Bei Twitter wurde das Kommunikationsteam der designierten US-Regierung im Gruppenbild präsentiert. (Quelle: Twitter)

Der künftige US-Präsident hat gegenüber amerikanischen Medien angekündigt, die Spitzenpositionen in seinem Kommunikationsteam ausschließlich mit Frauen zu besetzen. Die bisherige Kommunikationsdirektorin der Biden-Kampagne im Wahlkampf, Kate Bedingfield, wird neue Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses. Regierungssprecherin wird Jen Psaki, die langjährige Sprecherin der Demokraten. Als Pressesprecherin wird Psaki das öffentliche Gesicht der Biden-Administration werden, eine Rolle, die Kayleigh McEnany derzeit noch in der Trump-Administration innehat. Bedingfield wird als Kommuniaktionsdirektorin weniger im Rampenlicht stehen, dafür aber maßgeblich die Kommunikationsstrategie der Regierung prägen.

Sprecherin der designierten Vizepräsidentin Kamala Harris soll Symone Sanders werden, die ebenfalls im Wahlkampfteam der Biden-Kampagne mitgearbeitet hat. Kommunikationsdirektorin für Harris wird Ashley Etienne. First Lady Jill Biden setzt auf Elizabeth Alexander als Kommunikationsdirektorin. Stellvertretende Pressesprecherin im Weißen Haus wird Karine Jean-Pierre und stellvertretende Kommunikationsdirektorin Pili Tobar.

Die meisten Mitglieder im neuen Kommunikationsteam waren bereits während der Präsidentschaft von Barack Obama für das Weiße Haus oder hochrangige Mitglieder Demokraten tätig.

Biden erklärte zur Besetzung des Kommunikationsteams: "Die direkte und wahrheitsgemäße Kommunikation mit dem amerikanischen Volk ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Präsidenten, und dieses Team wird mit der enormen Verantwortung betraut sein, das amerikanische Volk mit dem Weißen Haus zu verbinden." Weiter sagte er: "Ich bin stolz, heute das erste hochrangige Kommunikationsteam des Weißen Hauses bekannt zu geben, das ausschließlich aus Frauen besteht. Diese qualifizierten, erfahrenen Kommunikatoren bringen unterschiedliche Perspektiven in ihre Arbeit ein und ein gemeinsames Engagement für den besseren Aufbau dieses Landes."

Beobachter in den USA gehen davon aus, dass die Kommunikationsarbeit der neuen Regierung eher wieder traditionelle Formen klassischer Pressearbeit annehmen werde und sich das neue Team von der Arbeit des Vorgängerteams bewusst abgrenzen werde.  


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