Das PR-Interview
PR-Interview Nr. 70 - Thomas Röhr: Transparenz gegen schwarze Schafe
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:55 Uhr Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:46 Uhr
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Interview mit Dr. Thomas Röhr über die aktuellen Herausforderungen im Fundraising
PR-Journal: Ausgelöst durch Stephan Loipfingers Buch „Die Spendenmafia – Schmutzige Geschäfte mit unserem Mitleid“, in dem es um Schwarze Schafe in der Branche und den Missbrauch von Spendengeldern geht, erschienen in den letzten Monaten weitere Berichte über zumindest kritisch zu betrachtende Beispiele des Spendensammelns. Wie gehen Sie damit um?
Thomas Röhr: Leider gibt es auch in der Fundraising-Branche sog. „schwarze Schafe“, deren Handlungen ganz klar strafrechtlich verfolgt werden müssen. Allerdings wird nun das Bild einer skrupellosen Spendenszene gezeichnet. Das ist völlig übertrieben. Dabei arbeitet die überwältigende Mehrheit der Non-Profit-Organisationen nach klaren Vorgaben zu Datenschutz, Ethik und der Verwendung von Spendengeldern. Der Deutsche Fundraising Verband hat 19 Grundregeln einer guten, ethischen Fundraising-Praxis entwickelt, die unsere Mitglieder anerkennen und die in der Branche selbstverständlich geworden sind.
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