Hartmut Ihne händigt die Ernennungsurkunde an Sonja Christ-Brendemühl aus. (Foto: H-BRS)

Sonja Christ-Brendemühl bietet seit dem 1. September an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (ETS) Lehrveranstaltungen zum Themengebiet Public Relations an. Die neu ernannte Professorin tritt die Nachfolge von Professor Uwe Braehmer an.

„Lehre und praxisnahe Forschung an der Schnittstelle von Kommunikation und Technologie begeistern mich besonders, daher freue ich mich sehr auf die neuen Aufgaben an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg“, sagt Christ-Brendemühl. Sie kommt von der Universität Koblenz-Landau, wo sie zuletzt Projektverantwortliche im BMBF-geförderten Verbundvorhaben „Sondierung Digitale Verwertungskette (S-DigiV)“ war. Zudem ist sie seit Anfang 2021 Lehrbeauftrage an der Allensbach-Hochschule in Konstanz für das Fachgebiet Organisation.

„Kommunikation ist ein zentrales Element für offene Gesellschaften“, sagte Hochschulpräsident Hartmut Ihne bei der Aushändigung der Ernennungsurkunde. „Und deshalb freue ich mich sehr, dass wir eine neue Kollegin gewonnen haben, mit der wir diese Zielsetzung weiterverfolgen können.“

Sonja Christ-Brendemühl studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Organisation und Psychologie an der Universität Mannheim. Ein Auslandssemester absolvierte sie an École Supérieure de Commerce in Grenoble. Nach ihrem Studium, das sie als Diplom-Kauffrau abschloss, verantwortete sie unter anderem als Manager Communications die Unternehmenskommunikation beim Personaldienstleister ManpowerGroup Deutschland. Zuvor vertrat sie als Moselweinkönigin ihre Heimatregion und als deutsche Weinkönigin repräsentierte sie 2009/2010 den deutschen Wein im In- und Ausland. Weitere Abschlüsse erwarb sie als PR-Beraterin und Kommunikationsmanagerin.

Im April 2018 trat Christ-Brendemühl als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in das Institut für Management der Universität Koblenz-Landau ein. In ihrer Doktorarbeit, die sie Anfang 2021 mit summa cum laude abschloss, beschäftigte sie sich mit der Digitalisierung von personalintensiven Dienstleistungen. Wenig später übernahm sie am Institut für Management vertretungsweise die Juniorprofessur „Logistik, Technologie- und Innovationsmanagement“. Auch dabei führte sie ihre Forschungen zur Digitalisierung weiter. 


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