Boris Barschow: Kabul - Ich komme wieder. vive! verlag, Lüneburg 2007 (€ 16,80), http://www.vive-verlag.de/ ISBN-10: 3939912018. Das Buch hier direkt bei amazon.de bestellen.
Rezension von Wolfgang Reineke, Heidelberg

Der Autor des vorliegenden Buches hat Episoden und Bekenntnisse mit Tagebuchcharakter zu einem mitreißenden Lesevergnügen gemacht. Wir verfolgen das Eintauchen eines Vollblutprofis in lokale Kulturen und seine eigene Entwicklung in einem für ihn nicht mehr aufzuhaltenden Prozeß und einer tiefen Sehnsucht. Bisher unbekannte Informationen und tiefere Einsichten gehen weit über die herkömmliche Berichterstattung in deutschen Medien hinaus, die sich oft auf sensationelle Nachrichten (z. B. über Anschläge) und hausgemachte Vermutungen beschränken.

Boris Barschow, Jahrgang 1967, Berufsjournalist (Redakteur und Reporter ZDF, Heute-Journal), ging Anfang 2007 nicht als Reporter, sondern als Soldat nach Afghanistan. Sein Fazit: "Afghanistan, Kabul und viele Menschen haben mein Leben verändert." Und: "In meinem Beruf, in dem ich Geschichten weitertrage, glaube ich nur das, was ich mit eigenen Augen sehe." Vor Ort verhielt sich der Autor keineswegs wie ein klassischer embedded journalist in einer Uniformverkleidung. Einer seiner Mentoren, Generalleutnant a.D. Walter Jertz dazu: "…nicht nur die Kleidung hat Boris Barschow getauscht, auch sein Denken, Handeln und Fühlen haben sich verändert, seit er sich als Chefredakteur der Zeitung 'Sada-e-Azadi' (Stimme der Freiheit) in Afghanistan aufgehalten hat."

Barschow erlitt nicht in Afghanistan einen Kulturschock. Den bekam er bei seiner Rückkehr nach Deutschland durch den Wissensstand und die Einstellung seiner Kollegen in der Heimat.

"Mein Einsatz in Afghanistan war mit Sicherheit eine journalistische Gratwanderung. Es gibt Journalisten-Kollegen, die mir heute Einseitigkeit vorwerfen. Wenn ich ihnen aber erkläre, daß ich in Afghanistan eine andere Realität vor fand als die, die wir aus unseren Medien kennen, und daß ich dort oft hinter die Kulissen schauen konnte, gehen ihnen die Argumente aus.

Ich sage: 'Stell Dir vor, Du siehst einen Stein und fragst Dich, was wohl unter ihm sein mag.' Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man läßt ihn einfach liegen oder man hebt ihn auf und schaut einfach nach. Ihn liegen zu lassen und ihn mit Worten zu beschreiben, ist die eine Realität, die Ameisen unter ihm zu entdecken eine ganz andere, und damit ergibt sich eine völlig neue Geschichte. (S. 282) … Und nur weil ich dort unten war, habe ich noch lange nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wenn ich aber eines gelernt habe, dann ist es, besser bewerten zu können. Nämlich die Gewichtung bestimmter Themen, denen wir als Journalisten gesellschaftspolitisch verpflichtet sind. Und der Bürger hat ein Recht darauf, zu erfahren, was unsere Regierung ihren Wählern zumutet - auch den Menschen, die als Soldat ihr Leben riskieren.

Ich habe am eigenen Leibe gespürt, wie sich das anfühlt. Riechen, fühlen und schmecken - die Grundregel eines jeden Journalisten. Das lernt jeder Volontär, jeder Hospitant, jeder Journalismus-Schüler in der ersten Unterrichtsstunde. Es ist die Pflicht eines jeden seriösen Journalisten, den Stein aufzuheben und ihn um zu drehen. Ich unterhalte mich seit meiner Rückkehr mit vielen Kollegen von Presse, Funk und Fernsehen über dieses Thema. Einige werfen mit nun eine Art Befangenheit vor. Aber warum, das können sie mir nicht erklären." (S. 284)

