Was ist der Ruf eines Unternehmens wert? Was der seiner Partner? Welche Außenwirkung hat Steinbrücks Rundumschlag auf die Reputation von Deutschland und der Schweiz? Welche Josef Ackermanns „Victory“-Verhalten auf die der Deutschen Bank? Was zeigt der Fall des wackelnden Porsche-Königs Wiedeking? Wie wichtig ist Reputation Management wirklich für den Erfolg? Anlässlich der Verleihung des „Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation“ (Link auf www.dpwk.info) im Berliner Friedrichstadtpalast fand die Fachtagung „Reputation Management“ statt.

Immaterielles Vermögen
Guter Ruf, Ansehen, Leumund ist eine soziale Ressource und ein immaterielles Vermögen, das seit den 80er Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. Heute gilt: „ Nur wer die Erwartungen seiner Stakeholder nach innen wie nach außen erfüllt, hat eine gute Reputation“, startete Bernhard Bauhofer seinen spannenden Vortrag.

Trotz wachsender Herausforderungen wie der Diversifizierung von Produkten, dem Kampf um Talente, der zunehmenden Vernetzung sowie der globalen Wirtschafts-, Finanz- und Vertrauenskrise fehle es vielen Unternehmen an adäquaten Instrumenten, so der Managing Partner der Schweizer Beratungsunternehmens Sparring Partners (Link auf www.sparringpartners.ch). Dabei zeigten Beispiele wie Siemens – Stichwort Korruption, Nokia – Stichwort Standortschließungen, WalMart – positiver U-Turn in den vergangenen Jahren, wie schnell sich die Reputation von Unternehmen verändern könne.

Strategien zum Reputationsmanagement
Positiv hob Bauhofer den Approach of Business von Novo Nordisk (Link auf www.novonordisk.de) vor. Das Pharmaunternehmen lege glaubwürdig Wert auf Nachhaltigkeit, in dem neue Märkte für Diabetes-Produkte mit Vorleistungen, Aufklärungskampagnen, kostenloser Produktvergabe begleitet würden. Die Folge: Ein profitables Unternehmen mit gleichzeitig hohem Respekt bei Stakeholdern wie Kritikern.

Für ein erfolgreiches Reputation Management empfahl er Unternehmen folgende Schritte: Messen der Ist-Reputation, Definition der Zielreputation, Implementierung einer multidisziplinären, vom Management geführten Task-Force, Entwicklung eines klaren und unverwechselbaren Corporate Wordings – und dies alles unter Einbeziehung von externem Support.

Auch Robert Wreschniok, Leiter des Reputation Management Teams bei Pleon “ (Link auf www.pleon.com) betonte, dass Vertrauen und Reputation ein wichtiges Kapital unserer Gesellschaft seien, auf das klassische Medien wie Social Media großen Einfluss hätten. Dazu stellte er in einer anspruchsvollen und zeitlich gedrängten Tour de Force die vier Reputationsstrategien Total Return, Value, Growth und Hedge anhand von Beispielen vor.

Plan to win by McDonald
Anschaulich die Case Study McDonald “ (Link auf www.mcdonald.de). „Wenn zu wenig mit Stakeholdern kommuniziert wird, geht Vertrauen verloren“, so Unternehmenssprecher Matthias Mehlen. „Wir haben lange Zeit vergessen, den Dialog zu führen und haben uns stattdessen rein auf das Wachstum konzentriert“, räumt er heute ein. „Wir haben ignoriert, was um uns herum passiert.“

Erst im Jahre 2004/2005 entstand die Erkenntnis für einen radikalen strategischen Wandel, um das Vertrauen der Stakeholder wieder zu gewinnen. Das Ergebnis: Entlang des „Plan to win“ wurden das Innendesign modernisiert, mit McCafe die Zielgruppe 50plus hinzugewonnen, bestehende Produkte nach gesundheitlichen Aspekten optimiert und die Werte „offen, fair, verlässlich“ als Fundament des Handelns integriert. Dabei machte Mehlen deutlich, dass Reputation Management als langfristige wie kontinuierliche Aufgabe zu begreifen sei. Sein eigenes langfristiges Ziel: Wir wollen aus der Trademarke McDonald eine Trustmarke und eine Lovemarke machen.“ Ein hoher Anspruch.

Insgesamt eine durchaus spannende Tagung, auch wenn das Programm für den kurzen Zeitraum sehr voll gepfropft, der Digital Reputation Management Vortrag von Jan Heinemann etwas inhaltlich dünn und der enge, laute Vorraum im ersten Stock des Friedrichstadtpalastes als Rahmen der Veranstaltung nicht ganz glücklich gewählt worden war.

