Exzellenzstudie zur Unternehmenskommunikation macht Defizite im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Öffentlichkeit sichtbar. Unternehmen, die herausragend mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit kommunizieren, nehmen ihr Image wichtiger als schnelle Umsatzerfolge oder mehr Gewinn. Denn sie wissen: Das öffentliche Ansehen ist die Voraussetzung für einen lang andauernden Unternehmenserfolg. Das ist das Ergebnis der Vergleichsstudie zur exzellenten Unternehmenskommunikation von Lothar Rolke, Professor an der FH Mainz, und Jörg Forthmann von Faktenkontor in Hamburg.

„Die in der Studie identifizierte Kommunikationselite versteht sich im Vergleich zu den durchschnittlichen PR-Profis außerdem deutlich häufiger als Partner des Vorstandes, wodurch sich ein größerer Einfluss auf die Unternehmenspolitik ergibt“, erklären Rolke und Forthmann bei der Vorstellung der Studie. Die Elite unter den Kommunikatoren sorge in ihren Unternehmen dafür, dass die verschiedenen Anspruchsgruppen offener, verständnisorientierter und partnerschaftlicher informiert würden und eine höhere Bereitschaft zum Dialog bestehe. Da die Kommunikationselite zudem ihre Ziele mit der Zielsetzung des Unternehmens strategisch verknüpfe, werde die Kommunikation mit den Kunden und Mitarbeitern zu einer unmittelbar unterstützenden Kraft für den Unternehmenserfolg. „Absatz folgt auf Akzeptanz und Ansehen“, so die Kommunikationsformel des Mainzer Professors.

Rolke und Forthmann haben 288 Unternehmen in Deutschland fast fünfzig Fragen zu ihrem Umgang mit Kunden und Mitarbeitern, Journalisten und Bloggern gestellt. Nach dem Selbstverständnis der Kommunikationsleute und ihrer Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen gefragt. Gleichzeitig haben sie die Befragten die Qualität ihrer Arbeit bewerten lassen und die Selbstbewertung durch Kontrollfragen überprüft.

Interessanterweise verfügen alle Profis über ein gleiches Grundverständnis, wenn es um die Regeln erfolgreicher Medienarbeit, die Aufteilung des Budgets oder die Bedeutung des Internets gehe. Gravierende Unterschiede zeigen sich der Studie zufolge bei der praktischen Umsetzung und Organisation von Unternehmens-kommunikation.

Rolke und Forthmann haben erste Ergebnisse der Studie vier Kommunikationswissenschaftlern und zehn Kommunikations-Chefs zur Kommentierung vorgelegt und hohe Zustimmung zu den Erkenntnissen erhalten.
Die Studie kann mit entsprechenden Zitaten unter therese.bartusch@fh-mainz.de kostenlos bestellt werden.

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