Der Rezensent kennt drei große "Schulen" von Journalisten: Erstens, Kollegen, die kühl und sachlich über ihre Recherchen vor Ort berichten und darauf achten, sich nicht mit der Sache, der Situation und besonders nicht mit den Menschen solidarisch zu machen. Zweitens, die Googlisten, die fern vom tatsächlichen Geschehen präselektierte Informationen professionell verarbeiten und dadurch oft ein Opfer von Propaganda und politischem Kauderwelsch werden. Und drittens, zunehmend Kollegen, die durch ihre Berichterstattung eine demokratische Entwicklung fördern oder auch inhumane Verirrungen verhindern wollen. Alle drei Rollen dieser Professionalität finden wir zum Beispiel im Brüsseler EU-Pressecorps. Boris Barschow hat sein eigenes Rollenverständnis. Es ist ihm ein ehrliches und spannendes Buch über selbst erlebte Geschichten und Erkenntnisse gelungen. Auch der Leser wird zu Veränderungen seiner bisherigen Kenntnisse und Bewertung von Argumenten geführt.


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Etats

Wake up Communications mit neuen Etats

Amireh Nadja Wake up CommunicationsFür die Düsseldorfer Agentur Wake up Communications zeichnete sich für das Jahr 2021 bereits eine Entwicklung ab. Neben personellem Zuwachs gibt es neue Kunden und Projekte, die das Team um Inhaberin Nadja Amireh (Foto) mit PR, Social Media, Influencer Relations und strategischer Beratung begleitet. Dazu zählen zum Beispiel B. Grüne‘s Leihhäuser, das japanische Technologieunternehmen Balmuda oder das Justizministerium Nordrhein-Westfalen. Trotz oder gerade wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten aufgrund von Corona möchten sich immer mehr Unternehmen kommunikativ neu aufstellen sowie bestehende Strukturen überprüfen und suchen kommunikative Beratung und neue Agenturpartner. Dies zeigt sich bei Wake up Communications durch eine große Nachfrage und eine Vielzahl neuer Etats.

Agenturen

LoeschHundLiepold wird zu LHLK: Nah. Vorwärts. Wirksam.

Die Kommunikationsagentur LoeschHundLiepold mit Büros in München und Berlin tritt künftig mit einer neuen Marke auf: LHLK. Nach 17 Jahren wird die Agenturmarke LoeschHundLiepold Kommunikation durch das von vielen Kunden und Mitarbeitern bereits genutzte Akronym LHLK ersetzt. Nah. Vorwärts. Wirksam. Echt LHLK. Dafür will die Agentur mit ihren mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen sowie dem neunköpfigen Führungsteam stehen. Der Anspruch von LHLK ist es, als Agenturpartner in vertrauensvoller Zusammenarbeit und durch wertstiftende Beratung kreative und zukunftsorientierte Kommunikation entstehen zu lassen: „Kommunikation, die Wirkung hinterlässt und erfolgreich ist.“ Dafür schafft LHLK mit klarer Haltung und Offenheit für Verschiedenheit den Rahmen zwischen Disruption und Stabilität in einer dynamischen Kommunikationswelt.

Unternehmen

Unterstützung für Grundschulen: Sagrotan startet Kampagne „Gesundes Lernen“

Sagrotan, eine der führenden Desinfektionsmarken in Deutschland, baut das langjährig etablierte Schulprogramm weiter aus. Ab April startet die Marke, die zur Reckitt Benckiser-Unternehmensgruppe in Heidelberg gehört, die breit angelegte Kampagne „Gesundes Lernen“. Sie will Lehrer und Lehrerinnen sowie Eltern dabei unterstützten, den Grundschulkindern die Bedeutung richtiger Hygiene zu vermitteln. Die Entwicklung erfolgte mit den Partnern Friedrich Verlag (Klett Gruppe) und dem HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum in Bamberg.

Verbände

Kaltwasser und Bürker führen die DPRG in Bayern als Doppelspitze

Michael Bürker, langjähriger stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) und seit 2016 Professor für Marketing, Kommunikation und Marktforschung an der Hochschule Landshut, führt künftig gemeinsam mit Lisa Kaltwasser die Geschicke des DPRG Landesverbandes in Bayern. Bürker ist neben seiner Tätigkeit als Hochschulprofessor zusätzlich noch Partner und Senior-Director bei Script Consult in München. Kaltwasser ist Beraterin für PR, Kommunikation und Marketing am Münchner Standort von Kaltwasser Kommunikation und war bei der DPRG in Bayern bisher Sprecherin der Young Professionals. Die Wahl zu gleichberechtigten Vorsitzenden fand am 29. April statt. Bürker und Kaltwasser folgen auf Christina Kahlert, die lange Jahre die Landesgruppe geführt hatte. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Annegret Haffa, Haffa & Partner, und David Schimm, Veritas Public Relations.

