Heute NEU im PR-Journal

Personalien

Eicher neuer Geschäftsführer bei Cyrano und Leiter des neuen Standorts in München

Eicher Markus Gf CyranoMarkus Eicher (44, Foto) ist seit dem 1. Juli neues Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafter bei der Münsteraner Agentur Cyrano. Die Hauptaufgabe Eichers ist es, den neuen Standort in München zu entwickeln, den Cyrano zeitgleich eröffnet. Mit dem neuen Geschäftsführer und einem fünfköpfigen Team in München stärkt die Full-Service-Agentur für PR und Öffentlichkeitsarbeit insbesondere die Bereiche Krisenkommunikation und Change Communication. Eicher kommt von der Münchner Agentur wbpr, wo seit 2005 als Geschäftsführer für das operative Geschäft verantwortlich war. Der neue Gesellschafter ergänzt die bestehende Geschäftsführung um Alexander Springensguth und Reinald Meyer. Zeitgleich steigt Jost Springensguth aus der Cyrano-Geschäftsführung aus. Der ehemalige Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, der „Westfälischen Nachrichten“ und der „Kölnischen Rundschau“ bleibt als Berater aktiv und betreut seine bestehenden Mandate weiterhin.

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Etats

Kampagne „eFlotte – elektromobil unterwegs“ nach Sachsen-Anhalt ausgedehnt

E Flotte LogoDie laufende Kampagne „eFlotte – elektromobil unterwegs“ wird nach dem Start in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern nun auch nach Sachsen-Anhalt ausgedehnt. Das Ministerium für Landesentwicklung hat die Agentur PP:Agenda beauftragt, die Aktionen für mehr Elektromobilität nun auch in Sachsen-Anhalt zu starten. Die Kampagne „eFlotte– elektromobil unterwegs“ ist in Sachsen-Anhalt unter anderem auch in das Projekt „Grüne Mobilitätskette“ eingebettet. Die Kampagne macht Elektromobilität branchenübergreifend auch für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt (SAH) erlebbar. Denn Unternehmen, Selbständige und öffentliche Verwaltungen dürfen vom 27. September bis 7. Oktober 2016 kostenfrei und umfassend ein Elektroauto im Arbeitsalltag testen.

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Agenturen

Ketchum beruft internationales Führungsteam – ohne Popp, mit Wagner

Wagner Victoria Geschftsfhrende Gesellschafterin BrandzeichenPopp Dirk CEO KetchumPleonKetchum, eine der weltweit führenden PR- und Kommunikationsagenturen, hat ein neues, internationales Führungsteam zusammengestellt. 20 Manager wurden Mitglied im neuen Global Leadership Council (GLC), das das internationale Netzwerk operativ mit verbessertem Kundenservice und strategisch mit neuen Wachstumsimpulsen voranbringen soll. Das neue Gremium setzt sich zusammen aus den Köpfen der wichtigsten Regionen, Units, Etats, Corporate Funktionen sowie aus anderen Bereichen mit strategischer Bedeutung. Es ersetzt und erweitert das bisher maßgebliche Executive Committee. Aus Deutschland wurde überraschenderweise Victoria Wagner (Foto l.) berufen, CEO der Düsseldorfer Agentur Brandzeichen. Dirk Popp (r.), CEO von Ketchum Pleon, gehört dem GLC nicht an. Und das, obwohl Ketchum Pleon als Nr. 2 der Agenturen in Deutschland für das internationale Ketchum Netzwerk eine deutlich gewichtigere Rolle spielt als die Agentur Brandzeichen, die 2013 von Ketchum Pleon gekauft wurde. Prompt führte das zu Spekulationen. Nicht nur für „PR Report“-Chefredakteur Daniel Neuen mutet es merkwürdig an, dass Wagner und nicht Popp dem Gremium angehört. Popp wiederum reagierte gelassen.

