Hans Wilhelm Gäb feierte am 31. März seinen 85. Geburtstag. Der in Düsseldorf geborene war in den 1950er und 1960er Jahren einer der besten deutschen Tischtennisspieler, bevor er später zu einer der angesehensten Persönlichkeiten des Sports in Deutschland und in der Automobil-Industrie wurde. 2020 wurde Gäb für sein Lebenswerk mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet und in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen (Foto mit der Preisträgerin 2019 Franziska van Almsick. Bildquelle: Sportschau.de).

Alles, war er anpackt, macht er aus Überzeugung und mit Herz und Leidenschaft, mit Respekt und Bescheidenheit. Er steht für fairen und sauberen Sport und gilt `als das moralische Gewissen des Sports´. Zahlreiche Auszeichnungen waren die Folge, u.a. Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1996), Sportmarketing-Mann des Jahres (1996), „Goldene Brücke“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft (1998), Laureus Medien Preis „Medienperson des Jahres im Sport“ (2005), Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2006), Ehrennadel des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB (2007) und Preisträger in der Kategorie "Integrität" der Stiftung "Initiative Werte Stipendium" (2015). Den 2006 verliehenen Olympischen Orden des IOC gab er aus Protest gegen dessen Doping-Politik an das Internationale Olympische Komitee in 2016 zurück.

1968 gründete HansWilhelm Gäb die „Auto-Zeitung“; 1973 ging er als Pressechef zu Ford und wurde später Vorstandsmitglied. 1981 wechselte er zu Opel. Dort wirkte Gäb als Public-Relations-Leiter, Vorstand und Aufsichtsratschef. 1986 wurde er Vice President der Europa-Zentrale von General Motors (GM) in Zürich - bis 1998. Als verläßlicher Krisenlöser trug er als europäischer Kommunikationschef von General Motors maßgeblich dazu bei, den Streit zwischen der Opel-Mutter und Volkswagen außergerichtlich beizulegen.

Sport ist sein Leben. Seit über 40 Jahren steht Hans Wilhelm Gäb für Fairness und Moral im deutschen und internationalen Sport. Er war Athlet, Wirtschaftsführer und Funktionär in einer Person. Der langjährige Vorstands-, Aufsichtsrats- und heutige Ehrenvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe plädierte stets für Fairplay, Transparenz und Solidarität und gilt deshalb als eine der profiliertesten und angesehensten Personen des deutschen Sports. 1994 musste sich Gäb einer Lebertransplantation unterziehen. Nach überstandener Krankheit gründete er die Vereine "Sportler für Organspende"und "Kinderhilfe Organtransplantation". Er kehrte in den Sporthilfe-Vorstand zurück, von 2005 bis 2008 als Vorstandsvorsitzender. Unter dem Motto "Leistung. Fairplay. Miteinander" entwickelte er den noch heute gültigen Leitsatz der Stiftung. 2008 wechselte er als Vorsitzender in den Aufsichtsrat, dem er bis heute als Ehrenvorsitzender angehört.

Quellen: manager magazin, Sportschau, life PR


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