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Branche

Webninar: Von „viel hilft viel“ zu strategischem Themenmanagement

Mickeleit Thomas KomChef Microsoft 2018 KleinNur 36 Prozent der PR-Leute verfügen in ihren Organisationen über ein durchgängiges professionelles Themenmanagement, ermittelte jüngst das Hamburger IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. 48 Prozent bescheinigen sich immerhin, dass dies teilweise vorhanden ist. Das unterstreicht die hohe Bedeutung, die „strategischem Themenmanagement“ zugewiesen wird. Themenmanagement heute strategisch zu betreiben, ist längst keine Kür mehr, sondern Pflicht. Wie das genau geht, stellt das IMWF am 26. Mai in einem kostenfreien Webinar unter anderem mit Thomas Mickeleit (Foto) vor.

Studenten-Initiativen

kommoguntia: Neuer Förderer und viele Pläne

Die studentische PR-Initiative kommoguntia e.V. meldet, die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies (H+K) als neuen Förderer gewonnen zu haben. "Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit kommoguntia e.V. und den intensiven Austausch mit Studierenden und Young Professionals", sagt Anne Filmer, Chief of Staff and Member of the Global DE&I Council bei H+K. Das internationale Unternehmen ist neben Grayling und Weber Shandwick die dritte Netzwerkagentur unter den kommo-Förderern.

Social Media

Social Media: YouTube erobert die Spitze zurück, TikTok wächst am stärksten

YouTube hat sich die Krone des beliebtesten Social-Media-Dienstes zurückerobert: Sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen aktuell Googles Do-it-yourself-Videoportal. Nur zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – aber das reicht, um den Social-Media-Thron von WhatsApp zurückzuerobern. Der Marktanteil des Messengers aus dem Hause Zuckerberg liegt unverändert bei 69 Prozent. Auf dem dritten Rang folgt als Plattform der älteren User Facebook, das weiterhin von 60 Prozent genutzt wird. Während die "großen Drei" damit weitgehend auf der Stelle treten, konnten die kleineren Dienste ihre Nutzergemeinden überdurchschnittlich ausbauen. Das zeigt der aktuelle Social-Media-Atlas 2021 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

Das PR-Interview

PR-Interview: Kreativer Roadtrip zu den Cannes Young Lions 2021

Die „Pitch-Kanonen“ Trang Vu und Oliver Kindermann vertreten den deutschen PR-Nachwuchs

In der Grundschule erklärte Oliver Kindermann seinen Tisch zur Leinwand und Trang Vu bombte mit „Window Color“ den Schulbus voll. So in etwa begann die Kreativ-Laufbahn der beiden Young Professionals, die in diesem Jahr die deutsche PR-Szene bei den Cannes Young Lions vertreten. Beide wurden bereits im vergangenen Jahr ausgewählt, Corona-bedingt mussten sie aber nach ihrer Nominierung ein Jahr warten, bis es in diesem Jahr nun doch endlich mit dem Kreativwettbewerb los geht – wenn auch nur online und nicht live vor Ort. Das „PR-Journal“ stellt die beiden Newcomer im folgenden Interview vor.

Autoren-Beiträge

Ein Jahr Corona - wie die Pandemie IT- und Tech-Pressearbeit in Deutschland und Europa verändert

Sind die Tage des Präsenzmodells in Agenturen gezählt? Freddy Staudt, Gründer der IT-PR-Agentur Web&Tech PR berichtet, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Agenturen-Branche in Deutschland hat und gibt Einblick in die Arbeit seiner europäischen Kollegen.
Vor gut einem Jahr veränderte ein Virus unser Leben. Die Einschnitte in unser privates und berufliches Leben waren so hart, wie sie bisher kaum jemand von uns erlebt hat. Heute leben und arbeiten wir anders. Passend dazu fragte mein niederländischer Kollege Eric Dragt, Inhaber der auf IT-PR spezialisierten Agentur En Serio, unlängst mich und europäische Kollegen: Wie hat sich eure Arbeit im letzten Jahr verändert? Nachfolgend unsere Antworten.

