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Der Account des Bundeswahlleiters auf Instagram. Das ZIel ist es, Fake News entgegen zu wirken.

Die Daten des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, in Deutschland bilden die Grundlage für faktenbasierte politische Entscheidungen. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes fungiert gleichzeitig als Bundeswahlleiter und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Wahlen. Mit einem eigenen Instagram-Account will der Bundeswahlleiter nun in den Sozialen Medien dazu beitragen, Fake News und Verschwörungsideologen rund um die Bundestagswahlen im September 2021 entgegenzutreten. Bei der digitalen Kommunikation wird der Bundeswahlleiter von ORCA Affairs unterstützt.

Junge Zielgruppe im Fokus

Die Entscheidung des Bundeswahlleiters für Instagram spiegelt auch eine Fokussierung der jungen Zielgruppe wider. Etwa 2,8 Millionen Erstwählerinnen und Erstwähler werden am 26. September erstmalig bei Bundestagswahlen ihre Stimme abgeben dürfen. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Generation, die selbst auf Instagram besonders aktiv ist. Die Generation nutzt die Sozialen Medien auch ausgiebig zur Informationsgewinnung. Der Account bietet jungen Menschen somit eine wichtige neutrale Informationsquelle. Unterstützt wird das Statistische Bundesamt bei der Umsetzung des Instagram-Accounts von der Agentur ORCA Affairs, die ihre Expertise in digitaler politischer Kommunikation und Konzeption von Social-Media-Kanälen einfließen lässt.

Hintergrund

Die US-amerikanischen Wahlen im November 2020 haben gezeigt: Gezielte Desinformationen zu den Wahlen innerhalb der Sozialen Medien können die politische (Kommunikations-)Kultur der Bürgerinnen und Bürger empfindlich beeinflussen. Falschmeldungen und Gerüchte werden tausendfach in den Sozialen Medien geteilt und dazu eingesetzt, ein gewünschtes Narrativ zu festigen. Aber nicht nur die Akzeptanz des Wahlergebnisses kann durch derartige Kampagnen in den Sozialen Medien gefährdet werden. Im schlimmsten Fall wirkt sich gezielte Desinformation im Vorfeld der Wahlen sogar auf die politische Willensbildung der Wahlberechtigten aus – und wäre damit in der Lage, den Ausgang der Wahlen zu manipulieren. 

Corona heizt die Lage an

Der Anfang Mai gelaunchte Account des Bundeswahlleiters möchte mithilfe umfassender sachlicher, politisch-neutraler Informationsarbeit aktiv das Vertrauen in die demokratische Funktion des Bundeswahlleiters sowie in die Demokratie und das deutsche Wahlsystem stärken. Zudem trägt der Account einem erhöhten Informationsbedarf im Digitalen Rechnung, der sich in diesem Jahr durch die Coronapandemie voraussichtlich ergeben wird. Thematisch setzt der Account beispielsweise auf die Erläuterung der Funktionsweise von Briefwahlen. Schließlich ist die mit der Pandemie einhergehende Erhöhung des Anteils der Briefwähler für Verschwörungsideologen eine willkommene Gelegenheit: So hat sich der ehemalige US-Präsident Trump ausgiebig des Narratives bedient, wonach Briefwahlen ein Einfallstor für Wahlbetrug seien.

Zum Instagram-Kanal des Bundeswahlleiters geht es hier.


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