Gleich drei traditionellen Printmedien in Deutschland droht das Aus. In Hamburg kündigte der Jahreszeiten Verlag an, das Monatsmagazin Prinz mit der Dezemberausgeabe einzustampfen. Laut Verlag soll an die Stelle des Szeneführers eine erweiterte Onlineausgabe treten. Im Printbereich würde nur die Reihe Prinz Top Guide fortgesetzt werden.
Schlechte Nachrichten auch aus Frankfurt am Main: Für die Frankfurter Rundschau wurde der Insolvenzantrag gestellt. Dieser gilt für das gesamte Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main. Damit droht einer der traditionsreichsten deutschen Tageszeitungen das Ende, an der als Gesellschafter M. DuMont Schauberg, das SPD-Medienunternehmen Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft und die Karl-Gerold-Stiftung Anteile halten.

Spekulationen gibt es auch wieder zur Financial Times Deutschland: Laut Medienangaben ist das Gruner+Jahr-Blatt von der Schließung bedroht. Auch wenn in Hamburg noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, gehe die Tendenz "Richtung Schließung", so ein Manager gegenüber der FAZDanach will sich der Aufsichtsrat am 21. November final mit der Zukunft der hauseigenen Wirtschaftspublikationen beschäftigen. Dabei steht dann evtl. die ganze Palette der G+J-Wirtschaftsmedien (FTD, Capital, Impulse, Börse Online) zur Disposition.

Und was aus der insolventen Nachrichtenagentur dapd in Berlin wird, weiß heute auch noch niemand. 100 Fachkräfte sollen gehen - ob es reicht, wissen wir erst Ende November.


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