Moeller Judith Prof Empirische Komforschung Hans Bredow Institut privatJudith Möller (Foto © privat), international renommierte Kommunikationswissenschaftlerin von der Universität Amsterdam, hat den Ruf auf die Professur „Empirische Kommunikationsforschung, insbesondere Mediennutzung und gesellschaftliche Medienwirkungen“ an der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) angenommen. Sie tritt die Nachfolge Uwe Hasebrinks zum 1. Februar 2023 an. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung, die mit Lehrtätigkeit am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität sowie Forschungstätigkeit am HBI verbunden ist.

Judith Möller ist derzeit Associate Professor für politische Kommunikation am Fachbereich für Kommunikationswissenschaft der Universität Amsterdam (UvA) und außerordentliche Professorin am Fachbereich für Soziologie und Politikwissenschaft der Universität Trondheim. Sie ist assoziiertes Mitglied der Amsterdam School of Communication Research (ASCoR), des Center for Politics and Communication (CPC) und der Information, Communication, & the Data Society Initiative (ICDS).

In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Auswirkungen politischer Kommunikation, insbesondere in Sozialen Medien. Dabei stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: 1) die Auswirkungen von personalisierter politischer Kommunikation auf Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes und 2) die Rolle der (neuen) Medien im Prozess der Meinungsbildung, insbesondere als Teil politischer Sozialisationsprozesse.

Ihre Arbeit wurde in zahlreichen internationalen Fachzeitschriften publiziert. Sie ist Mitglied des Redaktionsausschusses des Journal of Communication und Political Communication und Ad-hoc-Gutachterin für führende Zeitschriften in diesem Bereich.

„Mit Judith Möller haben wir die perfekte Kandidatin für die Professur gewinnen können“, freut sich Wolfgang Schulz, Direktor des HBI. „Ihre international hoch geschätzte innovative Forschungstätigkeit in interdisziplinären Netzwerken, ihre transferorientierte Wissenschaftskommunikation sowie die vielen Verbindungen zur gesellschaftlichen und politischen Praxis stellen für das Forschungsprofil und das Team des Instituts eine große Bereicherung dar.“

Judith Möller sagte zu ihrer Berufung: „Ich freue mich sehr, meine Forschung und Lehre an der Universität Hamburg sowie an einem der besten europäischen Institute für Medienforschung fortzusetzen. Die zentralen Fragen unserer Zeit brauchen interdisziplinäre, vorausschauende und methodologisch ambitionierte Antworten. Das Leibniz-Institut für Medienforschung zeichnet sich genau dadurch aus, und ich bin glücklich, künftig meinen Teil dazu beitragen zu können.“


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