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Rezensionen

Rezension: Analyse von Sondersendungen – öffentlich-rechtliches TV nutzt Potenzial nicht voll aus

Mediale Stoerungen Andreas Doerner Ludgera Vogt CoverEin Fachbuch über Sondersendungen im deutschen Fernsehen? Seine Veröffentlichung könnte kaum ein besseres Timing haben! Denn in Pandemiezeiten machen die Fernsehsender gefühlt jeden zweiten Tag eine Sondersendung, einmal über politische Beratungen über Lockdown und Öffnungen, einmal über die Wirksamkeit von Impfstoffen oder deren Lieferengpässe.
Die Forschung zu dieser Veröffentlichung stammte allerdings aus Vor-Corona-Jahren. Die Professoren Andreas Dörner (Medienwissenschaft, Universität Marburg) und Ludgera Vogt (Soziologie, Bergische Universität Wuppertal) analysierten im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie Sondersendungen von ARD und ZDF im Zeitraum 2015 und 2016.

Der Sprach-Optimist

Heute schon getriggert?

Es gibt Worte, die kommen und gehen – und andere bleiben. „Triggern“ könnte dazu gehören. Gerade in der Kommunikationsbranche ist das Triggern von Menschen ja sogar ein sehr bewusstes Ziel. Denken Sie nur an „catchige“ Social-Media-Posts. Unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar (Foto) findet, dass es derzeit sehr oft, fast überall triggert. Natürlich hat er dazu wieder seine ganz eigene Meinung, gewürzt mit Anekdoten. Wenn Sie wissen wollen, was so alles triggert und was unseren Sprach-Optimisten triggert, dann sollten Sie die neue Kolumne unbedingt lesen. Natürlich will er auch von Ihnen wissen, was Sie so triggert? Und wenn Sie jetzt richtig raten, wie oft das Wort „Triggern“ in der neuen Kolumne vorkommt, ja dann …

Kommentare

Kommentar zum Verhältnis von Marketing und PR: Wenn der Schwanz mit dem Hund wackelt…

Innovative Idee: Marketing und PR finden zu einer Neigungsehe. Integrierte Kommunikation. Der Himmel auf Erden? Glaube ich nicht.
PR formuliert die Unternehmensphilosophie, den Sinn des Ganzen (neudeutsch: purpose), und ist deshalb eine Disziplin des Vorstandsvorsitzenden. PR hat das Sagen. Marketing ist die agenturgestützte Bunte-Pappen-Truppe des Vertriebs, neuerdings mit Internet-Flausen, und gehört zum Vertriebsvorstand. Man grüßt als PR-Manager den Werbungstypen, weil im weitesten Sinne ja auch ein Kollege, auf dem Gang, ansonsten aber pflegt man eine tiefgehende Feindschaft. So habe ich das gelernt. So war es früher richtig.

Leserkommentare

Leserbrief zum Artikel: Clarissa Haller verlässt Siemens

Der angekündigte Abschied von Clarissa Haller von Siemens hat Eberhard Wühle, unter anderem langjähriger PR-Chef bei Wolff Walsrode und Dow Chemical sowie DPRG- und DJV-Mitglied, zu einem Leserbrief veranlasst. Wühle ordnet den Wechsel von Kommunikationschefinnen und -chefs nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze ein und verweist auf die Notwendigkeit eines intakten Vertrauensverhältnisses zwischen CEO und Kommunikationsleitung.

Studien

Studie: Immer mehr Unternehmen sind bereit für glaubwürdigen Purpose

Die meisten deutschen Unternehmen, Medienmarken und Institutionen könnten sich glaubwürdig über einen gesellschaftlich relevanten Daseinszweck positionieren. Das zeigt die neue Purpose Readiness Studie der Managementberatung Globeone, Köln. Fast drei Viertel (72 %) der branchenübergreifend untersuchten 96 Marken schneiden im Purpose Readiness Index (PRI) gut oder sehr gut ab. Die überwiegend deutschen Organisationen verfügen über eine gute Ausgangsbasis, um Themen wie Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit erfolgreich gegenüber Mitarbeitern, Konsumenten und der kritischen Öffentlichkeit kommunizieren zu können. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 3.000 Bürgerinnen und Bürgern im 4. Quartal 2020.

Aus- und Weiterbildung

Vier dapr-Weiterbildungen als Sommer-Blockseminare

Mit dem Intensivtraining für Pressesprecher 4.0, der dapr-Grundausbildung, der Intensivausbildung Interne Kommunikation und Change sowie dem Intensivtraining für Text-Experten bietet die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr), Düsseldorf, ab Juli gleich vier ihrer Weiterbildungen als Blockseminare unter der Woche an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dadurch die Möglichkeit, die Fortbildungsangebote kompakt und an einem Stück im Sommer zu absolvieren.

