Im Tiktok Newsroom lesen Interessierte derzeit vom verstärkten Engagement für mehr Transparenz.

"Tiktok lässt Beziehung zu China öffentlich herunterspielen" heißt es in "Heise", "turi2" titelt "PR-Anweisungen: TikTok will Verbindungen zu China herunterspielen". Also: Was ist denn da los? Einem Bericht des Portals Gizmodo zufolge zeigten interne Dokumente, dass Tiktoks PR-Abteilung Informationen aktiv kleinreden und zurückhalten sollen. Es handele sich um konkrete Anweisungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Kleingeredet" werden sollen Tiktoks Muttergesellschaft Bytedance, die Verbindung zu China und das Thema KI.

Laut den geleakten Dokumenten solle die PR-Abteilung auf Fragen zur Beziehung zwischen Tiktok und ByteDance antworten, dass Tiktok-Mitarbeitende sich nicht zur Dachgesellschaft äußern könnten. Sie bekommen aber anscheinend detaillierte Informationen zu Bytedance – unter der Anweisung "NICHT VERWENDEN". Möglichen Fragen nach der Beziehung zu China sollen die Tiktok-Mitarbeitenden offenbar ausweichen, indem sie die Beziehungen zu den USA und zu globalen Investoren betonen. Ebenfalls ein kritisches Thema ist anscheinend der Empfehlungs-Algorithmus von Tiktok, wie "Heise" berichtet.

Im Tiktok Newsroom hingegen lesen Interessierte derzeit vom verstärkten Engagement für mehr Transparenz. Die kritischen Dokumente veröffentlicht zu sehen, gehörte höchstwahrscheinlich aber nicht zum Plan.


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