Personalien Globale CEO-Beratung Felix Schönauer gibt Leitung von Teneo Deutschland ab
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- von Joris Duffner, Dortmund
Felix Schönauer verlässt Teneo nach knapp fünf Jahren. Der frühere Wirtschaftsjournalist hatte den deutschen Standort der globalen CEO-Beratung seit 2021 aufgebaut und das Geschäft in der Kommunikations- und Transaktionsberatung etabliert.
Schönauer startete den deutschen Ableger von Frankfurt und Berlin aus und entwickelte ihn auf rund 70 Mitarbeitende. In dieser Zeit integrierte Teneo zusätzliche Bereiche, darunter die Financial-Advisory-Einheit von Herter & Co., die 2023 übernommen wurde. In einem Linkedin-Beitrag bilanziert Schönauer: „Mein Ziel war es, etwas zu bauen, das von Dauer ist. Heute, fast fünf Jahre später, kann ich mit Zuversicht sagen, dass es funktioniert hat. Teneo ist in Deutschland gut etabliert.“
Unter seiner Führung begleitete Teneo mehrere größere Transaktionen und Sondersituationen, unter anderem für die italienische Großbank Unicredit. Zudem holte die Beratung Senior Advisors wie den früheren Bundesfinanzminister Christian Lindner. Teneo habe eine wachsende Kundenbasis aufgebaut, verschiedene Praxisbereiche integriert und sei bei zentralen Transaktionen präsent gewesen, so der scheidende CEO.
Weltweit beschäftigt Teneo mehr als 1.600 Mitarbeitende und steht mehrheitlich im Besitz von CVC Capital Partners. Beim Einstieg von LGT Capital Partners im August 2025 wurde das Unternehmen mit 2,3 Mrd. Dollar bewertet. Zu den Hintergründen des Abschieds erklärt Schönauer: „Für mich persönlich ist die Zeit gekommen, weiterzuziehen.“
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