Jobprofile

Was macht eigentlich ein Associate Director bei Tyto?

Manche Dinge hält man für selbstverständlich. Zum Beispiel, dass jedes Unternehmen Büros unterhält. Die Pandemie hat viele auf die harte Tour gelehrt, dass es auch ohne geht. Tyto hingegen brauchte nicht zu improvisieren: Die europäische Tech-Agentur wurde für die New-Work-Welt konzipiert. Berater und Beraterinnen arbeiten dort, wo sie leben, flexibel und unterstützt durch bestmögliche Technologie. Oculus Quest 2 Headsets gehören ebenso zur Grundausstattung wie Laptop, Smartphone, Kollaborations-Plattformen und Home-Office-Pauschale. Lavinia Haane erzählt, was die Arbeit bei Tyto so besonders macht und wie sie aus London grenzübergreifend Kunden betreut. 

Seminarkalender

Seminarkalender 2021

Seminare, Tagungen, Workshops und Webinare. Der „PR-Journal“-Seminarkalender 2021 gibt Ausblick auf relevante Fort- und Weiterbildungsangebote der kommenden Monate. Unsere kompakte Auflistung für Kommunikationsfachleute in Agenturen, Unternehmen und Verbänden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - kündigen Sie neue (auch rein digitale) Seminare jederzeit gern an bei Paula Slomian: slomian@pr-journal.de.  

MAI

Webinar: Gimbal Kameras - Das schnelle Werkzeug der Videoblogger
MW Media Workshop GmbH
17. Mai 2021
450,00 Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Online-Seminar: Erfolgreiche Unternehmenskommunikation
MW Media Workshop GmbH
17. Mai 2021
590,00 Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Intensivkurs Marketing
Deutsche Akademie für Public Relations
17. bis 21. Mai in Düsseldorf
2.390,00 Euro zzgl. MwSt. 
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link

Preise und Awards

Deutscher Image Award 2021 geht an BASF

Der Deutsche Image Award 2021 geht an den Vorstandsvorsitzenden der BASF, Martin Brudermüller, und seine Kommunikationschefin, Nina Schwab-Hautzinger. Verliehen wird der Image Award vom F.A.Z.-Institut, Cision Germany und der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Den Preis erhalten Jahr für Jahr die CEOs mit dem besten internationalen Medienimage für ihre exzellente Managementleistung sowie die verantwortlichen Kommunikationsmanager für die erfolgreiche kommunikative Vermittlung. Die beiden Geehrten folgen damit auf die Vorjahres-Sieger Theodor Weimer und Ingrid M. Haas von der Deutschen Börse AG. Die Preisverleihung findet am 4. Mai statt im Rahmen des „14. Deutschen Marken-Summit“ im neuen Besucherzentrum von Fraport in Frankfurt am Main.

PR-Check-in für Start-ups

Potenzial adé: Drei verpasste PR-Chancen im Gründeralltag

Die Tage im Start-up sind lang, die Nächte länger. Vor lauter Produktentwicklung verliert man dabei leicht PR-Chancen aus dem Auge. Welche oft liegen bleiben und warum man sie ergreifen sollte, verrät der gelernte Journalist und Kommunikator Daniel Rottinger in seiner neuen Kolumne.
“PR-Chance vertan, liebe Gründer und Gründerinnen!”. Leicht gesagt, immerhin erlebe ich in meiner neuen Rolle als Co-Founder und Marketing Manager gerade selbst, dass zahlreiche Kanäle bespielt werden möchten und ein Produktlaunch volle Aufmerksamkeit erfordert. Die Extrameile bei der Medienarbeit zu gehen und Chancen zu ergreifen, kann sich dennoch lohnen. Gut dabei: Die Umsetzung nimmt häufig gar nicht viel Zeit in Anspruch.

Tipps & Lesehinweise

Lesetipp: Leibniz-Gemeinschaft widmet sich in ihrem Magazin dem Thema „Verantwortung“

Leibniz Gemeinschaft Logo DEDer neue Schwerpunkt des Magazins der Leibniz-Gemeinschaft widmet sich dem Thema „Verantwortung“. – Handeln hat Folgen. Nicht handeln: auch. Das gilt für praktisch alle Bereiche des Lebens: Welche Verantwortung trägt eine Gesellschaft für Vergangenes und die Zukunft? Wo beginnt und endet unsere Verantwortung für andere? Wann wird die Welt aktiv, um die Umwelt zu schützen? Kann sich jede und jeder dabei einbringen – und wie? Mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen haben sich die Autoren auf die Suche nach Antworten begeben.