Von unserem Berliner Korrespondenten Dominik Ruisinger, add pr Text Press Media


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Werbung

Personalien

Florian Flaig wird Leiter Communications & Brands der Michelin Region Europe North

Florian Flaig (34), bisher Leiter der Kommunikation bei Robert Bosch Automotive Electronics, wird zum 1. Januar 2020 Vice President Communications & Brands der Michelin Region Europe North. Er folgt auf Heimo Prokop (62), der das Unternehmen nach dem Abschluss der Neuorganisation der Michelin Region Europe North verlässt. Prokop hat in den vergangenen drei Jahren den Aufbau der Region in der entscheidenden Phase der Reorganisation maßgeblich mitgestaltet. Er wird sich zukünftig wieder auf seine Tätigkeit als Managing Partner bei Caspari Prokop Consulting (CPC-Bonn) fokussieren.

Etats

Laika baut Consumer Tech Portfolio und Team aus

Laika Agenturlogo buntDie Laika Communications GmbH, Berlin, freut sich über zwei Neukunden aus dem Bereich Fashion E-Commerce und Fitness-Tech. Die Kopenhagener Fashion Brand StyleStore.com setzt bei seinem Deutschlandstart bereits seit September auf Laika. Aus Berlin stößt der Fitnessgeräte-Anbieter Vaha zum Kundenportfolio der Technologieagentur hinzu. Passend zu diesen Etatgewinnen baut die rund ein Jahr alte Agentur ihr Team für Consumer-PR und Gaming mit der erfahrenen Online-Redakteurin Nadine Schulz und dem Gaming-Experten Tolgahan Kaftan aus.

Agenturen

Hering Schuppener verlängert Partnerschaft mit der Universität Leipzig

Die in Düsseldorf und Frankfurt am Main ansässige Strategieberatung für Kommunikation, Hering Schuppener, verlängert ihr Engagement als Förderer des Center for Research in Financial Communication an der Universität Leipzig ab Januar 2020 um weitere drei Jahre. Hering Schuppener ist Gründungspartner dieses Zentrums, das sich unter der Leitung von Professor Christian Hoffmann als einzige akademische Forschungseinrichtung dieser Art in Deutschland der Forschung sowie dem Austausch mit der Praxis in der Finanzkommunikation widmet. Zu den Partnern des Centers gehören auch die Günter Thiele Stiftung für Kommunikation & Management, die Deutsche Börse und BASF.

Unternehmen

Bevölkerungsumfrage zum „Reputationsindex MDax“: Top-Plätze für Puma, Fielmann und Hugo Boss

Im Durchschnitt ist jede der 60 MDax-Gesellschaften rund 30 Prozent der Bevölkerung bekannt. Die bekanntesten MDax-Gesellschaften sind die Commerzbank, Zalando und Fielmann. Dies belegt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage mit 1.515 Teilnehmern der Dr. Doeblin Wirtschaftsforschung, Berlin, vom Oktober 2019. Das Institut bat die Befragten auch, die MDax-Gesellschaften nach den Reputationsindikatoren „Sympathie“, „Dynamik“, „Finanzielle Solidität“, „CSR-Engagement“, die Qualitäten als Arbeitgeber („Guter Arbeitgeber“) sowie die „Verbundenheit zum Standort Deutschland“ einzustufen. 

Werbung

Verbände

Wissenschaftlicher Senat des PRVA installiert ThinkTank Forum

Förderung der Zusammenarbeit und des Wissens- und Erfahrungsaustausches zwischen Kommunikationsstudien und -lehrgängen an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen – das ist eines der zentralen Ziele des neu installierten "ThinkTank Forums" des Wissenschaftlichen Senats des Public Relations Verbands Austria (WissSenat-PRVA). Weitere Ziele sind der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis, also von Kommunikationswissenschaft und Kommunikationslehre mit der Unternehmens- und / oder Organisationskommunikation sowie die Förderung praxisrelevanter Forschung zum Thema PR.

