen, wegsehen. Der Spot soll ermutigen und aktivieren, in Verdachtsmomenten oder in Sorge um ein Kind anonym und kostenfrei anzurufen.

„Missbrauch von Kindern ist ein Thema von großem gesellschaftlichem Gewicht. Sein Einfluss auf persönliche Lebenswege und die folgenden Generationen ist kaum zu unterschätzen. Wir als Gesellschaft bestimmen aber, ob wir sexuellen Missbrauch dulden – oder aber alles unternehmen, um ihn zu verhindern und Betroffenen Hilfe anbieten. Das ‚Hilfetelefon Sexueller Missbrauch‘ ist genau die richtige Anlaufstelle, die es dafür braucht. Wir sind dankbar für die Gelegenheit, unsere Expertise bei der Kommunikation großer gesellschaftlicher Themen einzubringen, um das Hilfetelefon bekannter zu machen“ sagt Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel. Auftraggeber ist der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig.

Oscar-Preisträgerin Caroline Link führte pro bono Regie für den Spot; die Produktion wurde von der Claussen+Putz Filmproduktion in München übernommen.


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