Vom Berliner PRJ-Korrespondenten Dominik Ruisinger
Ein zufriedenes Fazit zog Ingolf Pernice, einer der vier Gründungsdirektoren des neuen Alexander von Humboldt Institutes für Internet und Gesellschaft  (HIIG),  am 28. Oktober zum Abschluss des 1. Berliner Symposiums „Exploring the Digital Future“ : Das HIIG soll künftig dazu beitragen, die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft besser zu begreifen und die digital vernetzte Zukunft mitzugestalten. Dazu sei die Gründungskonferenz wichtig gewesen, um die zentralen Fragen in diesem Kontext noch besser kennenzulernen.

Zum Hintergrund: Ex-Google-Chef Eric Schmidt hatte im Februar 2011 verkündet , in Berlin ein „Institut für Internet und Gesellschaft“ zu initiieren. Heute bilden die Humboldt-Universität (HU), die Universität der Künste (UdK) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) die Gründungsgesellschafter, das Hamburger Hans-Bredow Institut (HBI) ist Kooperationspartner. Für die ersten drei Jahre stellt der Internetkonzern ein Startkapital in Höhe von 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

HU Jura-Professor Pernice wies beim Pressegespräch darauf hin, dass sich das Berliner Institut noch in einem Anfangsstadium befände: „Wir sind dabei, die Fragen erst zu formulieren“. Gleichzeitig will das Institut konkret an der Regulierung des Internets mitwirken, die auch der immer stärkeren wechselseitigen Durchdringung von Realität und Virtualität Rechnung trägt. Auch die Frage, wie Geschäftsmodelle durch das Internet entstehen bzw. sich ändern, soll Thema sein. Beschreibungen positiver wie negativer Geschäftsmodelle könnten gesammelt werden, um - so Thomas Schildhauer von der UdK - einen Ratgeber „Was ist die DNA eines Internet-Business-Geschäftsmodells“ zu erstellen. Kooperationen mit internationalen Instituten wie dem Berkman Center an der Harvard University  sollen dazu beitragen, solche Projekte gemeinsam voranzutreiben.

Enorme PR-Wirkung für Berlin und Google
Auch wenn es noch ein weiter Weg ist, bis diese Projekte wahr werden - eines ist bereits heute sicher. Die PR-Wirkung des Instituts ist enorm: Für Berlin als Standort auf seinem Weg zum derzeit viel diskutierten European Silicon Valley; für die beteiligten Institute als prägende Player in diesem Prozess; für Google als Initiator, der vier renommierte Institutionen zu einem auch aus eigener Unternehmenssicht wichtigen Zukunftsthema vernetzte. Und dies einerseits in einem beim Thema Datenschutz besonders skeptisch-wehrhaften Land, andererseits dazu noch mit einem sehr begrenzten Gründungsetat von 4,5 Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre.

Da darf man sich schon die Frage stellen, warum in unserem Technologie-Land dies nicht von der hiesigen Wirtschafts- und Wissenschaftsseite aus selbst möglich war und stattdessen ein amerikanischer Konzern als Innovator erst nach Berlin kommen musste. Pernice erklärte, dass das Institut künftig daran arbeiten würde, weitere Investoren für die Fördergesellschaft des HIIG zu gewinnen, um es auch gemeinsam mit Google langfristig auf stabile Pfeiler zu stellen. Man darf gespannt sein, welche deutschen Unternehmen und Organisationen sich diesem Institut und seinem wichtigen Themenkomplex „Institut und Gesellschaft“ annehmen werden. Die PR-Wirkung würde wiederum groß sein.

+

Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Personalien

Carolin Adler neue Leiterin Unternehmenskommunikation bei Tesa

Carolin Adler (40) ist seit Oktober Head of Corporate Communications der Tesa SE mit dem Hauptsitz in Norderstedt bei Hamburg. Sie verantwortet die interne und externe Kommunikation des weltweit tätigen Technologie-Unternehmens, das Klebebandlösungen für Endverbraucher und zahlreiche Industriebranchen anbietet. Carolin Adler kommt vom Körber-Konzern, wo sie in den vergangenen Jahren das Transformation und Change Management aufgebaut hat. Davor war Adler als Senior Manager Corporate Communications bei der Körber AG unter anderem als stellvertretende Leiterin Konzernkommunikation und Pressesprecherin tätig.

