Wurden nach langen Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit für die DPRG mit großem Dank verabschiedet (von links): Udo Seidel, Karl-Martin Obermeier, Marie Therese Junkers und Regine Hellwig-Raub.

Timo Krupp (40) ist neuer Vorsitzender der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Nordrhein-Westfalen. Krupp, der Leiter Presse und PR des Chempark-Manager und -Betreibers Currenta ist, folgt auf Udo Seidel, der zwölf Jahre lang Vorsitzender der größten Landesgruppe des Verbandes war. Als Stellvertreter wurden Jana Meißner, Inhaberin von Meissner Communications, Wolf Dieter Rühl, Head of Research Services bei Unicepta und Thilo Sagermann, Manager Corporate Communications bei der SMS group GmbH gewählt.

Dem zukünftigen NRW-Landesvorstand bis 2023 gehören darüber hinaus an: Max-Niklas Gille, Vonovia SE in Bochum, Patrick Herrmann, Covestro, Nicole Jakobs, Kommunikationsberaterin in Bochum, Susanne Kirchhoff, Kommunikationsberaterin in Essen, Georg Lamerz, Interimsmanager aus Düsseldorf, sowie Markus Richard Spiecker, Kommunikationsberater in Essen.

Dank an Regine Hellweg-Raub, Marie-Therese Junkers, Karl-Martin Obermeier und Udo Seidel

Die Mitgliederversammlung fand Corona-bedingt online statt. Dabei standen neben der Wahl auch der Dank an vier prägende Personen im Fokus. DPRG-Präsident Norbert Minwegen dankte Regine Hellweg-Raub, Marie Therese Junkers, Professor Karl-Martin Obermeier und Udo Seidel. Die vier kommen zusammen nicht nur auf 112 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der DPRG. Sie alle haben auch über viele Jahre die Arbeit der größten Landesgruppe und des Verbandes nachhaltig geprägt. Jetzt traten sie nicht mehr zur Wahl an. Junkers ist seit 1986 Mitglied der DPRG, Seidel seit 1988, Hellwig Raub seit 1991 und Obermeier seit 2003.

„Wir haben uns einen Abschied mit großem Auditorium, langanhaltender Applaus und Standing Ovations gewünscht und müssen nun akzeptieren, dass das aktuell nicht möglich ist. Wir sind dankbar, dass wir mit Euch zusammenarbeiten durften und freuen uns, wenn ihr der Landesgruppe weiter treu bleibt“, richtet der neue Vorstand das Wort direkt an die vier.

Virtueller Stammtisch

Mit neuen Formaten will man der Corona-Krise trotzen und Begegnungen ermöglichen – wenn eben auch nur virtuell. Als ersten Beispiel konnte ein virtueller Stammtisch, der zusammen mit der Landesgruppe Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland im Wechsel organisiert wird, erfolgreich etabliert werden.

Am 23. September ab 19:30 Uhr findet das nächste Online-Event dieser Art statt. Themen sind die Umsatzeinbrüche in verschiedenen Industriezweigen in Folge der Corona-Pandemie. Konkret geht es darum, vor welchen Herausforderungen die Unternehmenskommunikation in dieser prekären Situation steht. Gesprächspartner für den Moderator des Abends, Georg Lamerz von der DPRG-NRW, sind Dirk von Manikowsky und Thomas Schulz. Von Manikowsky wird dabei die Herausforderungen in der Restrukturierung beleuchten. Thomas Schulz skizziert die Kommunikationsthemen, wenn Forderungen und fällige Verbindlichkeiten nicht mehr beglichen werden können – und der Gang zum Insolvenzgericht unausweichlich wird.

Anmeldungen zum virtuellen Stammtisch nimmt die DPRG-NRW unter diesem Link entgegen.


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