Medien

Medienhäuser entfernen sich weiter vom Kerngeschäft

Ey Parethon Studie Entwicklung Medienhaeuser CoverDeutsche Medienunternehmen investieren weiter verstärkt in digitale Geschäftsmodelle, auch zunehmend losgelöst von ihrem eigentlichen Kerngeschäft. Sie folgen vielfach Konsumententrends und akquirieren auch in entfernteren Bereichen wie neuen Mobilitätskonzepten oder dem Vertrieb physischer Güter. Denn für Medienunternehmen wird es immer schwieriger, im Kerngeschäft zu wachsen: Das Mediennutzungsverhalten der Konsumenten wird vielfältiger und Werbebudgets werden dementsprechend breiter verteilt. Das geht aus der am 4. Dezember veröffentlichten Studie „Auf zu neuen Ufern – Transformationsaktivitäten in der deutschen Medienindustrie“ (siehe nebenstehendes Cover) der internationalen Strategieberatung EY-Parthenon hervor.

Branche

GPRA zu Gast beim LPRS

Die Nachwuchsdebatte zwischen Studierenden, Verbänden, Agenturen und Hochschulen hat das Jahr 2019 geprägt. In fünf Städten bei sechs Studierendeninitiativen diskutierte die Gesellschaft führender Kommunikationsagenturen (GPRA) mit Studierenden über den Berufseinstieg und Karrierewege in Kommunikationsagenturen. Am 8. Januar 2020 findet die vom „PR-Journal“ initiierte Roadshow in Leipzig ihren Abschluss. GPRA-Vertreter wollen gemeinsam mit dem Leipziger Public Relations Studenten e.V. (LPRS) über das Berufsbild des Kommunikationsberaters sprechen.

Studenten-Initiativen

campus relations: Internationaler Konzern Claas zu Gast in Münster

Am Montag, den 25. November, bekamen die Mitglieder der Münsteraner Studierendenvereinigung campus relations e.V. Besuch von Alumna Julia Conens, Referentin Unternehmenskommunikation, und Wolfram Eberhardt, Head of Corporate Communications bei Claas, einem international agierenden Landmaschinen­konzern mit Hauptsitz im ostwestfälischen Harsewinkel. In ihrem Vortrag thematisierten sie die Kommunikation eines globalen Unternehmens, die Besonderheiten der PR eines Familienunternehmens und die neue App „myCLAAS“.

Das PR-Interview

Studium oder Karriere? Beides! – Interview mit zwei berufstätigen Masterstudentinnen (Teil 1)

Gabriele Steeb und Joanna Molenda stellen sich den Fragen des „PR-Journals“

Studium oder Karriere? Für viele Berufstätige im Kommunikationsbereich ist aus „entweder oder“ längst ein „sowohl als auch“ geworden. Berufsbegleitende Studiengänge liegen seit Jahren im Trend. In unserer zweiteiligen Interview-Reihe sprechen wir daher mit Gabriele Steeb (52) und Joanna Molenda (25), beide neben ihrem Hauptberuf Studentinnen des berufsbegleitenden Masterprogramms „Corporate Communications“ der Hochschule Osnabrück (Campus Lingen). Während Steeb seit vielen Jahren bei der Hamburger Hochbahn AG in der internen Unternehmenskommunikation tätig ist, arbeitet Joanna Molenda, als Referentin der Geschäftsführung bei der EWE Netz GmbH.

Autoren-Beiträge

Das bringt 2020 fürs B2B-Marketing: Die 10 wichtigsten To-Dos für Marketing- und PR-Manager

Am Konjunkturhimmel sind 2019 erste graue Wolken aufgezogen, die sich 2020 zu einer ausgewachsenen Regenfront entwickeln können. Erste Unternehmen frieren bereits ihre Marketingbudgets ein, mancherorts wird auch schon gekürzt. Setzt sich dieser Trend in den kommenden Monaten fort, gewinnt der ROI weiter an Einfluss auf die Ausrichtung der Marketingpläne – zu Lasten schlecht messbarer Aktivitäten. Basierend auf rund 200 persönlichen Interviews mit Managern aus Marketing und PR können wir sagen: Das B2B-Marketing wird im Jahr 2020 transparenter und persönlicher, außerdem werden einige neue Kanäle an Relevanz gewinnen. Hier unsere Top-Ten der wichtigsten Trends für Marketing- und PR-Manager.

Der Sprach-Optimist

Ja, wirklich, Sie sind so wunderbar!

Sie sind ein echtes Wortschatz-Phänomen, ja genau Sie! Die meisten wissen das gar nicht. Denn was Sie alles mit den ganzen schönen Wörtern anfangen können und wie viele Sie zur Auswahl haben, ist purer, ja lassen Sie es uns so sagen, Wahnsinn. Sie können damit für wahre Glücksmomente sorgen – bei anderen und bei Ihnen selbst. Wie das funktioniert, erläutert Ihnen unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar (Foto) sehr gerne. Er ist da voll des Lobes für Sie. Und er hätte sogar einen Vorsatz für 2020, den er Ihnen allen leidenschaftlich mitgeben möchte, er tut nicht weh, ist nicht aufwendig, kostet nichts – und macht alle glücklicher. Eigentlich ganz einfach, oder?  