Etats

Europäische Weltraumbehörde ESA setzt auf Newsjacking von Frau Wenk

With Global Alliance LogoDie Europäische Weltraumbehörde (ESA) setzt auf die Newsjacking-Kompetenz der Hamburger Agentur Frau Wenk. Die ESA beauftragt die Hamburger PR-Boutique damit, die tägliche Nachrichtenlage in Europa zu scannen und potenzielle Story-Ansätze zu identifizieren. Dazu kooperiert Frau Wenk mit dem internationalen Netzwerk With Global Alliance in England, Frankreich, Spanien und Italien. So sollen die Positionen, Missionen und Forschungen der Weltraumorganisation einer breiteren Öffentlichkeit bekannter werden. Zudem soll die Agentur bei Bedarf mit der Erstellung von PR-Content, Grafikmaterial und Videos unterstützen.

Agenturen

komm.passion-Dossier 08/2020 – Teil 2: Gastkommentar zur Impfmüdigkeit in Deutschland

Wie hoch ist die Impfbereitschaft in Deutschland und was bedeutet das jetzt in der Corona-Krise? Im 1. Teil von Dossier 08/2020 nahm komm.passion mit ihrem Social-Media-Analysetool die Impfgegner genauer unter die Lupe. Für den 2. Teil hat Florian Martius, Chefredakteur der „Pharma Fakten“, einen Gastkommentar für das komm.passion-Dossier verfasst. Er wirft einen kritischen, aber durchaus konstruktiven Blick auf die Impfsituation und zeigt auf, was uns jetzt fehlt. Vertiefende Informationen dazu gibt es darüber hinaus im neuen komm.passion-Podcast. Komm.passion-Geschäftsführerin Jelena Mirkovic diskutiert darin mit dem Arzt Klaus Schlüter, Medizinischer Direktor bei MSD Sharp & Dohme GmbH in Haar bei München, über drei Thesen zum Thema Impfen.

Unternehmen

IR Benchmark 2020: Was die besten IR-Webauftritte auszeichnet

Mit der Corona-Pandemie kam ordentlich Schwung in die Digital-Abteilungen deutscher Konzerne. Der nationale Lockdown trat in Kraft, als die Hauptversammlungen vor der Tür standen – und plötzlich musste alles ganz schnell gehen. Hauptversammlung digital? Machbar. Videokonferenzen? Kein Problem. Doch wie viel ist von diesem Digitalisierungsschwung geblieben? Wie steht es um den Digitalisierungsgrad der IR-Kommunikation in Deutschlands Großkonzernen und welche Trends zeichnen sich ab? Die Kölner Beratungsagentur NetFederation GmbH ist diesen Fragen nachgegangen und hat die IR-Websites von 50 börsennotierten Konzernen untersucht. Im Ranking der besten Webauftritte für Investor Relations belegt Henkel den ersten Platz, gefolgt von BASF und Daimler.

Verbände

DPRG Ehrenrat neu konstituiert

Piwinger Manfred 250Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) hat ihren Ehrenrat neu konstituiert. Ihm gehören nun an: Christina Kahlert (geschäftsführende Gesellschafterin Indoc-Film GmbH, Head of Central Europe TheNewsMarket / DMA Media Group), Brigitte Kaltwasser (Gründerin von Kaltwasser Kommunikation), Norbert Minwegen (Leiter Unternehmenskommunikation Sparkasse KölnBonn und Präsident der DPRG), Manfred Piwinger (Publizist & Journalist; Foto) sowie Thorsten Windus-Dörr (Geschäftsführer der PR-Agentur Eins A Kommunikation GmbH). Nicht mehr kandidiert hatte das langjährige Mitglied Astrid Drabant-Schwalbach.

