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SZ-Serie: Wozu noch Journalismus? Digitale Neandertaler
Montag, 08. Februar 2010 um 18:16 Uhr
Eine wichtige und lesenswerte Artikel-Serie: Wie bisher kann es nicht weitergehen - Journalisten müssen über ihren Job nachdenken. Das machen nun namhafte Kollegen auf sueddeutsche.de.
Schieben wir einmal alle Bedenken beiseite, hören auf zu zaudern und vergessen die Panikattacken der vergangenen Monate. Ignorieren wir also die Krise, die all das zu bedrohen scheint, wofür in Deutschland rund 50.000 hauptberufliche Journalisten stehen: professionelle Recherche, Aufbereitung und Vermittlung von Informationen. Stellen wir uns der Einfachheit halber vor, wir seien die Bewohner einer neuen Steinzeit, die mit der Erfindung des Internet begann: Gemessen daran, wie wenig die Potenziale der Netzkommunikation heute erst genutzt werden, sind Journalisten die Neandertaler der digitalen Ära.
Den Artikel von Stephan Weichert und Leif Kramp am 5. Februar in sueddeutsche.de hier online weiterlesen.
Kocks im complus-Interview über: PR-Ethik, Doppelmoral des PR-Rates und Essing
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. Februar 2010 um 14:33 Uhr Freitag, 05. Februar 2010 um 13:59 Uhr
Ausbildungsinstitut com+plus, Münster schreibt in seinem neuen Newsletter: "Wenn man Klaus Kocks nach der Rolle der PR fragt, so zieht er dem "Wahrnehmungsmanagement gesellschaftlicher Relevanz" das "Rosstäuschen" vor. Wieso dem so ist und was dies mit dem Verhältnis von Mythos, Logos und Empirie zu tun hat, lesen Sie im Redemanuskript zu seinem Vortrag vom 22. Januar an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster. Weiterhin konnten wir (com+plus/Klaus Merten) Kocks für ein kurzes Interview gewinnen". Lesen Sie hier seine interessanten Antworten u.a. zu PR-Ethik, Doppelmoral des Deutschen PR-Rates und Essing. Diskussionsbedarf?
Steingart wird Chefredakteur beim Handelsblatt, Ziesemer wechselt ins Fach Corporate Publishing
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. Februar 2010 um 19:40 Uhr Mittwoch, 03. Februar 2010 um 12:45 Uhr
Gabor Steingart (47) wurde von Verleger Dieter von Holtzbrinck zum Chefredakteur des Düsseldorfer „Handelsblatts“ berufen, er wird zum frühestmöglichen Zeitpunkt seine Arbeit aufnehmen. Steingart absolvierte die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, bevor er 1989 als Reporter für die konzerneigene "WirtschaftsWoche" eingestellt wurde. 1990 wechselte er zum Nachrichtenmagazin "Spiegel", bereits mit 32 Jahren wurde Steingart dann in Hamburg Leiter des Wirtschaftsressorts und sechs Jahre später Leiter des Berliner Hauptstadtbüros. Im Sommer 2007 wurde er zum Büroleiter des „Spiegel“ in Washington berufen.

Sigrid Krebs: Es ist vor allem eine ehrenamtliche Aufgabe, die ich neben dem eigentlichen Beruf als Pressesprecherin im J.P. Bachem Verlag, im Geschäftsführenden Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 betreuen darf. Dazu zählen zahlreiche Aufgaben: die Planung strategischer Maßnahmen, die Vorbereitung und Begleitung des Kölner Dreigestirns, die Beratung der Mitgliedsgesellschaften, die redaktionelle Verantwortung für den Internetauftritt und das Magazin „Narrenspiegel“, das zweimal jährlich erscheint sowie die Dokumentation und Auswertung. Außerdem bin ich natürlich Ansprechpartner für sämtliche Pressethemen des Festkomitees und des Kölner Karnevalsmuseums und organisiere die Pressetermine. Insgesamt also die PR-Aufgaben eines gut aufgestellten mittelständischen Unternehmens. Die schaffe ich natürlich nicht alleine, sondern nur mit der Unterstützung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern im Festkomitee Kölner Karneval.
Guten Tag! Erst hielten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel wie ihr Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble mit einer Entscheidung zurück. Sie waren unsicher, ob sie eine CD-ROM aus der Schweiz, die Namen und Kontovorgänge von 1 500 deutschen Steuerzahlern enthalten soll, für 2,5 Millionen Euro kaufen sollten. Dann gab es eine Umfrage, bei der sich 57 Prozent der Bevölkerung für den Kauf der Bankdaten aussprachen. 43 Prozent lehnten den Handel ab, wie eine Umfrage des Forsa-Instituts für den Stern ergab (01.02.2010).
