Kommentare

Ändern sich PR-Aufgabe und Job? Zur Beteiligung von Unternehmen am öffentlichen Diskurs

In der „F.A.Z.“ vom 11. November 2019 befasst sich Christoph Schäfer mit dem „Schweigen der Unternehmer“: Sie würden sich wenig bis gar nicht am öffentlichen Diskurs beteiligen. Dazu ein Kommentar von Hubertus J. Müller (Foto) aus der Sicht von Unternehmen und Öffentlichkeitsarbeit. Der Autor ist Inhaber der PPW Plan Personal Werbung, Frankfurt am Main, und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Marketing als Basis für Kommunikation, Rekrutierung, Image-Profilierung und Empowerment.

Rezensionen

Rezension: Wissenschaftlicher Überblick über Primes und Priming

Priming Nomos Autor Scheufele BuchcoverPrimes und Priming, sind zentrale Begriffe der modernen Medien-Wirkungsforschung. Vereinfacht gesagt, geht es um Reize, die bei uns im Gedächtnis abgelegte Spuren aktivieren und uns zu bestimmten Interpretationen führen. Der Reiz ist der Prime, Priming ist der Vorgang. Beispiele aus dem vorliegenden Buch: Es macht einen fundamentalen Unterschied, ob die US-Regierung (2003) den Krieg gegen der Irak unter die Labels "Befreiung des Iraks" oder "Krieg um (lebensnotwenige) Ölreserven" stellt. Wenn die Fernsehnachrichten einen Bericht mit der Überschrift "Terroranschlag in Israel" betiteln, werden bei uns ganz bestimmte Schemata unseres Gedächtnisses aktiviert. Begriffe, Bilder und Emotionen, die wir, jeder individuell, mit Terrorismus und dem betroffenen Land identifizieren, werden evoziert.

Termine

Ein Tag. Ein Fokus. Viele Perspektiven. Jetzt zum DPRG Takeoff anmelden!

Am 24. Januar 2020 treffen sich die Arbeitskreise der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) in Berlin zum mittlerweile traditionellen Jahresauftakt – der auch offen ist für Nicht-Mitglieder. Der DPRG Takeoff 2020 steht unter dem Motto „Zuversicht zur Zeitenwende“. Das offene Forum im Palais der Berliner Kulturbrauerei vereint viele Perspektiven und gemeinsame Learnings. Wer vor seiner Anmeldung noch Mitglied im Verband wird, kann wie alle bestehenden Mitglieder kostenfrei am Takeoff 2020 teilnehmen.
Ein neues Jahrzehnt bricht an. Es gibt viel zu tun. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Energiewende: Diese und andere Themen kommen mit Macht, und Kommunikatoren haben die spannende Aufgabe, sie intern wie extern zu begleiten. Ob Change oder Leadership, Mittelstand, Krise, Public Affairs usw.: Die Arbeitskreise und Fachgruppen des Netzwerks zeigen beim Takeoff Ende Januar 2020, wie sie sich für das Kommende wappnen.

Bildung/Seminare

AFK Seminarprogramm 2020: „Smart-Friday“ als neues Format

AFK Logo 2018Impulstage sind 2020 neu im Seminar- und Trainingsangebot der AFK Akademie Führung und Kommunikation in . Anreise morgens, fünf Stunden Powertraining, Rückfahrt: So sieht ein Impulstag der „Smart Friday“-Reihe aus. In Gruppen mit bis zu zehn Personen befasst sich ein „Smart Friday“ mit einem konkreten Kommunikationsthema. Den Auftakt macht ein Impulstag Text. Er richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Unternehmen schriftlich kommunizieren müssen, ohne speziell dafür ausgebildet zu sein.

Studien

Studie der Akademischen Gesellschaft: Braucht es einen Newsroom?