Werbung

Branche

Storymaker startet E-Mail-Magazin "J-BIG – Japan Business in Germany"

Ein Missionar in Sachen Japan: Björn Eichstädt. Der Managing Partner von Storymaker, Tübingen, geht mit seiner Agentur unter die Publisher. Ab November veröffentlicht er das E-Mail-Magazin „J-BIG – Japan Business in Germany“, das mit einer von Storymaker unabhängigen Marke an den Start geht. Eichstädts Ziel: mehr Öffentlichkeit für japanische Unternehmen und ihre Aktivitäten in Deutschland schaffen. Zum einen, so erklärt Eichstädt, aus Begeisterung für japanische Produkte und Qualität und zum anderen aus Entsetzen darüber, dass in Deutschland über diese kaum etwas bekannt ist. Eines streicht er dabei klar heraus: die „J-BIG“-Redaktion arbeitet unabhängig vom Agenturgeschäft und produziert ein journalistisches Medium. So sollen die eigenen Kunden in der Berichterstattung nicht präferiert werden.

Werbung

Medien

Media Report 2020 Deutschland: Verhältnis von Journalismus und PR könnte besser sein

Journalisten und Journalistinnen nennen Personalbestand und verfügbare Ressourcen als größte Herausforderung. Über die Hälfte sehen einen weiteren Vertrauensverlust der Öffentlichkeit gegenüber den Medien. KI und maschinelles Lernen sind die häufigsten genannten Technologien, die die journalistische Arbeitsweise zukünftig verändern wird. Außerdem halten sie das Verhältnis zu PR-Schaffenden für verbesserungsfähig. Das sind Schlaglichter aus dem neuen „State of the Media Report 2020 Deutschland“, der von Cision, einem global tätigen Media Intelligence-Unternehmen, jetzt veröffentlicht wurde. Die zugrundeliegende Befragung zur Situation der Medienlandschaft wurde weltweit mit insgesamt 3.253 Teilnehmern durchgeführt.

Studenten-Initiativen

PRSH e.V. einigt sich auf neuen Vorstand

Die PR Studierenden Hannover e.V. (PRSH e.v.) dürfen sich über einen neuen Vorstand freuen. Zur Neuaufstellung kam es, da die Mitglieder des alten Vorstandsteams ihr Studium in Niedersachsens Hauptstadt kürzlich beendet haben oder kurz vor ihrem Abschluss stehen. Die Jahreshauptversammlung, auf der die neuen Vorstandsmitglieder schließlich gewählt worden sind, fand dabei zum ersten Mal digital statt. 

Social Media

LinkedIn-Polit-Check: Schröder vor Kiesewetter und Spahn

Für Deutschlands Politiker gewinnt das Business Netzwerk LinkedIn immer mehr an Bedeutung: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) vereint auf der Plattform inzwischen mehr als 25.000 Follower hinter sich, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann seine Followerzahl im September um fast 40 Prozent erhöhen. Das sind Kernergebnisse des aktuellen „LinkedIn-Polit-Check“ der Kommunikationsberatung cocodibu, die monatlich die Präsenz und Reichweite deutscher Politiker bei LinkedIn analysiert. Kriterien hierfür sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale beziehungsweise absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 1. September bis 1. Oktober 2020.

Autoren-Beiträge

Autorinnenbeitrag: Geschichten finden, nicht erfinden!

Storytelling ist ein beliebtes und erfolgversprechendes PR-Instrument. Eine gute Geschichte kann unterhalten, informieren und motivieren. Beim Thema Energiewende gelten in Bezug auf Storytelling jedoch besondere Spielregeln. Wer glaubwürdig sein will, dessen Story muss auf Fakten – und nicht auf Fiktionen – basieren. Denn dass wir die Energiewende brauchen, ist Realität. Die gute Nachricht: Wenn die Fakten stimmig sind, schreiben sich die Geschichten fast von selbst.