Whitepaper

Employer Branding Guide von pionieer communications – Hilfe zur Mitarbeiterbindung

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen jedweder Art vor große Herausforderungen in der Arbeitgeberkommunikation: Die Lockdwons führen schleichend zu „Corporate Distancing“ und laut einer österreichischen Studie aus 2020 geben rund 50 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, nach der Krise ihren Arbeitgeber verlassen zu wollen. Die Leipziger Agentur pioneer communications GmbH hat die Zahlen der Abwanderungswilligen zum Anlass genommen, um Unternehmen in Sachen Employer Branding Hilfestellung anzubieten. Die Agentur hat einen umfangreichen „Employer Branding Guide“ aufgelegt, der vor allem zum Thema hat, wie Arbeitgeber die Bindung zu vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärken und das Recruiting Richtung freigewordener Fachkräfte richtig aufsetzen können.

Termine

Hybrid: 12. Geschäftsberichte-Symposium in der Schweiz

Stakeholder oder Shareholder: Das ist hier die Frage. Klar ist, dass schlüssige Ziele und eine plausible Strategie für deren Erreichung die beste Voraussetzung für den Dialog mit den unterschiedlichen Stakeholdern sind. Doch wie das Top-Management die Interessen aller Stakeholder in die langfristige Planung einbeziehen und angemessen in der Strategie berücksichtigen kann, ist der schwierigere Teil. Inspiration und Lösungsansätze möchte das 12. Geschäftsberichte-Symposium am 23. Juni 2021 geben.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2021

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2021 wurden 3.681 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 13.781 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

Mut haben, Dinge anders zu machen: Das macht news aktuell in Hamburg aus

Als Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson bei news aktuell anfing, sagte ein Journalist der Fachpresse zu ihr: „Wenn man an news aktuell denkt, kommt 'die alte Tante' ots in den Kopf.” Dass diese Aussage etwas getriggert hat und sich news aktuell seither verschrieben hat, sich stets neu zu erfinden, verraten Stier-Thompson und Janina von Jhering, Leiterin der Unternehmenskommunikation, im Interview mit Marie Kück und Debora von der Osten-Sacken vom PRSH, den Public Relations Studierenden aus Hannover. 

Kreativ-Cases

Case-Study: Hörgesundheit für alle!

Hören verbindet Menschen, lässt uns Musik und die Geräusche der Natur genießen und sorgt dafür, dass wir sicher durch unsere Umgebung navigieren. Die Relevanz und Fragilität des Hörsinns ist vielen Menschen nicht bewusst: Rund sechs Millionen Deutsche haben nach eigenen Angaben einen beeinträchtigenden Hörverlust, aber nur jeder Dritte lässt diesen audiologisch versorgen. Im Umkehrschluss nehmen fast vier Millionen Menschen gesundheitliche Risiken und Einschränkungen in Kauf. Aber wie kann man die breite Öffentlichkeit für das Thema Hörgesundheit gewinnen? Ein spannender Auftrag, den die Agentur Fink & Fuchs für den Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI) immer stärker vorantreibt.

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

Fach-Stellenbörse + Social-Network-Mikromarketing = maximale Reichweite für Ihre Stellenanzeige

Kennen Sie das: Der heilige Gral scheint schneller gefunden als die passende Verstärkung fürs eigene Team? Zweifeln Sie daran, ob Stellenbörsen genügend Treffsicherheit bieten? Finden es aber auch müßig, auf LinkedIn oder Facebook die Blender von den Könnern zu unterscheiden – oder sich durch die Flut unpassender Bewerbungen zu wühlen? Das „PR-Journal“ baut seine Jobbörse für PR-Profis aus: In Kooperation mit der PR-Stellenbörse PRsonal.de, dem PR-studentischen YoungPRPros-Netzwerk und den kuratierten Social-Media-Job-Gruppen von Branchennetzwerker Nico Kunkel kombinieren wir die Schlagkraft unseres renommierten Fach-Stellenportals mit der spezifischen Aussteuerung einzelner Jobangebote in passende Communitys in Social Networks.