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Unternehmen

Dell und BVMW starten Kampagne für „Mission: Mitarbeiter“

Mission Mitarbeiter Dell u BVMWIm Zeitalter der Digitalisierung benötigt auch der Mittelstand ein neues Verhältnis zu Mitarbeitern. Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Berlin, und Business-Neudenker Edgar K. Geffroy setzt die Dell GmbH, Frankfurt am Main, die „Mission: Mitarbeiter“ auf die Agenda. Um die internationale Stellung des deutschen Mittelstands in der Ära der Digitalen Transformation zu festigen, ist weiterhin viel Innovationskraft notwendig. Dafür sind kompetente und engagierte Mitarbeiter unerlässlich. Qualifizierte Mitarbeiter sind ein klarer Wettbewerbsvorteil. Doch die besten Köpfe werden mehr und mehr zu einem knappen Gut. Die demografische Entwicklung, aber auch Versäumnisse in der Bildungspolitik, setzen Unternehmen unter Druck: Sie müssen um jeden einzelnen Mitarbeiter kämpfen. Damit verschieben sich die Machtverhältnisse in den Firmen – haben sich bisher Mitarbeiter bei Unternehmen beworben, so müssen sich jetzt die Unternehmen bei qualifizierten Mitarbeitern bewerben. Der Kampf um die besten Köpfe wird zu einer entscheidenden Voraussetzung für die Digitalisierung.

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Organisationen

ABDA plant neue Öffentlichkeitsarbeit ab 2017: Eigener Newsroom soll kommen

Kern Reiner Pressesprecher ABDAEine neue Vollzeitstelle, der Ausbau der Online-Präsenz und ein „Newsroom“, der tagesaktuell über die Arbeit der Organisation berichtet: Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) will ihre Öffentlichkeitsarbeit deutlich verstärken. Das geht aus dem Entwurf für den ABDA-Haushalt 2017 hervor. Unter der Leitung von Reiner Kern (Foto) hat die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der ABDA aktuell acht hauptamtliche Vollzeitstellen, verteilt auf zehn Personen. Die Aufgaben der Stabsstelle umfassen die klassische Pressearbeit, also beispielsweise den Kontakt mit Journalisten. Es geht aber auch um Öffentlichkeitsarbeit: Dazu gehören etwa die Koordination von PR-Aktionen und Kampagnen mit externen Agenturen. Alleine bestimmen kann die ABDA die Leitlinien der Öffentlichkeitsarbeit allerdings nicht. Seit einigen Jahren gibt es einen PR-Ausschuss, in dem alle Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte der 34 Mitgliedsorganisationen zusammenkommen.

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Branche

Interview mit PR-Jurymitglied H. Kempe: „Wer sich mit den Besten messen will, muss nach Cannes“

CannesFestival LogoKempe Henning GfFleishmanHillardDie diesjährige Bilanz zum Kreativitätsfestival in Cannes fällt aus deutscher Sicht mager aus (Siehe dazu den Bericht anderer Stelle im „PR-Journal“). Statt 74 Löwen im Vorjahr gewannen deutsche Teilnehmer 2016 über alle Disziplinen hinweg nur 64 Awards. Speziell in der PR-Kategorie gelangten nur acht deutsche Einreichungen auf die Shortlist, davon wurden zwei von der Jury mit einem bronzenen Löwen bedacht. Mit entschieden hat Hanning Kempe, CEO von FleishmanHillard in Deutschland. Zum ersten Mal war er in Cannes dabei. Im Interview mit dem „PR-Journal“ erklärt er, warum PR-Agenturen insgesamt mäßig abgeschnitten haben und warum es sich dennoch lohnt in Cannes dabei zu sein.

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Medien

Becker löst Baumann als ARD-Chefredakteur ab

Becker Rainald Chefred ARD 2016Rainald Becker (56, Foto © ARD) wird zum 1. Juli neuer Chefredakteur der ARD und die Bereiche Politik, Gesellschaft und Kultur im Ersten koordinieren. Er tritt die Nachfolge von Thomas Baumann (54) an, der wiederum Beckers Aufgaben als stellvertretender Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio Berlin übernimmt. Baumann war zehn Jahre lang Chefredakteur der ARD. Nachfolger Becker begann seine Karriere 1982 als Fernsehjournalist beim WDR, war später unter anderem Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin, Leiter der Redaktion Weltspiegel beim Südwestrundfunk und schließlich seit 2009 in seiner jetzigen Position. Er ist den Zuschauern außerdem als einer der Moderatoren des „Berichts aus Berlin“ und als Kommentator in den „Tagesthemen“ bekannt.