Werbung

Rezensionen

Rezension: Über die einflussreiche Tradition der Mediennutzungs-Forschung

Uses and Gratifications Buchcover Denise SommerWarum nutzen wir Medien? Auf den ersten Blick – was für eine Frage? Die Antwort scheint glasklar. Um uns zu informieren. Das werden wir jedenfalls immer antworten, wenn wir beispielsweise von Markt- oder Meinungsforschern interviewt werden. Die Theorie der „sozialen Erwünschtheit“ wird die meisten von uns wohl zuerst zu dieser Antwort führen. Und was zählt noch? Unterhaltung, klar. Und weiter? Viele werden dann wohl auf Motive wie Orientierung kommen. Aber auch das Identifizieren von Gesprächsstoff oder eben die Möglichkeit des Austausches mit anderen.

Der Sprach-Optimist

Als Beamer im Home Office

Gibt’s derzeit einen Satz zum Thema Arbeit ohne das Wort „Home Office“? Und ist das ein Anglizismus oder schon ein „eingedeutschter“ Begriff so wie Service oder Airbag? Unserem Sprach-Optimisten Murtaza Akbar (Foto) tun Anglizismen jedenfalls gar nicht weh, in Maßen zumindest. Seinem Mitarbeiter James dagegen schon eher. Natürlich nur bei manchen Wörtern. Aber das geht soweit, dass der gute James als Engländer sogar eingedeutschte Anglizismen benutzt, damit die Menschen ihn hierzulande richtig verstehen. Unseren Sprach-Optimisten hat das so amüsiert, dass er James fast eine ganze Kolumne gewidmet hat – inklusive eingedeutschter Anglizismen.

Kommentare

Kommentar zum KK 2020: Mut zur Normalität entsprach dem Bedürfnis der Gäste

Der Kommunikationskongress 2020 ist abgeschlossen. Laut BdKom und der ausrichtenden Quadriga GmbH gab es an den beiden Kongresstagen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort und bis zu 600 Gäste in der Spitze, die sich digital zugeschaltet hatten. Die vielleicht wichtigste Botschaft, die vom alljährlichen Klassentreffen der Kommunikationsbranche ausgegangen ist: endlich wieder eine Veranstaltung mit persönlichen Begegnungen und einem lebendigen Austausch Face to Face! Nachdem sich auch versierte Kommunikatorinnen und Kommunikatoren monatelang mit Chats, Conference-Calls oder Videokonferenzen zufrieden geben mussten, kam der Kongress wohl für sie zur rechten Zeit. Auch wenn ich selbst den Kongress in diesem Jahr „nur“ digital verfolgt habe, so war doch das Aufatmen, die Erleichterung und die Freude vieler Gäste vor Ort deutlich zu vernehmen.

Leserkommentare

Leserbrief zum Artikel: Gendergerechte Sprache wird in DAX-Unternehmensberichten zurückgedreht

Wuehle Eberhard privatDer Umgang in der PR-Branche mit gendergerechter Sprache ist uneinheitlich. Den jüngsten Beleg lieferte „PR-Journal“-Autor Manfred Piwinger in einem Beitrag vom 16. Oktober 2020. Während sich immer mehr Institutionen um einen gendergerechten Sprachgebrauch bemühten, gebe es in der Finanzberichterstattung der DAX-Unternehmen einen gegenläufigen Trend, hatte Piwinger festgestellt. Er hatte sich die Geschäftsberichte des Jahres 2019 angesehen und kam zu dem überraschenden Ergebnis: „Im Vergleich zu den Vorjahren ist tendenziell eine Abkehr von Doppelbenennungen erkennbar.“ Dazu verfasste Eberhard Wühle (Foto), u. a. langjähriger PR-Chef bei Wolff Walsrode und Dow Chemical sowie DPRG- und DJV-Mitglied zu einem Leserbrief. Seine Meinung: „Die ‚Krankheit‘ der mangelnden Umsetzung der Gleichstellung lässt sich damit (mit einer gendergerechten Sprache; Anmerkung der Redaktion) nicht kurieren, weil sie etliche andere, einflussreichere Ursachen hat.“

Studien

Trendmonitor 2020: Auf diese digitalen Tools setzt die Kommunikationsbranche

Faktenkontor News aktuell LogosOb Trello, Skype, der Newsroom oder SEO-Programme: Digitale Tools sind aus den Büros von Kommunikatoren nicht mehr wegzudenken. 94 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pressestellen und PR-Agenturen geben an, dass digitale Technologien wichtig für ihre tägliche Arbeit sind. Besonders hoch im Kurs stehen Collaboration-Anwendungen sowie digitale Mess- und Analyseinstrumente. Das zeigt der PR-Trendmonitor 2020 von Faktenkontor und news aktuell, beide Hamburg. Mehr als 500 Fach- und Führungskräfte aus deutschen Pressestellen und PR-Agenturen wurden in der Umfrage zu dem Stand und den Auswirkungen der Digitalisierung befragt.