Immer mehr Unternehmen beginnen, ihre Kommunikation stärker themenorientiert zu gestalten und zu reorganisieren. Im Kampf um Aufmerksamkeit müssen sie auf die Veränderungen in der Medienlandschaft und in der Mediennutzung ihrer Stakeholder reagieren. Dabei stößt die traditionelle Aufteilung in interne, externe und Online-Kommunikation an ihre Grenzen. Immer häufiger wird ein Newsroom eingerichtet, in dem Kommunikationskollegen gemeinsam Themen bearbeiten und ausspielen. Sabine Einwiller, Professorin für Public Relations Forschung an der Universität Wien, erklärt: „Es muss nicht immer ein physischer Newsroom sein, aber es zeigt sich klar: Eine themen- und kanalübergreifende Zusammenarbeit in Newsroom-ähnlichen Strukturen hilft Unternehmen agiler zu arbeiten und schneller und integrierter zu kommunizieren.“

Whitepaper

Neues dpa-Whitepaper zum Thema Newsletter

E-Mail-Marketing ist nicht tot. Auch wenn viele das glauben, so gehört zum Beispiel der Newsletter nach wie vor zu den effektivsten Instrumenten im Kommunikations-Mix vieler Unternehmen. Das glaubt nicht nur dpa, das glauben wir als Macher des wöchentlichen „PR-Journal“-Newsletters auch. Dabei erfordert ein erfolgreicher Newsletter, dass die Empfängerinnen und Empfänger mit den richtigen Inhalten zur richtigen Zeit und in der richtigen Tonalität angesprochen werden. Dpa hat ein Whitepaper zusammengestellt, in dem aufgezeigt wird, wie Newsletter erfolgreich für die Kommunikation und Markenbindung von Unternehmen und Organisationen eingesetzt werden können.

Tipps & Lesehinweise

Künstliche Intelligenz in der Kommunikation: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Heutzutage geht es in PR und Marketing nicht nur darum, Kunden zu verstehen, um sie mit individuellen Botschaften erreichen zu können, sondern auch, dabei möglichst effizient zu sein. In diesem Kontext ist immer häufiger von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung die Rede. Erstaunlicherweise sind viele Unternehmen daran interessiert, KI zu nutzen, um mit Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern besser zu interagieren – jedoch nicht daran, ihre eigenen internen Kommunikationsprozesse effizienter zu gestalten. Ein Fehler, der sich spätestens dann rächt, wenn die Konkurrenz in Sachen Effizienz vorbeizieht.

Preise und Awards

EWA Award 2019: Wertschätzung auf dem Siegertreppchen

Neun Unternehmen gehören zu den Preisträgern des „EWA Award 2019“. Dieser Wettbewerb für wertschätzende Mitarbeitermedien/-kommunikation schrieb erstmals vier Einreichungskategorien aus. Wie das Institut für Interne Kommunikation (IIK) als Veranstalter nach der Preisverleihung am 30. November in Mainz mitteilte, hätten die Preisträger gezeigt, wie Wertschätzung im redaktionellen Alltag und in den produzierten Medien konkret aussehen könne.
Gold für NordLB, Silber an Schwäbisch, Klett erhält Bronze
In der Kategorie Print ging der EWA Award in Gold an das Mitarbeitermagazin „361 Grad“ der Norddeutschen Landesbank. Es überzeugte mit der Aufbereitung des Schwerpunktthemas „Bleibst Du oder gehst Du?“. Bei der NordLB findet ein massiver Personalabbau statt. Die Jury sieht in dem Medium ein „Paradebeispiel“, wie Wandel und tiefgreifende Veränderung in Unternehmen durch offene Kommunikation gegenüber den Beschäftigten authentisch vermittelt werde.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter November 2019

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Oktober 2019 wurden 5.824 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 11.205 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

pressrelations – Brain & Bytes: Mensch und Maschine gehen Hand in Hand

pressrelations entwickelte sich seit der Gründung im Jahr 2001 vom “Garagen-Start-up” zu einem der führenden Dienstleister für Medienbeobachtung und Medienanalyse. Zu seinen Stärken zählt das mittlerweile 180-köpfige Unternehmen das Zusammenspiel aus technologischem und menschlichem Know-how bei der Analyse und Interpretation großer Datenmengen. Die Geschäftsleiter Jasmin David und Niko Liveric sowie Junior Research & Analytics Manager Simon Pycha von pressrelations Düsseldorf geben Pari Mansoor und Sweety Nagahi vom PRSH unter anderem Einblicke in Innovationen in der PR, Datenmanagement und die Maßnahmen, die das Unternehmen ergreift, um dem Bedürfnis nach Work-Life-Balance der Mitarbeiter gerecht zu werden.

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

PR-Journal im November 2019: 33.593 Besucher; 35,5 % Mobilnutzung

ivw logo 100Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im November 2019 insgesamt 33.593 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.120 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 1,4 Seiten an - daraus errechnen sich 48.175 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.