CSR + Reputation

Studie: Soziales Engagement zahlt sich für Unternehmen aus

Infografik CSR Monitor 2016Kaufen auch Sie lieber Produkte von Unternehmen, die soziales Engagement für Umwelt und Gesellschaft nicht nur versprechen, sondern vorleben? Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge ändern die Deutschen bewusst ihr Konsumverhalten, um verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen zu würdigen. Das Hamburger Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im April 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.017 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu verantwortungsvollem Unternehmertum und Corporate Social Responsibility (CSR) online befragt. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte wie Erwartungen von Verbrauchern an CSR-Aktivitäten von Unternehmen sowie die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf das Kaufverhalten untersucht. Die Studie identifiziert unterschiedliche Konsumententypen, denen Unternehmen mit einem passenden CSR-Portfolio begegnen müssen, um Glaubwürdigkeit und Unternehmenserfolg beeinflussen zu können. Die Grafik von Dr. Grieger & Cie. zeigt, dass 76 Prozent der Studienteilnehmer bereit sind, für ein identisches Produkt einen höheren Preis zu zahlen, sofern es von einem sozial engagierten Unternehmen hergestellt wurde.

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Social Media

Online-Studie zu Social Media- und Community-Management

Ellermann Ben BVCMWagner David GGSSocial Media- und Community-Manager gehören zu einer Berufsgruppe, die erst seit einigen Jahren existiert und noch kaum erforscht ist. Wie das Arbeits- und Organisationsumfeld dort aussieht und welche Aufgaben ein Social Media- und Community-Professional zu bewältigen hat, untersucht die Studie „Status von Social Media- und Community Management in D-A-CH 2016“. Außerdem erhebt das Forscherteam um Ben Ellermann (Foto), Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Community Management (BVCM), und David Wagner, German Graduate School of Management and Law (GGS), beide Heilbronn, die Wirkung von Community-Management auf den Erfolg von Organisationen. Die Online-Studie findet nach 2015 zum zweiten Mal statt. „Durch das dynamische Social Media-Umfeld und den fortschreitenden digitalen Wandel versprechen wir uns dieses Jahr zahlreiche neue Erkenntnisse“, sagt Wagner, der die Studie leitet.

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Autoren-Beiträge

Autorenbeitrag: Rekrutierung nach „Persönlichkeit“ oder „Fachkenntnis“?

Schuhmann Ulrich GFSchuhmannPBIn Werbung und Marketing sollen laut einer aktuellen Untersuchung der Bewerberprofile im Talent Pool von Talents Connect spezifische Persönlichkeitsmerkmals nahezu identisch sein. Daraus wird abgeleitet, man rekrutiere zwischenzeitlich besser nach „Persönlichkeiten“ als nach „Fachkenntnis“. Dabei stellen sich drei Fragen: Gibt es auch in der PR typische Persönlichkeitsmerkmale und kann man diesen Rekrutierungsansatz ohne Weiteres auf die PR übertragen und ist er überhaupt ein richtiger und praktikabler?
Es gibt Eigenschaften, die wünschen sich alle Arbeitgeber bei nahezu allen Mitarbeitern: Sie sollen leistungsbereit, teamfähig, sozial kompetent und offen für Veränderungen sein. Das gilt somit auch für PR-Experten. Was müssen sie darüber hinaus mitbringen? Die Fähigkeit, zuhören zu können, sich gut vernetzen können, glaubwürdig sein, analytisch und strategisch denken, sind nur ein paar der wichtigen Soft Skills.