Aus- und Weiterbildung

Intensivtraining Produktive Kundenbeziehungen neu bei der dapr

Video blogging, freelancing, e-commerce, people and modern technologies concept. Attractive successful young female fashion blogger recording make up tutorial from home, sitting in front of cameraMit dem neuen Intensivtraining Produktive Kundenbeziehungen erweitert die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr), Düsseldorf, ihr Portfolio im Bereich dapr.bildung. Kommunikationsberaterinnen, PR-Berater sowie Gründer und Geschäftsführerinnen von Agenturen und KMUs trainieren in der Weiterbildung, wie sie souverän und vertrauensvoll mit ihren Kunden umgehen und nachhaltige Beziehungen etablieren. Das viertägige Intensivtraining startet erstmals am 29. März 2021. Die Anmeldung zu diesem und weiteren Terminen ist ab sofort möglich.

Seminarkalender

Seminarkalender 2020/21

Seminare, Tagungen, Workshops und Webinare. Der „PR-Journal“-Seminarkalender 2020/21 gibt Ausblick auf relevante Fort- und Weiterbildungsangebote der kommenden Monate. Unsere kompakte Auflistung für Kommunikationsfachleute in Agenturen, Unternehmen und Verbänden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere im Zuge der Corona-Krise stehen Termine mitunter zur Dispostion. Eine vorherige Rücksprache mit den Seminarveranstaltern ist für Interessenten dringend ratsam. 

Korrekturen, Ergänzungsvorschläge oder die Ankündigung neuer (digitaler) Seminare sind jederzeit willkommen an: slomian@pr-journal.de. Hinweis: Event-Einträge in unseren Kalender sind generell kostenfrei - für eine direkte Verlinkung zur Seminar-Anmeldung wird eine einmalige Gebühr von 50 Euro/Link fällig. 

OKTOBER

Webinar: Videobearbeitung via App
MW Media Workshop GmbH
21. Oktober 2020
450,00 Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Webinar: Themenentwicklung mit dem Matrix-Model
MW Media Workshop GmbH
22. Oktober 2020
450,00 Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Digitales Storytelling
Deutsche Presseakademie
22. bis 23. Oktober, Frankfurt am Main
1390,00 Euro zzgl. MwSt.

Preise und Awards

„PR Report“-Awards 2020: Gewinner im Bereich Marken und Produkte

Die virtuelle Präsentation der diesjährigen Gewinner der „PR Report“-Awards geht weiter. Am zweiten Tag wurden in fünf Kurzvideos auf Twitter die Preisträger in den fünf Kategorien im Bereich Marken und Produkte vorgestellt. Die Jury-Mitglieder Anette Siragusano, comdirect bank, Maximilian Van Poele, Agentur hypr, Christof Biggeleben, Ressourcenmangel, und Rüdiger Maeßen, Uniplan, präsentierten aus den Shortlist-Platzierten die fünf Gewinner. Dabei lief es für das Klinikum Dortmund besonders gut. Nach dem ersten Award gestern im Bereich Corporate in der Kategorie Reputation und Marke gab es heute bereits den zweiten in der Kategorie Healthcare.

Tipps & Lesehinweise

Techniktipp: Neues Dateitransfer-Programm für digitales Arbeiten und Home-Office

Welche Agenturmitarbeiterin oder welcher Grafiker kennt das Problem nicht? Große Datenmengen müssen nicht selten mit Hochdruck zur Weiterbearbeitung an Druckereien oder sonstige Produktionspartner geschickt werden. Gerade im Home-Office ist das je nach Datentarif ein langwieriges Unterfangen. Abhilfe verspricht hier die Appjigger GmbH aus Frankfurt am Main. Sie präsentiert mit conbrio ein Dateitransfer-Programm, das die Lösung für die Herausforderungen des digitalen Arbeitens für Unternehmen sein soll. Daten versenden sowie zeitgleich mit dem Download zu beginnen und dabei absolut DSGVO-konform zu sein.

Whitepaper

Neues Whitepaper von Cision: „Krisenkommunikation am Beispiel Corona“

Der Media Intelligence-Dienstleister Cision hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, in dem sich die Datenexperten damit auseinandersetzen, wie Data Science die Analyse von Berichterstattung die Krisenkommunikation unterstützen kann. Cision will mit dem Whitepaper dafür sensibilisieren, wie wichtig Daten für die Krisenkommunikation sind. Wer nicht weiß, was wirklich passiert ist und wie Ereignisse von anderen Personen eingeordnet werden, kann seine Kommunikation nur schwer ausloten. Das Whitepaper „Krisenkommunikation am Beispiel Corona“ steht via Cision-Website zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Termine

dapr-Online-Talk mit Oliver Schumacher, Philipp Schindera und Barbara Schädler

Die Kommunikationsverantwortlichen der Deutschen Bahn AG, der Deutschen Telekom AG und der F. Hoffmann-La Roche AG sind die Gäste des Online-Talk-Formats „Ask me anything“ der Deutschen Akademie für Public Relations (dapr) im Herbst/Winter 2020. Oliver Schumacher, Leiter Kommunikation und Marketing der Deutschen Bahn AG, stellt sich am 26. Oktober 2020 den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie den Thesen von dapr-Geschäftsführer Nils Hille unter dem Motto “Finte oder Fakt?”. Philipp Schindera, Leiter Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom AG, beantwortet am 23. November 2020 alles, was Kommunikatoren und Kommunikatiorinnen Berufliches von ihm erfahren möchten. Und am 14. Dezember 2020 diskutieren die Teilnehmer mit Barbara Schädler, Leiterin Group Communications Roche, zum Thema „Globale Kommunikation eines Gesundheitsunternehmens in Pandemie-Zeiten“.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter September 2020

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im September 2020 wurden 2.504 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 10.604 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

Mut haben, Dinge anders zu machen: Das macht news aktuell in Hamburg aus

Als Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson bei news aktuell anfing, sagte ein Journalist der Fachpresse zu ihr: „Wenn man an news aktuell denkt, kommt 'die alte Tante' ots in den Kopf.” Dass diese Aussage etwas getriggert hat und sich news aktuell seither verschrieben hat, sich stets neu zu erfinden, verraten Stier-Thompson und Janina von Jhering, Leiterin der Unternehmenskommunikation, im Interview mit Marie Kück und Debora von der Osten-Sacken vom PRSH, den Public Relations Studierenden aus Hannover. 

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

Zum 700. PRJ-Newsletter I: Professionelle PR ist Grundlage guter Kommunikation

Am 30. November 2004 erschien der erste Redaktions-Newsletter des „PR-Journals“ – online versandt an 16.138 Empfänger. Am 16. Juni 2020 erscheint die 700. NL-Ausgabe für rund 9.000 Abonnenten – bei einer Öffnungsquote von 24,3 Prozent macht das knapp 2.200 Leserinnen und Leser je Ausgabe. Und wenn wir die Sonder-Newsletter und die Job-Newsletter der letzten vier Jahre dazuzählen, kommen wir insgesamt auf zirka 1.000 „PR-Journal“-Newsletter. Diese Zahlen sind für uns Anlass, innezuhalten und auch nach vorne zu blicken. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten. Die 9.000 Empfängerinnen und Empfänger aus der PR- und Kommunikationsbranche erwarten seit 16 Jahren immer dienstags um 7:00 Uhr die Ergebnisse unserer wöchentlichen Redaktionsarbeit. Inzwischen wirken acht feste und freie Redaktionsmitarbeiter sowie zahlreiche Autoren und Kommentatoren an der inhaltlichen Aufbereitung mit.