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Kommentare

Kommentar zum DPRG ZukunftsForum 2016: Die DPRG erneuert sich

Dillmann Thomas FotoDie Deutsche Gesellschaft für Public Relations (DPRG) modernisiert sich. Wer die Berichterstattung zum DPRG-Zukunftsforum in Gelsenkirchen liest, der stößt auf positive Resonanz zur Veranstaltung und zum Bemühen des Verbandes, neue Akzente zu setzen. Mit dem Thema „Digitalisierung“ hat die DPRG einen Nerv getroffen. „Digitalisierung“ brennt vielen Kommunikationsmanagern unter den Nägeln, die Unsicherheit in der Herangehensweise wird allerorten geteilt. Da tut es gut, sich im Kreise von Kollegen, die vor den selben Herausforderungen stehen, einen offenen Austausch zu pflegen. Die vielen positiven Tweets bei Twitter (#ZukuFo) schon während der Veranstaltung am 9. und 10. Juni zeugen davon. Berichte von Studierenden aus Münster (campus relations) und Hannover (PRSH) im „DPRG-Journal“ zeigen zudem, dass sich die jüngere Generation vom Angebot des ältesten Kommunikationsverbandes angesprochen fühlt. Natürlich zieht auch DPRG-Vorstandsmitglied Thomas Zimmerling in eigener Sache eine positive Bilanz („DPRG-Journal“), geschenkt!

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Termine

Edelman.ergo feiert Fusion im Münchner Domizil

Garrels Christian ADAC Marell Susanne Sievers Bjoern Edelman.ergo Fink Johanna ADACMan muss die Feste feiern, wie sie fallen. Gerade mal 21 Monate ist es her, dass Edelman, die größte unabhängige PR-Firma der Welt, zu einer Grillparty nach München einlud. Anlass war damals der Umzug in ein neues Domizil, in einem hochmodernen Bürogebäude, direkt neben dem Olympia Einkaufszentrum (OEZ) in der Pelkovenstraße 147. Im vergangenen Dezember ist aus Edelman Edelman.ergo geworden, Anlass genug für ein neuerliches "office opening", das am 23. Juni wieder mit einem Grillfest begangen wurde. Thematischer Aufhänger der Veranstaltung war das Edelman Trust Barometer, eine in jährlichem Turnus durchgeführte Studie, die das Vertrauen in Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Unternehmen und Medien misst. Sie wurde in diesem Jahr zum 16. Mal von der „hauseigenen“ Marktforschungsfirma Edelman Intelligence durchgeführt.
Auf dem Foto von links: ADAC-Kommunikationschef Christian Garrels, Edelman.ergo CEO Susanne Marell und Managing Director Björn Sievers sowie ADAC Online-Chefin Johanna Fink.

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Bildung

depak bietet einjähriges „Studium Kommunikationsmanagement“ an

Depak LogoDie Deutsche Presseakademie (depak) in Berlin bietet ab dem 12. September 2016 das einjährige „Studium Kommunikationsmanagement“ (KMS) an. Es bietet eine Grundlagenausbildung für alle, die professionelle Kommunikationsarbeit erlernen und vertiefen möchten. In zwei intensiven Präsenzphasen in Berlin und vier Webinaren besprechen und vertiefen die Teilnehmer zentrale Kenntnisse in gemeinsamen Übungen. Im Vordergrund des Studiums stehen komplexe Kommunikationskonzepte, tragfähige Social Media-Strategien, Change- und Krisenkommunikation, aber auch klassische Medienarbeit und die Beziehungen zu Influencern. Hinzu kommen Strategien des Kommunikationsmanagements und Content Marketings. Umfangreiches Lehrmaterial ergänzt das gemeinsame Lernen. Audio- und Video-Trainings stehen ebenso wie zahlreiche Studienbriefe online zum Abruf.

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Studien

Wien: Studie des PR-Ethik-Rats zeigt ethische Risiken und mögliche Glaubwürdigkeitsverluste – Moral für Kommunikationsbranche nicht mehr leistbar?

PRVA PR Ethik Rat Faber Wiener Einwiller Mhlbauer 300x200Die Kommunikationsbranche steht vor immensen unternehmensethischen Herausforderungen. Ökonomisierung, Wettbewerbs- und Erfolgsdruck und immer kurzfristigeres Denken führen immer öfter zu Grenzüberschreitungen. Hinzu kommen Entwicklungen der Kommunikation, die diese Abkehr verstärken: Abbau des objektiven Journalismus zugunsten von Content Marketing und vor allem die noch großteils rechtlich ungeregelten Mechanismen und Anwendungsbereiche der digitalen Medien stellen Kommunikatoren in Unternehmen wie auch Agenturen vor große Herausforderungen.
Dies sind nur einige Ergebnisse einer qualitativen Befragung und Analyse des österreichischen PR-Ethik-Rats (Foto: v.l.n.r.: Gabriele Faber-Wiener, Sabine Einwiller, Brigitte Mühlbauer). Ziel war und ist es, einen Überblick über die größten ethischen Herausforderungen, Dilemmata und Probleme zu erhalten, um einerseits einen öffentlichen Diskurs anzuregen, den es so in Österreich derzeit nicht gibt, und andererseits geeignete Hilfestellungen für einen besseren Umgang zu geben.

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Lesehinweise

ARD und ZDF: Professionelle PR geht nur mit Vertrauen und nicht mit Vertraulichkeit

Von Gagen bis Sportrechten - die Dauer-Dementierer: ARD/ZDF und das liebe Geld. Die ARD sieht sich in Sachen Transparenz in finanziellen Dingen ganz weit vorn, wie auch die ARD-Vorsitzende Karola Wille in der "FAZ" gerade wieder betonte. Konkrete Zahlen gibt's häufig trotzdem nicht, weshalb man aus dem Dementieren gar nicht raus kommt. Dazu hat Uwe Mantel im Medienmagazin DWDL einen lesenswerten Beitrag geschrieben.
Es geht uns nicht darum, wer nun bei den Honoraren etc. recht hat. Es geht darum, dass die Öffentlich-Rechtlichen endlich lernen, professionelle Pressearbeit und PR zu machen. Und Vertrauen in der Öffentlichkeit gewinnt man nicht durch falsch vorgeschobene Vertraulichkeit sondern durch Offenheit. Oder hat es sich bis zu den ARD-/ZDF-Verantwortlichen noch nicht rumgesprochen, dass in den heutigen Internetzeiten irgendwann doch alles rauskommt? Haben beitragsfinanzierte Sender etwa Sonderrechte? Dürfen Beitragszahler nicht wissen, was z.B. die Bundesligarechte kosten? Der Privatsender Sky nennt offen alle Zahlen - die peinliche ARD-Volker-Herres-Begründung: Sonderrechte als Aktiengesellschaft. Geht's bitte etwas intelligenter?! -fff-
Hier geht's zum DWDL-Artikel.

Preise und Awards

eco Gala: Vordenker der Internetbranche mit eco Internet Awards geehrt

Eco Internet Award 2016 Preistraeger u NominierteAm 23. Juni ehrte eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. zum 16. Mal Unternehmen der Internetbranche für außergewöhnliche Leistungen. In sechs Kategorien zeichnete die Fachjury in Köln innovative Lösungen aus, die künftig in Bereichen wie Mobility, Entertainment, Sicherheit und Infrastruktur unerlässlich sind. Unter den Preisträgern des eco Internet Award finden sich namhafte Unternehmen wie die DPD Dynamic Parcel Distribution, aber auch junge Unternehmen wie das deutsch-amerikanische Start-up Hashplay. Den Sonderpreis des Landes NRW für die Digitale Wirtschaft erhielt auxmoney.

Das Foto (© „eco“) zeigt Preisträger und Nominierte des eco Internet Award 2016.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juni 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Mai 2016 wurden 3.567 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 19.942 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Burson Marsteller CEO Alexander Fink: Große internationale Unterschiede in der PR-Arbeit

Fink Alexander CEO BursonM Karner RuthFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der siebten Folge stellte sich Alexander Fink (Foto r.), CEO von Burson Marsteller Germany in Frankfurt am Main, den Fragen von Ruth Karner (l.), Studentin des Masterstudiengangs Unternehmenskommunikation in Mainz und bei kommoguntia engagiert.

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